OhrCast 15 – Januar 2013 – Klappentexte, Sprecher und mehr…

Rückblick über die Hörspiel-Neuerscheinungen im Dezember 2012

Detektei Sonderberg & Co. (7) und der faustische Pakt (Zaubermond Audio)Detektei Sonderberg & Co. (7) und der faustische Pakt (Zaubermond Audio)

Düsseldorf, Ende des 19. Jahrhunderts. Gregor, der Neffe von Dr. Sonderberg, träumt nach seiner Darstellung des Famulus Wagner in der Faust-Aufführung von einer großen Karriere am Immermann-Theater. Doch dann stirbt der Hauptdarsteller auf offener Bühne. Eine Intrige? Ein Mord? Je länger Dr. Sonderberg und Minnie Cogner ermitteln, desto mehr dunkle Wahrheiten bringen sie ans Licht …

Mit Jan-Gregor Kremp, Regina Lemnitz, Jörg von Liebenfelß, Andreas Mannkopff, Andreas Fröhlich u. a.

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Die Earlam Chroniken (S.01 E.06) Fuchsjagd (Independent Standard)Die Earlam Chroniken (S.01 E.06) Fuchsjagd (Independent Standard)

Der spannende Hörspiel Krimi im alten London um 1930: Während Ethan alten Spuren aus Pauls Unfallakte folgt, gerät er selbst unter Verdacht, etwas mit dem Tod einer alten Zeugin zu tun zu haben. Doch als er verhaftet wird, tauch ein Schutzengel auf und rettet ihn aus seiner misslichen Lage. Die beiden Brüder bekommen jedoch nicht nur Hilfe bei ihren laufenden Ermittlungen. Alte Konflikte, die längst vergessen schienen, brechen wieder auf. Manche Wunden kann eben auch die Zeit nicht heilen…

Mit Jan-Philipp Jarke, Jens Kauffmann, Diana Radnai, Simon Jäger, Martin Wehrmann, Marcantonio Moschettini, K.Dieter Klebsch, Helmut Krauss, Gertie Honeck und Rob Green. Special Guest: Jens Uwe Bogadtke

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

John Sinclair Classics (13) Amoklauf der Mumie (Lübbe Audio)John Sinclair Classics (13) Amoklauf der Mumie (Lübbe Audio)

Jahrzehntelang versuchten Archäologen vergeblich, das Rätsel um die Mumie des ägyptischen Herrschers An Chor Amon zu lösen. Erst der Expedition von Professor Cornelius ist der Erfolg vergönnt, die geheime Grabkammer zu finden. Doch noch bevor er und seine Helfer die Pyramide wieder verlassen können, gibt es das erste Todesopfer. Den skrupellosen Cornelius hält das nicht ab, die Mumie nach London zu bringen, um sie der Öffentlichkeit vorzuführen. Dort nimmt das Unheil seinen Lauf …

Mit Dietmar Wunder, Alexandra Lange und Detlef Bierstedt

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Goldagengarden Box I (Episoden 1-5) (Zaubermond Audio)Goldagengarden Box I (Episoden 1-5) (Zaubermond Audio)

Der schwedische Millionär und Kunstsammler Peer Johannesson geht bei einem Kanuausflug über Bord. Wahrscheinlich ein Herzinfarkt. Aber die Leiche wird nicht gefunden. Polizeichef Nils Edmundson bekommt ungefragt Hilfe aus Stockholm. Die Kommissarin Hanna Fridlund soll ihn bei den Ermittlungen unterstützen. Johannessons Anwalt handelt ungewöhnlich schnell und lädt noch am Tag des Unfalls – ohne Wissen der Witwe – vier Männer nach Växjö zur Testamentseröffnung ein. Als drei der Erben kommen, ist der Anwalt tot. Erschossen. Der vierte Erbe erscheint nicht. Und das Testament ist unauffindbar. Die drei Männer erkennen, dass sie etwas verbindet. Sie müssen das Testament vor der Polizei finden. Aber es hat wohl auch noch jemand anderes ein Interesse daran.

Mit Philipp Moog, Peter Schiff, Gerlach Fiedler, Gabriele Leidloff, Hans-Werner Bussinger, Gisela Trowe, Udo Schenk, Jürgen Thormann, Celine Fontanges, Jochen Schröder, Santiago Ziesmer, Thomas Schmuckert, Andreas Mannkopff, Marion Elskies, Brigitte Grothum, Sven Plate, Stefan Krause, Gordon Piedesack, Konrad Halver, Hasso Zorn, Iris Artajo, Oliver Rohrbeck, Andreas Fröhlich, Markus Pfeiffer, Marius Clarén, Frank Gustavus u. v. a.

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Mark Brandis Hörspiel Box Folgen 1-4 (Folgenreich)Mark Brandis Hörspiel Box Folgen 1-4 (Folgenreich)

Im 22. Jahrhundert existiert auf der Erde eine empfindliche Balance der Macht zwischen zwei Superblöcken: der Union“ Europas, Amerikas und Afrikas und den „Republiken“ Asiens und Indiens.
Im Weltall hat die Menschheit Raumstationen errichtet und erforscht das Sonnensystem. Mark Brandis ist Testpilot für die Venus-Erde Gesellschaft für Astronautik (VEGA). Seine Aufgabe: neue Raumschiffe zu prüfen, bevor sie in Serie gehen.
Das Gleichgewicht zwischen der Union und den Republiken droht zu zerbrechen, als General Gordon B. Smith aus Texas die Union mit einem Putsch bedroht und eine Diktatur errichtet. Smith will den Krieg, um die ganze Erde zu beherrschen. Als Mark Brandis und die anderen Mitglieder der kleinen Mannschaft unter Commander John Harris nach wochenlangem Testflug wieder zur Erde zurückkehren, hat sich die Welt verändert. Der Prototyp Delta VII ist mit einem revolutionär schnellen Antrieb ausgestattet. Der General will das Schiff, um jeden Preis. Er lässt die Delta VII zur Fahndung ausschreiben und ihre Besatzungsmitglieder als Weltraumpartisanen jagen …

Mit Michael Lott, Gerhart Hintze, Wolf Frass, Christian Rode, Marion von Stengel, Gernot Endemann u. v. a.

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Mordakte Hannover (1) Puppenjungs (Hörorkan)Mordakte Hannover (1) Puppenjungs (Hörorkan)

Alles fing damit an, dass meine Schwester Thea eine geheimnisvolle Schatzkarte gefunden hatte. Darauf war eine ferne Insel mit einem verborgenen Schatz abgebildet! Und bevor ich auch nur quiek sagen konnte, hatten wir schon die Segel gehisst und Kurs auf die Schatzinsel genommen. Es wurde ein Abenteuer, das ich niemals vergessen werde …

Hauptkommissar Braun: Dirk Heinrich
Kommissar Stuckmann: Oliver Rieche
Herr Jakowsky: Markus Gabriel
Polizeirat/Ortsansage: Christof Stein-Schneider
Kommissarin Berger: Rebekka Müller
Kommissar Boretti: Uwe Grünewald
Rita von Grabowsky: Christine Zienc-Tomczak
Frau mit Hund/Putzfrau: Diana Andersson
Trinker 1/Steinke: Michael Beier
Trinker 2/Polizist: Frank Kindermann
Opfer/Anwalt: Jan Koppens
Bardame/Erotische Stimme: Phoebe Strunkeit
Security/Polizist: Carsten Sygusch
Polizistin: Anja Krafft
Sekretärin: Nicole Kassau

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Blauer Planet (4) Aufbruch (Hanseklang)Blauer Planet (4) Aufbruch (Hanseklang)

„Ich möchte euch eine Geschichte erzählen. Von einem Mann aus dem Meer. Der kam, um eine Welt zu retten, dabei seine Kette verlor. Jeden Morgen, wenn die Dämmerung herauf zieht, schaue ich zum Horizont, wo die See am schönsten ist. Und warte.“

Khartum.
„Paikea Simon trat aus dem Zelt des Commanders und spürte den Dünenwind im Gesicht. Die Militäreinheit hatte das Camp innerhalb von 24 Stunden errichtet, nachdem die Nachricht über alle Kanäle der Welt gegangen war. Seit Wochen sah sich der Norden Afrikas einer Klimakatastrophe bisher unbekannten Ausmaßes ausgeliefert, als Schneestürme über die Sahara herein brachen und vom Atlantik bis zum Roten Meer den Sand unter ihrer weißen Decke erstickten. Doch dies war nicht der Grund, warum Spezialeinheiten der AESCU Allianz Stellung bezogen hatten. Paikea schaute nach Osten und sah den Schatten des gigantischen Waldes. Wo einst die Stadt Khartum gestanden hatte, ragten nun Eichen bis zu einer Höhe von fünfzig Metern in den Himmel, empor wuchernd aus einem undurchdringlichen Dickicht von Eiskristallen. Dort, im Herzen dieses Waldes, lag ihr Ziel.“

Hamburg.
„Hamburg. Sieben Uhr dreiundzwanzig am Morgen. Das Schanzenviertel glich einem Szenario der Apokalypse. Der Sturm hatte Schindeln von den Dächern gerissen, und die Regenwasser, die die Straßen fluteten, trugen eine Krone aus schmutzigem Schaum. Das Fenster des Tätowierstudios, vor dem sich Konstantin Hansen und Bene Eichdorn trafen, erstrahlte in Motiven märchenhafter Anderswelten, die das Ende aller Ordnung in orakelhafter Präzision zu bebildern schienen.“

Der Mahlstrom hat den Blauen Planeten erreicht.

Die Menschheit bricht auf.

Mit Anneke Kim Sarnau, Stephan Böhme, Katja Hoffmann, Sven Matthias, Ann-Cathrin Sudhoff, Marc Schülert, Simona Pahl, Ole Fischer, Fabian Harloff, Arne Peters, Christoph Stroink, René Spiegelberger, Gunter Kerber, Jule Katrin Burghardt, Wolfgang Berger, Markus Dentler, Lana Poppe, Aaron Lüß, Stefan Weißenburger, Heikedine Körting

Dark Mysteries (5) Narbenherz (Winterzeit)Dark Mysteries (5) Narbenherz (Winterzeit)

13. Januar 1993:
Er hat mir sein Herz geschenkt – wie schon sechs vor ihm.
Jetzt brauche ich nur noch drei
– dann erfüllt sich mein Schicksal.

Mit
Corinna Dorenkamp, Michael Lott, Tom Jacobs, Tanya Kahana, Helgo Liebig, Dorothea Anna Hagena und Bert Stevens.

Die Chronik der Drachenlanze (3) Drachenwinter (Holysoft)Die Chronik der Drachenlanze (3) Drachenwinter (Holysoft)

Die sechs Gefährten haben nach ihrer Flucht aus der Festung des Drachenfürsten Verminaard Zuflucht im Königreich der Bergzwerge, Thorbardin, gefunden. Zum Dank für die Großzügigkeit der Zwerge wird ihnen der Streitkolben von Kharas zurückgegeben, mit dem in alten Zeiten die legendären Drachenlanzen geschmiedet wurden. Aber das Böse auf Krynn, die Dunkle Königin und ihre Drachen, ist noch lange nicht geschlagen… Die Freunde müssen weiter. Ihr Ziel: Tarsis, genannt die Schöne, Hafenstadt sowie Umschlagplatz wichtiger Güter – und Informationen…

Astinus:Detlef Bierstedt
Arak:Stefan Müller-Ruppert
Alhana:Martina Treger
Anführer:Tilo Schmitz
Caramon:Torsten Michaelis
Cyan:Jan Schroeder
Crysania:Dascha Lehmann
Drakonier:Andy Suess
Drakonier 2:Dagmar Bittner
Dunkhan:Bodo Henkel
Erzähler:Engelbert von Nordhausen
Elistan:Christian Rode
Flint:Manfred Erdmann
Flußwind:Tobias Kluckert
Fistandantilus:Klaus Nägelen
Goblin 1:Andy Suess
Gilthanas:Dominic Boeer
Gnimsch:Santiago Ziesmer
Hederick:Werner Wilkening
Kitiara:Daniela Hoffmann
Kundschafter1:Paul Burghardt
Kapitän:Gerhard Acktun
Kharas:Manfred Lehmann
Lord:Marc Schültert
Lorac:Bert Stevens
Porthios:Ingo Albrecht
Raistlin:Frank Schröder
Red:Ralf Pappers
Redine:Karin Schuhmann
Regar:K.Dieter Klebsch
Sturm:Raimond Krone
Stimme der Sonnen:Claus Fuchs
Silvara:Yesim Meisheit
Sleet:Felix Würgler
Tanis:Dirk Hardegen
Tolpan:Hannes Maurer
Theros:Olaf Baden
Tika Waylan:Maren Rainer
Takhisis:Marianne Groß

Geronimo Stilton - Das Geheimnis des Smaragd-Auges (Jumbo)Geronimo Stilton – Das Geheimnis des Smaragd-Auges (Jumbo)

Ein psychopatischer Mörder treibt sein Unwesen auf den Straßen Hannovers. Immer wieder verschwinden junge Männer und wenig später werden fein säuberlich abgeschabte Menschenknochen gefunden. Die Kommissare Braun und Stuckmann machen sich auf die Suche nach dem Täter der nach dem Muster des Serienmörders Haarmann vorzugehen scheint. Die Spuren führen ins nichts und es gibt zu viele Verdächtige. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Killer kann jederzeit wieder zuschlagen!

Mit Robert Missler, Oliver Böttcher, Tanja Dohse, Dagmar Dreke, Stephanie Kirchberger, Christine Pappert

Juniordetektei Jammerthal (16) Der Heulende Höllenhund (JJ)Juniordetektei Jammerthal (16) Der Heulende Höllenhund (JJ)

Bei einem Preisausschreiben gewinnt Jost eine Reise auf eine griechische Insel für sich und seine Kollegen. Als Bernd unterwegs den mürrischen Milliardär Sarantakos vor dem Ertrinken rettet, ist es schon bald mit der Erholung vorbei und die Detektive müssen wieder einige harte Nüsse knacken. Denn wie kommt ein feuerspeiender, dreiköpfiger Hund an den Strand? Haben die sorglosen Pfälzer Gerd und Hannes etwas damit zu tun? Und wie ist Chester Goldsmith, der amerikanische Filmstar, in den Fall verwickelt? Rauschgift, eine Ferienromanze und ein Kindheitstrauma erschweren die Ermittlungen und nur einer unserer Helden bewahrt einen klaren Kopf.

Begleitet die Juniordetektei in ihrem Kampf gegen Dämonen und Betrüger!

Jost (10 Jahre zuvor): Oscar Hahn
Bernd (10 Jahre zuvor): Mika Hecking
Andy (10 Jahre zuvor): Cedric Kull
Albert Hitschler: Till Geiger
Jost Jammerthal: Tobias Graf-Carl
Andy Schockemöhle: Dominik M.
Bernd Drews: Marcus Müller
Trudel Jammerthal: Caroline Segebrecht
Gert: Niels Bencken
Hannes: Gerd Kornmann
Helene: Dana Friedrich
Makis Sarantakos: Aart Veeder
Chester Goldsmith: Hennes Bender
Mondenkind: Diana Amoroso
Reporterin: Patrizia Arnecke
Reporter 1: Dennis Jaworski
Reporter 2: Jan Hoffmann
Aufgeregter Italiener: Fabio Baboro

Tony Ballard (13) Lockruf der Zombies (2/3) (Dreamland Production)Tony Ballard (13) Lockruf der Zombies (2/3) (Dreamland Production)

Für Cruv und Roxane spitzt sich die Lage auf „Coor“ gegen den Mord-Magier und dessen teuflischen Schlange gefährlich zu. Unterdessen kämpft das restliche Ballard-Team auf dem Meer, vor der Küste Cullkirks, eine mörderische Schlacht mit den Untoten Piraten. Als dann Mr. Silver auch noch entführt wird und die Jugendlichen dem Lockruf der Zombies verfallen, wird die Situation auch hier immer brenzliger…

Erzähler: K.-Dieter Klebsch
Tony Ballard / Erzähler: Torsten Sense
Mr. Silver: Tilo Schmitz
Roxane: Katja Brügger
Vicky Bonney: Dorette Hugo
Frank Esslin: Simon Jäger
Cruv: Patrick Bach
Lance Selby: Aart Veder
Oda: Sabina Godec
Rufus Patrick Dewayne
Prof. Dr. Marvin Nelson: Brigitte Kollecker-Frank
Roy Cassidy: Josia Jacobi
Charlie le Mat: Johanna Klein
Jimmy McKenzie: Cedrik Untergasser
Soltaff: Klaus Nägelen
Gary Cassidy: Stephan Chrzescinski
Nimu Brass: Detlef Tams
Museumswächter: Michael von Rospatt
Zombie-Pirat 1: Lutz Mackensey
Zombie-Pirat 2: Daniel Welbat
Zombie-Pirat 3: Markus Ertelt
Zombie-Pirat 4: Vanessa Petruo
Zombie-Pirat 5: Boris Delic
Zombie-Pirat 6: Thomas Birker
Zombie-Pirat 7: Björn Schwenzer
Junge Frau: Marie Bierstedt

Tony Ballard (14) Das Schiff der Schwarzen Piraten (3/3) (Dreamland Productions)Tony Ballard (14) Das Schiff der Schwarzen Piraten (3/3) (Dreamland Productions)

Tony Ballard steckt in der Klemme – allein gegen Nimu Brass, dessen Piraten, den besessenen Jugendlichen und einem seiner größten Gegner, hat er kaum eine Chance zu überleben. Cruv und Roxane gehen weiter den gefährlichen Weg durch „Coor“ und begegnen dabei Höllenhunden, Zentauren und einem Drachen, der Mr. Silver zum Verhängnis wird. Gleichzeitig steht das restliche Ballard-Team in „Cullkirk“ tatenlos dem Siegeszug der Zombie-Piraten entgegen, an dessen Ende auf das Ballard-Team ein großer Schicksalsschlag wartet…

Erzähler: K.-Dieter Klebsch
Tony Ballard / Erzähler: Torsten Sense
Mr. Silver: Tilo Schmitz
Roxane: Katja Brügger
Vicky Bonney: Dorette Hugo
Frank Esslin: Simon Jäger
Cruv: Patrick Bach
Lance Selby: Aart Veder
Oda / Yora: Sabina Godec
Rufus: Patrick Dewayne
Gary Cassidy: Stephan Chrzescinski
Roy Cassidy: Josia Jacobi
Phil MacKenzie: Erik Albrodt
Nimu Brass: Detlef Tams
Prof. Dr. Marvin Nelson: Brigitte Kollecker-Frank

Nachträge aus dem Monat November 2012

Cungerlan (2) Flucht aus höchster Gefahr (Ohrland)Cungerlan (2) Flucht aus höchster Gefahr (Ohrland)

Irgendwo in den Tiefen des Alls findest du einen einsamen grauen Planeten. Eine Welt namens… CUNGERLAN! Bor Toth (Jo Weil), Meister Kentoka (Bernd Rumpf), der Serhildan-Agent und Held Russel Lighthunter (Heiko Obermöller) und der geniale Wissenschaftler Dr. Ponder Keen (Peer Augustinski) gelangen auf ihrer Flucht vor den feindlichen Dergern in die gefährliche Grenzstadt Dharambo. Dort werden sie Zeuge eines brutalen Faustkampfes zwischen dem abgebrühten Profikämpfer Tarwilder (Tom Jacobs) und einem vierarmigen Monster. Neben einem beachtlichen Preisgeld gibt es das einzige Flugzeug weit und breit zu gewinnen. Damit könnten die Helden ihre Reise ins sichere Königreich Al Useloom gefahrlos fortsetzen, aber Tarwilder denkt nicht im Traum daran, seinen Hals für jemand anderen zu riskieren..

Mit Jo Weil, Bernd Rumpf, Peer Augustinski, Heiko Obermöller, Dustin Semmelrogge, Tom Jacobs,

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Die drei !!! (22) - Jagd im Untergrund (Europa)Die drei !!! (22) – Jagd im Untergrund (Europa)

Die drei !!! dürfen zu einem Theaterfestival nach Berlin. Marie nimmt mit ihrer Schauspielergruppe am Wettbewerb teil und Kim und Franzi übernehmen technische Aufgaben bei der Aufführung. Aber kaum haben die Freundinnen in der Hauptstadt ihr gemütliches Apartment bezogen, passieren in dem alten Bürgerhaus merkwürdige und geheimnisvolle Dinge. Der Fahrstuhl bleibt stecken, die Wände vibrieren und vor dem Haus wird immer wieder die Straße aufgerissen. Die Detektivinnen wittern einen neuen Fall. Aber haben sie es wirklich mit den skrupellosen Machenschaften eines Immobilien-Hais zu tun, der die Mieter mit allen Mitteln aus dem Haus graulen will? Um der vollen Wahrheit auf die Spur zu kommen, müssen die Theaterproben erst einmal hintenan stehen, denn die drei !!! tauchen in den unheimlichen Berliner Untergrund ab. Ganz schön mutig!

Mit Merete Brettschneider, Sonja Stein, Mia Diekow, Tobias Diakow, Celine Fontanges, Susanne Sternberg, Micaela Kreißler, Julia Holmes, Philip Schwarz, Henry König, Walter Wigand und Kai H. Möller

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Die drei ??? (158) und der Feuergeist (Europa)Die drei ??? (158) und der Feuergeist (Europa)

Die privat geführte Oper Califia in Rocky Beach steht vor dem finanziellen Aus. So ist es nicht verwunderlich, dass die drei ??? zunächst an eine werbewirksame Veranstaltung glauben, als sich eine Mitarbeiterin der Oper Hilfe suchend an sie wendet: Im Gewölbekeller des Gebäudes gehen mysteriöse Dinge vor sich – und ein seltsames Wesen wurde gesichtet! Justus, Peter und Bob übernehmen den Fall und ahnen nicht, auf was sie sich da einlassen. Plötzlich bricht während einer Aufführung ein Großfeuer aus! War es Brandstiftung? Welche Rolle spielen dabei der undurchsichtige Moody Firthway und sein rotes Notizbuch? Nur Justus erkennt als Einziger, was sich tatsächlich hinter den Kulissen abspielt.

Mit Thomas Fritsch, Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck, Andreas Fröhlich, Ulrike Stürzbecher, Jürgen Kluckert, Oliver Böttcher, Heidi Schaffrath, Isabel Navarro, Eric Schäffler, Peter Striebeck, Mike Olsowski, Konstanze Ullmer, Olaf Kreutzenbeck, Rainer Fritzsche, Claus Fuchs und Jannik Endemann

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Die drei ??? Kids (30) im Geisterschiff (Europa)Die drei ??? Kids (30) im Geisterschiff (Europa)

Bei einem Sturm werden merkwürdige Dinge an die Küste von Rocky Beach gespült. Handelt es sich hier wirklich um die Überreste eines alten Schiffswracks? Die drei ??? Kids gehen der Sache sprichwörtlich auf den Grund und müssen tief hinabtauchen. Doch was sie zu sehen bekommen, hätten Justus, Peter und Bob nicht in ihren kühnsten Träumen erwartet.

Mit Jannik Schümann, Yoshij Grimm, David Wittmann, Johannes Steck, Achim Schuelke, Ingrid Capelle, Tommi Piper, Christoph Jablonka, Mareike Fell, Patrick Bach, Holger Löwenberg, Klaus Dittmann

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Ein Fall für die Rosen (3) - Das Erbe des Märchenkönigs (WinterZeit)Ein Fall für die Rosen (3) – Das Erbe des Märchenkönigs (WinterZeit)

Viele Jahre Erinnerungen fehlen dem Deutschen Julius Steinwald. Nur hin und wieder blitzen schreckliche Einzelheiten auf. Er sieht sich gefesselt auf einem Operationstisch oder angekettet in einer märchenhaft anmutenden Tropfsteinhöhle. Und immer wieder erblickt er diese furchteinflößenden Kapuzengestalten, die ihn in seinen Alpträumen heimsuchen. Ein bizarrer Fall – geradezu geschaffen für die ROSEN. Ein gefährlicher Geheimbund, ein unschätzbares Vermögen und ein scheinbar toter Monarch geben Ihnen Rätsel auf. Die Drei nehmen die Ermittlungen auf, betreten das sagenumwobene Märchenschloss – und schweben schon bald in Lebensgefahr.

Mit Bernd Vollbrecht, Lukas Schust, Michael Lott, David Weyl, Yvonne Greitzke, Otto Mellies, Björn Schalla, Leon Boden, Corinna Dorenkamp, Jennipher Antoni, Petra Mott, Jens Wendland, Bert Stevens, Melanie Hinze, Wolfgang Rositzka, Frank Röth und Kirstin Hesse

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Fünf Freunde (99) - und der seltsame Leuchtturm (Europa)Fünf Freunde (99) – und der seltsame Leuchtturm (Europa)

Bei einem Segelausflug geraten sie in Seenot und können sich nur durch das Licht eines Leuchtturms an Land retten. Auf der Felsenklippe scheinen merkwürdige Dinge vor sich zu gehen. Ein mürrischer Leuchtturmwärter, ein rätselhaftes Feuerschiff, unheimlicher Nebel, mysteriöse Stimmen … Und plötzlich sind Dick und Anne verschwunden und bleiben wie vom Erdboden verschluckt. Eine gefährliche Spurensuche beginnt.

Erzähler: Lutz Mackensy
Julian: Ivo Möller
Dick: Jannik Endemann
Anne: Theresa Underberg
George: Alexandra Garcia
Mr. Winslet: Eckhart Dux
Henry: Leonhard Mahlich
Bill: Holger Mahlich
1. Constable: Fabian Harloff
2. Constable: Lutz Herkenrath
Funkstimme: Jörg Gillner

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Hanni und Nanni (39) auf hoher See (Europa)Hanni und Nanni (39) auf hoher See (Europa)

Eine Kreuzfahrt auf einem Traumschiff? Nanni rümpft kritisch die Nase. Doch was anfangs wie öder Urlaub wirkt, entwickelt sich rasch zu einer Kette von aufregenden Ereignissen: Ein schwerer Sturm, ein Wiedersehen mit einem bekannten Rockstar, ein verschwundener Hund und die Folgen einer schweren Lebensmittelvergiftung sorgen auf dem Luxusliner für allerhand Trubel. Doch das ist noch längst nicht alles…

Erzähler Lutz Mackensy
Hanni: Regine Lamster
Nanni: Manuela Dahm
Fizz: Kerstin Draeger
Frau Sullivan: Heikedine Körting
Herr Sullivan: Robin Brosch
Roy Bernhard: Marcus Kaiser
Melanie: Katja Brügger
Irma Voncampe: Monika John
Moderator: Jannik Endemann
Berger: Heinz Lieven
Stewart: Gosta Liptow
Oma: Apollonia Minninger
Mann: Eckart Dux
Elke Lemansky: Judy Winter

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Hans Haeser - Eusebius Bitterli kauft ein Souvenir (CMV)Hans Haeser – Eusebius Bitterli kauft ein Souvenir (CMV)

Die Büste der ägyptischen Königin Nofretete und das Ehepaar Ehrsam vom „Spalebärg 77a“ spielen eine zentrale Rolle im fünften Abenteuer des Romanschriftstellers und unfreiwilligen Amateurdetektivs Bitterli. In Berlin nimmt das Unglück seinen Lauf. Hier besucht Eusebius Bitterli zusammen mit seiner Haushälterin Frau Zimmerli ein Museum mit Artefakten aus dem alten Ägypten. Verzaubert von der Schönheit der Königin Nofretete kauft Bitterli am Souvenir-Stand eine Büste der ägyptischen Herrscherin als Geschenk für seine alte Liebe Luise, genannt Luisli. Diese Luise ist keine Geringere als Luisli Ehrsam, die mit ihrem Mann Guschti am „Spalebärg 77a“ wohnt. Und Guschti wiederum ist der Cousin von Eusebius Bitterli…

Eusebius Bitterli: Ruedi Walter
Frau Zimmerli: Margrit Rainer
Max «Maxe» Schönhausen: Maximilian Wolters
Eduard «Ede» Bemke: Dom de Beern
Johnny Strub: Uller Dubi
Polizeikommissar Suter: James Meyer
Museumsführer: Arnim Waldeck-Süßenguth
Souvenir-Stand- Verkäuferin: Sonja Schwarz
Kellner: Michael Arco
Postbeamter: Karlrobert Schäfer
Frau Schmitzke, Zimmervermieterin: Elfriede von Bastineller
Polizeiwachtmeister Weber: Peter Banga
Jack, Gangster: Albert Werner
Serviertochter: Trudi Roth
Briefträger: Hans Haeser
Weibel: Hans Hausmann
Sekretärin: Mathilde Isler

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Hui Buh (17) Der Meisterdetektiv (Europa)Hui Buh (17) Der Meisterdetektiv (Europa)

Im Wirtshaus Rosenbach entdeckt die Polizei die Beute der berüchtigten „Elster von Burgeck“. Roswitha wird des Diebstahls beschuldigt und ins Gefängnis gesteckt, obwohl sie ihre Unschuld beteuert. Ist sie schuldig oder unschuldig? Ein Fall für Hui Buh, den Meisterdetektiv! Gemeinsam mit Julius, Tommy und Sophie untersucht er den Tatort und findet einige seltsame Hinweise, die darauf hindeuten, dass der wahre Dieb ein Gespenst sein könnte…

Erzähler Intro: Hans Paetsch
Erzähler: Andreas Fröhlich
Hui Buh: Stefan Krause
König Julius der 111.: Christoph Maria Herbst
Tommy: Maximilian Artajo
Sophie: Marie-Luise Schramm
Königin Konstanzia: Ulrike Stürzbecher
Kastellan: Jürgen Thormann
Roswitha Rosenbach: Daniela Hoffmann
Hieronymus: Simon Jäger
Balthasar: David Nathan
Polizeihauptmann Richter: Bert Franzke
Graf Wilhelm: Till Hagen
Pfarrer Bonifazius Albrecht: Jürgen Wolters
Lissy: Maria Mägdefrau
Polizist: Roman Kretschmer

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Käpt'n Wattenschnack und die Suche nach dem heiligen Karl (Gentle Art)Käpt’n Wattenschnack und die Suche nach dem heiligen Karl (Gentle Art)

Ganz Amrum ist in Feierstimmung, um dem berühmten Käpt’n Wattenschnack einen ganz bannigen Ehrenempfang für dessen ruhmreiche Verdienste zu bereiten. Dummerweise hat die böse Poseidonade Anita alle Inselbewohner entführt und deren Freilassung an die Lösung eines Rätsels geknüpft, das wahrscheinlich nur der geheimnisvolle Heilige Karl lösen kann. Doch damit nicht genug, denn, ach du Schreck: Wattenschnacks Schiff und Besatzung sind auch nicht mehr da! Wattenschnack, dieser unerschrockene Held der mindestens siebenunddreißig Weltmeere, macht sich nun gemeinsam mit seinem verpeilten Adjudanten Lispelfitz und mit Hilfe der allerungewöhnlichsten Fortbewegungsmitteln auf, um den Heiligen Karl und des Rätsels Lösung zu finden und so die schreckliche Katastrophe rückgängig zu machen – und sowohl Amrum, als auch die Feier zu retten.

Mit Gerd Ekken Gerdes, Karsten Deutschmann, Isabella Grothe, Raymond Voß, Klaus Büchner, Robert Missler, Nadine Schreier u. v. a.

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Lady Bedfort (58) und der Schatten der Vergangenheit (Hörplanet)Lady Bedfort (58) und der Schatten der Vergangenheit (Hörplanet)

Über 20 Jahre hat Francis Gillick im Gefängnis gesessen – jetzt ist er nach Broughton zurückgekehrt. Hat er es auf die Beute aus dem Banküberfall abgesehen, die nie gefunden werden konnte? Oder will er sich an seiner ehemaligen Freundin rächen, die nach seiner Festnahme einen reichen Unternehmer geheiratet hatte? Eines steht jedenfalls fest: In Broughton hat noch so mancher eine Rechnung mit Gillick offen. Und so dauert es nicht lange, bis es den ersten Toten gibt…

Lady Bedfort: Margot Rothweiler
Tim Denham: Jürgen Kluckert
Inspektor Miller: Santiago Ziesmer
Inspektor Gomery: Bodo Wolf
Francis Gillick: Helmut Gauß
Valerie Hastings: Anke Reitzenstein
Lou Hastings: Reinhard Kuhnert
Roger Metcalf: Harald Effenberg
Nelly Metcalf: Iris Artajo

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Lady Bedfort (59) und die Rache der Druiden (Hörplanet)Lady Bedfort (59) und die Rache der Druiden (Hörplanet)

Die Neueröffnung des Broughtoner Museums ist vor allem dem Kurator John Ryall zu verdanken. Umso schockierender ist es, dass er am Abend der Eröffnung tot aufgefunden wird – ausgerechnet im ‚Saal der Druiden‘. Schnell wird klar, dass der Ermordete die Gemüter gespalten hat: Einer Gruppe von Bewunderern standen auch jede Menge Feinde und Neider gegenüber. Lady Bedfort sticht bei ihren Nachforschungen in ein Wespennest und muss erkennen, dass gerade die wissenschaftlichen Kreise offenbar vor nichts zurückschrecken…

Lady Bedfort: Margot Rothweiler
Thomas Portman: Bert Franzke
Inspektor Miller: Santiago Ziesmer
Inspektor Gomery: Bodo Wolf
Joanne Harris: Sabine Jaeger
Dr. James Raymond: Kaspar Eichel
Emma Hartley: Victoria Sturm
Henry Duncan: Reinhard Kuhnert
Mike: Rainer Fritzsche

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Larry Brent (5) Küss niemals Choppers Geisterbraut (R&B Company)Larry Brent (5) Küss niemals Choppers Geisterbraut (R&B Company)

Gerold Fürn spürte, wie sein Körper, sein Gesicht zerfiel. Hart krachte er auf den kalten Asphalt und zog mit letzter Kraft Marinas Kopftuch herunter. Darunter sah er ein zerfallenes, wie von Säure zerfressenes Gesicht… Das Lid des linken Auges hing tief herab, so dass das Weiß des Augapfels und die roten, geplatzten Blutgefäße zu sehen waren. Der linke Mundwinkel hing ebenfalls herab, die Wange war an dieser Stelle ausgebeult, und er konnte in die dunkle Mundhöhle sehen, obwohl sie die Lippen geschlossen hielt. Dann brach der Blick des Mannes. Gerold Fürn war tot!
Ein neuer Fall für die PSA! Ein neue Fall für Larry Brent alias X-RAY-3! Und die Rückkehr des dämonischen Chopper!

Larry Brent: Jaron Löwenberg
Iwan Kunaritschew: David Nathan
Morna Ulbrandson: Karen Schulz-Vobach
Chopper: Oliver Strietzel
Marina: Mareile Metzner
Emily Bybbs: Johanna Hanke
Peter Pörtzscher: Helge Sidow
David Gallun / Chronist: Jo Jung
Ansage: Michael Harck
Kerstin Mauch: Denise Siebeneichler
Gerold Fürn: Nils Weyland
James Walker: Kaspar Eichel
Chief Edward Higgins: Reent Reins
Willy Scharner: Wanja Gerrick
Sonja Scharner: Uschi Hugo
William Wayer: Wolfgang Rositzka
Mee: Susan Zeller

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Meister der Angst - Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde (Random House Audio)Meister der Angst – Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde (Random House Audio)

London, 1888: Der ehrgeizige Dr. Jekyll experimentiert mit verbotenen Substanzen und verwandelt sich in die bösartige Ausgabe seiner selbst: Mr. Hyde. Plötzlich wird London von bestialischen Mordfällen heimgesucht …

Mit Andreas Fröhlich, Frank Glaubrecht, Peter Weis, Wolf Frass, Klaus Dittmann, Patrick Bach u.a

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Meister der Angst - Jack the Ripper (Random House Audio)Meister der Angst – Jack the Ripper (Random House Audio)

London, 1888: Nachdem Inspector Abberline sich dem Elend des verhassten East-Ends bereits entkommen sah, ziehen ihn grausame Ritualmorde wieder dorthin zurück: Die Spuren führen bis ins Königshaus …

Mit Frank Glaubrecht, Helmut Krauss, Gordon Piedesack, Katja Brügger, Kerstin Draeger, Annelie Krügel u.a.

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Spiel des Lebens (infinity sounds)Spiel des Lebens (infinity sounds)

„Ich war jung und brauchte Geld“ so beginnen oft Geschichten, die man nie hätte erleben wollen… Auch Ralf Rode, ein junger Züricher braucht es, und nimmt an einer Studie teil. Kaum ist sie beendet, fängt er an, immer weniger zu fühlen – keine Freude mehr, keine Lust, keine Liebe. Als er mit seinen Leidensgenossen dem Problem auf den Grund geht, erlebt er den ultimativen Horror. „Sie verlieren langsam… tropfenweise… ihre Seele! Das letzte Spiel beginnt…

Mit Tobias Meister, Claudio Maniscalco, Lutz Riedel, Helmut Krauss, Sabine Graf, Nana Spier, Bettina Zech, Maximilian Weigl, Santiago Ziesmer und andere

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Star Wars - Erben des Imperiums (3) Der Zorn der Mara Jade (Imaga)Star Wars – Erben des Imperiums (3) Der Zorn der Mara Jade (Imaga)

Es ist eine gefährliche Zeit für die Helden der Neuen Republik. Denkbar knapp ist Luke Skywalker einer Falle des Imperiums entkommen – doch bei seiner Flucht wird sein Jäger stark beschädigt. Als er hilflos durch das All trudelt, findet ihn Mara Jade – eine Frau, die seit der Zerstörung des zweiten Todessterns von einem Gedanken besessen ist: Luke zu töten.

Mit Hans-Georg Panczak, Wolfgang Pampel, Susanna Bonasewicz, Frank Glaubrecht, Hubertus Bengsch, Marion von Stengel, Thmoas Nero Wolff, Tilo Schmitz, Sven Plate, Arianne Borbach, Dietmar Wunder, Joachim Kerzle

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Teufelskicker (40) Spiel Mir das Lied Vom Tor! (Europa)Teufelskicker (40) Spiel Mir das Lied Vom Tor! (Europa)

Die Teufelskicker machen sich auf die weite Reise zu einem Auswärtsspiel nach Westerndorf. In dem abgelegenen, verschlafenen Nest müssen sie sich mit feindseligen Einwohnern, einem staubigen Asche-Platz und dem parteiischsten Schiri aller Zeiten herumschlagen. Die Zwillinge Bob und Boris, Doppel-Sturmspitze des FC Westerndorf, wirbeln die Blau-Gelb-Abwehr ordentlich durcheinander. Die beiden spielen so gut, dass den Teufelskickern ein Verdacht kommt: Sind sie vielleicht schon älter, als es auf dem Spielberichts-Bogen steht? Moritz und Niko versuchen, Licht in die Angelegenheit zu bringen. Doch ihre Gegner wollen ihr Geheimnis auf keinen Fall preisgeben. Und so kommt es kommt es zum spannenden Finale im „Labyrinth ohne Wiederkehr“, das die Westerndorfer in einem Maisfeld angelegt haben.

Moritz: Anton Sprick
Catrina: Julia Fölster
Niko: Janek Schächter
Alex: Jannik Endemann
Mehmet: Flemming Stein
Enes: Lukas Sperber
Elena: Alina Degener
Rebekka: Laura M. Ketzer
Hendrik: Anton Wilms
Olli: Aron Ulmer
Jimmy: Tobias Diakow
Johnny: Ingo Meß
Charlie: Ole Jacobsen
Butch: Henry König
Bernie: Walter Wigand
Herr Kruse: Clemens Gerhard
Herr Hinze: Lennardt Krüger
Schaffner: Martin Sabel
Kassenfrau: Susanne Sternberg
Nächster Kunde: Tommaso Cacciapuoti
Norbert: Oliver Rohrbeck
Erzähler: Thomas Karallus
Kommentator Ulli Potofski

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

TKKG (180) Alarm im Raubtierhaus (Europa)TKKG (180) Alarm im Raubtierhaus (Europa)

Aufregung in der Millionenstadt! Ein Unbekannter hat nachts die Käfige der Zootiere geöffnet und nun spazieren Elefanten durch die Stadt und Affen plündern die Markstände. Doch als auch die gefährlichen Geparden aus ihrem Gehege verschwinden, breitet sich Angst und Schrecken aus. Klar, dass TKKG wissen wollen, wer dahintersteckt! Und schon bald haben sie eine heiße Spur, die sie direkt in die Fänge der Geparden treibt…

Erzähler: Wolfgang Kaven
Tim: Sascha Draeger
Karl: Niki Nowotny
Klößchen: Manou Lubowski
Gaby: Rhea Harder
Zoodirektor Bauernfeind: Eckart Dux
Dieter Niebert: Mario Grete
Tierpfleger Meyer: Frank Meyer-Brockmann
Bauer Dirk: Gustav Adolf Artz
Joachim: Nicolai Munoz Möller
Fremder: Peter Weis
Pelzlady: Susan Jarling
Martha: Katja Brügger
Frau: Konstanze Ullmer
Jasmin: Kassandra Ullmer
Kind: Undine Ullmer
und Oskar, der schwarz-weiße Cockerspaniel

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Neue Hörspiele im Januar 2013

Mord in Serie (7) Das Netzwerk (Contendo Media)Mord in Serie (7) Das Netzwerk (Contendo Media)

Eine brutale Mordserie an Jugendlichen hält die Berliner Polizei in Atem! Ihre Ermittlungen führen Hauptkommissar Krüger und Kriminalpsychologin Diana Braun dabei auch in die digitale Welt der sozialen Netzwerke des Internets. Immer mehr der minderjährigen User fallen einem Serienkiller zum Opfer. Ein unfassbar grausamer Fall, der Krüger und Braun alles abverlangt. Die Zeit drängt, denn das nächste Opfer steht bereits fest.<

Paul Krüger: Lutz Mackensy
Diana Braun: Anke Reitzenstein
Mirko Krüger: Max von der Groeben
Larissa Graf: Luisa Wietzorek
Boris Graf: Bernd Vollbrecht
Norbert Lemke: Tilo Schmitz
Darius Baumann: Patrick Mölleken
Gordon Fischer: Jan Panczak
Wiebke Fischer: Theresa Schulte
Sören Schumacher: Johannes Berenz
Kriminaltechniker: Johannes Raspe
Bedienung: Martina Treger
Nachrichtensprecherin: Annina Braunmiller
Alter Mann: Dirk Hardegen
Teenager: Daniel Käser, Lea Kiernan
Abspann: Martin Sabel

Benjamin Blümchen (122) als Polizist (Kiddinx)Benjamin Blümchen (122) als Polizist (Kiddinx)

Wachtmeister Krause ist so überarbeitet, er hätte gerne mal einen Tag frei.
Kein Problem!
Benjamin, Otto und Stella springen für ihn ein.

Sie bekommen alles, was ein Polizist so braucht und finden ganz neue Wege, um Falschparker und Raser zur Vernunft zu bringen!

Ob sie auch einen lange gesuchten Gemüsedieb überführen können?

Bibi und Tina (73) verloren im Schnee (Kiddinx)Bibi und Tina (73) verloren im Schnee (Kiddinx)

Es ist Winter in Falkenstein, überall liegt Schnee.
Als Mikosch zu Besuch kommt, bringt er zur Überraschung aller Skier mit.
Er zeigt Bibi, Tina und Alexander, wie man sich darauf von Pferden ziehen lässt.

Das „Skijöring“ macht allen riesengroßen Spaß.

Doch dann bricht plötzlich eine Schneekatastrophe über Falkenstein herein!

Die drei !!! (23) Undercover im Netz (Europa)Die drei !!! (23) Undercover im Netz (Europa)

An Kims und Franzis Schule treibt seit neuestem eine Mädchen-Clique ihr Unwesen, die auf ihrer Website über Mitschüler lästert, Coolness-Votings macht und dazu auffordert, diese Schüler fertig zu machen. Als die drei !!! eine Mitschülerin beim Klauen erwischen und diese prompt von den „Uncoolen“ in die „coole“ Clique aufsteigt, keimt in den drei !!! der Verdacht, dass die Clique ihre Mobbing-Opfer zwingt, für sie zu klauen. Marie schleicht sich wagemutig in die Clique ein und stellt schnell fest, dass diese brandgefährlich ist … Neben der spannenden Detektivarbeit müssen Kim, Franziska und Marie auch immer wieder das Abenteuer „Freundschaft“ bestehen. Es ist nämlich gar nicht so leicht, drei völlig verschiedene Meinungen unter einen Hut zu bringen. Mutig und clever stellen sich „Die drei !!!“ der Herausforderung und sind gemeinsam ein unschlagbares Team!

Die drei ??? (159) Nacht der Tiger (Europa)Die drei ??? (159) Nacht der Tiger (Europa)

Wer ist der unbekannte Auftraggeber im neuen Fall der drei erfolgreichen Detektive aus Rocky Beach? Wie von Geisterhand erscheinen verschlüsselte Botschaften auf dem Computerbildschirm in der Zentrale. Justus‘ Ehrgeiz ist geweckt und die drei ??? beginnen zu ermitteln. Sie lösen die komplizierten Rätsel des Unbekannten und folgen seiner Spur. Dabei werden die drei Jungen immer tiefer in dubiose Machenschaften verstrickt. Als sich herausstellt, dass ein guter Freund von ihnen als Täter infrage kommt, stehen Justus, Peter und Bob vor einer schwierigen Entscheidung: Sollen sie ihren Freund ausliefern oder der Polizei die Wahrheit verschweigen? Justus fasst einen Plan – und die drei ??? entdecken das Unvorstellbare in der ‚Nacht der Tiger’…

Erzähler: Thomas Fritsch
Justus Jonas: Oliver Rohrbeck
Peter Shaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Tante Mathilda: Karin Lieneweg
Onkel Titus: Hans Meinhardt
Inspektor Cotta: Holger Mahlich
Caroline Cotta: Michaela Mahlich
Morton: Andreas von der Meden
Sergeant Donatelli: Peter Weis
1. Mann: Robin Brosch
2. Mann: Gerhart Hinze

Die drei ??? Kids (31) Rückkehr der Saurier (Europa)Die drei ??? Kids (31) Rückkehr der Saurier (Europa)

Der gewaltige Saurier schob sich wie ein riesiger Schatten über die drei ??? Kids.
„Just, pass auf!“, schrie Bob.
„Er kommt genau auf dich zu.“

Doch die Warnung kam zu spät.
Die Nachricht von der Entdeckung eines Saurierfriedhofs versetzt ganz Rocky Beach in helle Aufregung.
Nur die drei ??? Kids behalten einen kühlen Kopf.

Geister-Schocker (35) Untot (Romantruhe Audio)Geister-Schocker (35) Untot (Romantruhe Audio)

Herrin des Sees, ich rufe dich. Entsteige den Fluten und reiche mir deine Hand zur Versöhnung.
Die Augen des am Boden knienden Ritters waren geschlossen. Er meditierte, versuchte geistigen Kontakt herzustellen. Doch die Herrin des Sees meldete sich nicht. Sie hielt sich zurück. Sir Galahad presste die Lippen fest zusammen. Innerlich schwand allmählich seine Hoffnung dahin. Den langen Weg, die ganzen Strapazen hatte der Ritter hinter sich gebracht, um diesen Ort zu erreichen. Nur Artus, sein Herr, wusste davon. Die anderen Mitglieder der Tafelrunde ahnten nichts von seinem Vorhaben. Davon ging er zumindest aus. Vor drei Jahren war Galahad von Camelot aus aufgebrochen, um den Sitz der Herrin des Sees ausfindig zu machen. Was sich dann in der Vergangenheit ereignete, hatte gewaltige Auswirkungen auf mein Leben, denn die Hölle öffnete ihre Tore. Mein Name ist Alan Demore – Ritter des Lichts!

Mit Jens Wendland, Till Hagen, Kristin Hesse u.v.a.

Grusel-Serie (2) Die Plantage (Studio Hörsturz)Grusel-Serie (2) Die Plantage (Studio Hörsturz)

Eigentlich hatte es für die kleine Reisegruppe ein entspannter Kurzurlaub auf einer alten zu einem Hotel umfunktionierten Plantage werden sollen. Doch bereits bei ihrer Ankunft häufen sich die Anzeichen, dass mit dem Hotel etwas nicht zu stimmen scheint. Weder scheint es Personal zu geben noch ist der Verwalter, ein zwielichtiger älterer Herr namens Brock bereit, ihnen über die seltsamen Vorgänge auf der Plantage Rede und Antwort zu stehen. Als dann auch noch ein Mitglied der Reisegruppe unter merkwürigen Umständen spurlos verschwindet, spitzt sich die Lage dramatisch zu. Kurz darauf belagert eine Horde Untoter das alte Plantagen-Hotel und den Touristen bleibt kaum noch Zeit, wenn sie dieser Falle lebend entkommen wollen…

Mit Ernst Meincke, Tayfun Bademsoy, Uve Teschner, Judith Brandt, Lutz Riedel, Joachim Tennstedt, Peter Gröger und Oliver Rohrbeck

Hans Gruhl - Das vierte Skapell (pidax)Hans Gruhl – Das vierte Skapell (pidax)

Dr. Johannes Thomsen ist aus Hamburg angereist, um eine Stelle als Röntgenarzt in Köln anzutreten und macht sich daher auf die Suche nach einer Wohnung. Ein Inserat führt ihn zu dem Medizinstudenten Klaus Wildbold. Bei der Ankunft des Doktors ist dieser allerdings tot erstochen mit einem Skalpell! Wer könnte Interesse daran gehabt haben, den jungen Mann zu ermorden? Und wer ist die hübsche junge Frau auf dem Foto, das auf dem Schreibtisch des Opfers steht? Thomsen soll es bald erfahren, denn die Dame arbeitet im selben Krankenhaus, in dem er soeben seine Arbeit aufgenommen hat. Ausgerechnet dort geschieht ein weiterer Mord: Klinikchef Prof. Stickhahn hat ebenfalls ein Skalpell im Rücken. Als sich schließlich herausstellt, dass die Tatwaffen aus dem Klinik-OP stammen und dort ingesamt vier Skalpelle verschwunden sind, wird klar, dass es nicht bei zwei Toten bleiben wird. In alten Operationsprotokollen stößt Thomsen auf eine heiße Spur…

Martin Hirthe, Arnold Marquis, Gert Haucke, Enzi Fuchs, Günther Tabor, Elisabeth Hitzenberger, Käte Jöken-König, Paul Wagner, Heinz Welzel, Sigrid Pein u.v.a.

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

John Sinclair (79) Stellas Rattenkeller (Lübbe Audio)John Sinclair (79) Stellas Rattenkeller (Lübbe Audio)

Charlotte Whitehead hatte sich von ihren Eltern losgesagt um ein neues Leben zu beginnen, doch kaum steht sie auf eigenen Beinen, stirbt die junge Frau unter tragischen Umständen. Bei ihrer Beerdigung bricht plötzlich eine Rattenplage aus, der auch ihre Eltern zum Opfer fallen! Steckt Charlottes irrer Bruder Roy dahinter, der sich selbst als »Rattenkönig« bezeichnet? Wie konnte er überhaupt aus der Anstalt fliehen? Ganz offensichtlich sind dämonische Kräfte am Werk…

Mit Frank Glaubrecht, Alexandra Lange, Martin May u. v. a.

Mark Brandis (23) Triton Passage (Folgenreich)Mark Brandis (23) Triton Passage (Folgenreich)

2133: Mark Brandis ist seit 240 Tagen als Gastpilot auf einem neuen Schiff unter dem Kommando von Cmdr. Elmar Busch. Statt eines Testfluges verharrt die EXPLORATOR jedoch regungslos im Weltraum, um den möglicherweise bevorstehenden Ausbruch des Sterns Eta Carinae in eine Hypernova zu beobachten. Eine ereignislose Schicht löst die andere ab. Als Mark Brandis durch VEGA-Direktor John Harris von einem gestrandeten Republikenschiff im Orbit des Planeten Neptun erfährt, gerät er in ein moralisches Dilemma – denn der offizielle Befehl ist unmissverständlich: um keinen Preis darf das Schiff die Beobachtungsposition verlassen!

Nach dem gleichnamigen Roman von Nikolai von Michalewsky
Cmdr. Mark Brandis: Michael Lott
Bordsystem CORA: Mira Christine Mühlenhof
Cmdr. Elmar Busch: Roman Kretschmer
Dr. Rebecca Levy: Claudia Urbschat-Mingues
John Harris: Gerhart Hinze
Cpt. Chen: Nao Tokuhashi
Prolog: Wolf Frass
Lt. Catalina Minulescu: Anastasia Conze
Lt. Roland Wagner: Urs Remond
Tuva Eidsvag: Bettina Zech
Magnus Sauerlein: Stefan Peters
Wang Yao: Hongyu Zhu
Ruth O’Hara: Dorothea Anna Hagena
Dr. Egon Mildrich: Rüdiger Evers
sowie Hartmut Breuer, Anne Elsen, Isabel Grünewald, Henning Schäfer

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Sturmhöhe (hörverlag)Sturmhöhe (hörverlag)

»Wuthering Heights«, ein abgelegener Gutshof auf dem windumtosten Hochmoor von Yorkshire, ist der Schauplatz einer leidenschaftlichen und verhängnisvollen Liebesgeschichte zwischen Catherine und Heathcliff. Der alte Earnshaw, Besitzer des Anwesens, hatte den Jungen im Alter von sechs Jahren als Findelkind aufgenommen und zusammen mit seinen eigenen Kindern Hindley und Catherine aufgezogen. Hindley hasst seinen Adoptivbruder, quält und misshandelt ihn, während Catherine und der einzelgängerische, leidenschaftliche Heathcliff unzertrennlich sind. Doch als Catherine um des gesellschaftlichen Aufstiegs willen Linton heiratet, den Sohn des benachbarten reichen Gutsbesitzers, verfolgt Heathcliff sie und ihre Familien mit seinem zerstörerischen Hass bis in den Tod. Auch Catherine fällt seiner Rache zum Opfer. Doch nach ihrem Tod verfolgt ihn »der Geist von Catherine«, deren Schicksal er am Ende teilen muss.

Der 1847 unter dem männlichen Pseudonym »Ellis Bell« veröffentlichte, raffiniert erzählte Roman von Emily Brontë hatte die viktorianische Leserschaft des 19. Jahrhunderts wegen seiner vermeintlichen Unmoralität nachhaltig verstört. Erst im 20. Jahrhundert erkannte man die ungeheure Modernität des Romans, der inzwischen ein Klassiker der englischen Literatur ist. Er wurde in über 30 Sprachen übersetzt, über ein Dutzend Mal verfilmt. Er diente als Vorlage und Inspiration für Theaterstücke, Musicals, Opern und Pop-Musik. Nicht zuletzt hat die Verfilmung der »Twilight Saga« in den USA weltweit einen wahren »Brontë Boom« ausgelöst.

Mit Catherine. Franziska Wulf
Heathcliff: Andreas Fehling
Cathy: Jule Böwe
Nelly: Bibiana Beglau
Lockwood: Sebastian Blomberg u. a.

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MindNapping (12) - Die letzte Wahrheit (Audionarchie)MindNapping (12) – Die letzte Wahrheit (Audionarchie)

Ein Anruf verändert das Leben des südafrikanischen Journalisten Mabou Dlanga: „Haben Sie jemals etwas vom Ort der letzten Wahrheit gehört?“
Ein Gerücht wird Realität. Dlanga erhält Zugang zum bestgehüteten Geheimnis des untergegangenen Apartheid-Regimes: Ein quadratisches Labyrinth aus Stahlbeton am Ende der Welt. Angefüllt mit einem Archiv des Todes.
Warum wird der Journalist von einem Theologen und einer Seherin begleitet?
Für die merkwürdigen Geräusche und plötzlich auftretenden Kältezonen scheint es zunächst keine Erklärung zu geben.
Dann wechselt die Anlage in den Nachtmodus …

Buch: Raimon Weber

Erzähler: Gordon Piedesack
Mabou Dlanga: Peter Flechtner
Robert Cale: Stefan Fredrich
Jacob van Wyk: Helmut Krauss
Melissa Taylor: Nana Spier
Heather Berisha: Katja Brügger
Charly Malema: Jaron Löwenberg
Hendrik Alders: Till Hagen
Manaka: Oliver Böttcher
Krog: Peter Weis
Doktor: Wolfgang Bahro
Gefangener: Patrick Holtheuer

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Peer Meter - Die Verhöre der Gesche Gottfried (as-theaterundfilm)Peer Meter – Die Verhöre der Gesche Gottfried (as-theaterundfilm)

Das Theaterstück „Die Verhöre der Gesche Gottfried“ besteht fast ausschliesslich aus dem Arrangement der unzensierten Original-Verhörprotokolle und Zeugenaussagen. Lediglich die Rolle des Senator Droste wurde vom Autor Peer Meter hinzugefügt. Das Hörspiel beruht auf der ungekürzten Fassung des Theaterstücks. Jedes Wort ist kostbar und muss gnadenlos ausgesprochen werden aus diesem unglaublichen Pfuhl von Unwissenheit, Sich-Schönreden, Wahnsinn, Angst, Gewalt, Klüngel und Nebel. Es wechseln Szenen „Stimmen aus dem Volk“ mit Verhören der Gesche durch den fassungslosen Senator, den janus-gesichtigen Doktor Voget, einem äußerst klerikalen Pastor Rotermund und einem fast exorzistisch anmutenden Prediger. Am Schluss steht ein intensiver, fast unerträglicher Monolog der Gesche, der ihren offensichtlichen Wahnsinn und ihre Hilflosigkeit noch einmal zusammenfasst.

Gesche Gottfried: Ariane Seeger
Senator Droste: David Nathan
Doktor Voget: Thomas Wingrich
Pastor Rotermund: Roland Hemmo
Prediger: Michael Hanemann
Regie: Markus Hahn
Autor: Peer Meter
Musik: Thomas König
Tonstudio: Das Hörspielstudio Xberg
Produktion: A. S. Theater & Film Ltd.
Bremer Bürgerinnen und Bürger: Ulrike Lau, Svantje Wascher, Jens Wesemann, Helmut Krauss, Luise Lunow, Debora Weigert, Reinhard Kuhnert, Annika Kleinke, Oliver Rohrbeck, Felix Isenbügel, Jochen Schröder, Barbara Adolph, Elmar Gutmann, Helmut Gauß, Detlef Bierstedt, Laurine Betz, Thomas Hailer, Gisela Fritsch, Jan Andres, Antonia Seeger

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Cornelia Funke - Gespensterjäger (Box) (Jumbo)Cornelia Funke – Gespensterjäger (Box) (Jumbo)

Sie sind das unschlagbare Gespensterjäger-Team: Tom Tomsky, Hedwig Kümmelsaft und Gespenst Hugo. Ob die Gruselexperten eine eisige Spur verfolgen, bedrohliche Feuergeister jagen, eine Gruselburg erkunden oder im Moor gefährlichen Gespenstern begegnen – die drei sind immer bereit, dem Spuk ein Ende zu machen. Doch einfach ist das nicht. Die Geister halten für das Team immer wieder schreckliche Überraschungen bereit.

Die Box enthält die Hörspiele: Gespensterjäger auf eisiger Spur * Gespensterjäger im Feuerspuk * Gespensterjäger in der Gruselburg * Gespensterjäger in großer Gefahr

Mit Katja Danowski, Leon Alexander Rathje, Katja Brügger, Ernst H. Hilbich, Nina Kreß, Birte Kretschmer, Max Hopp, Monty Arnold, Gisela Trowe, Monique Schwitter, Hans Peter Korff, Joachim Bliese, Horst Arenthold, Klaus Dittmann, Holger Postler, Ingeborg Kallweit, Jörgpeter von Clarenau (vormals Ahlers), Gudo Mattiat, Axel König, Johannes Schäfer, Sieglinde Gerloff-Flügge, Pia Werfel, Anna-Maria Kuricová, Jürgen Uter, Stephan Schad, Susanne Schrader, Marion Breckwoldt, Till Huster, Peter Jordan, Gunnar Frietsch, Konstantin Graudus, Frank Grupe, Douglas Welbat, Tobias Persiel, Brigitte Böhme

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Geronimo Stilton - Camping in Mausikistan (Jumbo)Geronimo Stilton – Camping in Mausikistan (Jumbo)

Mein Großvater Wilhelm Grimmig war zurück bei den „Neuen Nager-Nachrichten“ und hatte sich offenbar vorgenommen, mir den letzten Nerv zu rauben. Er wollte einen Reiseführer über Mausikistan veröffentlichen, den kältesten, dunkelsten und einsamsten Ort auf der ganzen Mäuseinsel. Und ICH sollte ihn schreiben! Also packte er seinen käsegelben Campingwagen voll, und schon waren wir auf dem Weg. Und wie ihr wisst, liebe Leser, HASSE ICH REISEN!

Mit Robert Missler, Oliver Böttcher, Tanja Dohse, Dagmar Dreke, Stephanie Kirchberger, Christine Pappert

Jack Slaughter (18) Das Scheusal aus dem Meer (Folgenreich)Jack Slaughter (18) Das Scheusal aus dem Meer (Folgenreich)

Um Jack richtig schön auszutricksen, erschafft der Teufel ein furchtbares Kiemen-Monster, das ganz Jacksonville in Angst und Schrecken versetzt. Silverfish soll zusammen mit Professor Doom Jacks Lebenszeit verkürzen. Doch Silverfish steht mehr auf Frauen als auf die maskuline Tochter des Lichts. Als Jack und seine Freunde auf Fischfang gehen, haben sie keine Chance. Das Monster ist einfach zu mächtig und bringt Kim in seine Gewalt. Jack und Tony müssen sich etwas einfallen lassen. Die Uhr tickt!

Erzähler: Till Hagen
Rick Silver: Dennis Schmidt-Foss
Devon: Lars Peter Lueg
Lucy Lucifer: Lutz Mackensy
Grandma Abigail: Gisela Fritsch
Barbara Slaughter: Katharina Lopinski
John Slaughter: Engelbert von Nordhausen
Professor Doom: K.Dieter Klebsch
Flopper: Delphin Mitzi
Tony Bishop: David Nathan
Basil Creeper: Rainer Fritzsche
Jack Slaughter: Simon Jäger
Rose Parker: Marie Bierstedt
Bob: Andy Matern
Dr. Kim Novak: Arianne Borbach
Mr. Ming: Fang Yu

Lady Bedfort (60) und die 11 Geschworenen (Hörplanet)Lady Bedfort (60) und die 11 Geschworenen (Hörplanet)

Lady Bedfort ist völlig aus dem Häuschen, als sie der Crown Court in Exeter zur Geschworenen beruft. Andrew Clarkson soll den Spirituosenladen der Singhs überfallen und die Inhaberin kaltblütig ermordet haben. Die Faktenlage scheint eindeutig, nur Lady Bedfort hat noch Zweifel an der Schuld des jungen Mannes. Als es ihr nicht gelingt, die anderen Geschworenen auf ihre Seite zu ziehen, wendet sie sich trotz aller Verbote an Inspektor Miller. Er soll auf eigene Faust ermitteln und verhindern, dass ein Unschuldiger für viele Jahre hinter Gitter muss…

Mit Margot Rothweiler, Bert Franzke, Santiago Ziesmer u. v. a.

Lady Bedfort (61) und die dunklen Gewässer Teil 1 (Hörplanet)Lady Bedfort (61) und die dunklen Gewässer Teil 1 (Hörplanet)

Aruba, Panama, Barbados… Das sind nur einige Ziele der Schiffsreise, die Lady Bedfort und Tim in einem Kreuzworträtselwettbewerb gewonnen haben. Mitten in der Karibik ist es jedoch mit der Urlaubsstimmung vorbei, als plötzlich der alte Mister Fairbanks über Bord geht. Allem Anschein nach freiwillig, doch es verdichten sich die Hinweise, dass jemand nachgeholfen haben könnte. Vielleicht der Juwelendieb, dem Lady Bedfort auf der Spur ist und mit dem sie eine gefährliche Begegnung auf dem Unterdeck hat? Und noch eine weitere Begegnung steht der alten Dame bevor – und nach der wird nichts mehr so sein wie zuvor…

Als ganz besonderen Bonus enthält die Erstauflage der Folge 61 das gesamte Hörspiel -Nach Dem Frost- aus der Schmiede des Hörplanet kostenlos!

Mit Margot Rothweiler, Bert Franzke, Santiago Ziesmer u. v. a.

John Stephens - Emerald (DAV)John Stephens – Emerald (DAV)

Die drei Geschwister Kate, Michael und Emma, die als Kleinkinder von ihren Eltern getrennt wurden, landen auf dem Weg in ein neues Waisenhaus in dem abgelegenen Herrenhaus des geheimnisvollen Dr. Pym. Umgeben von allerlei Zauber ahnen sie nicht im Geringsten, wohin sie diese Reise führen wird. Denn ohne ihr Wissen sind die besonnene Kate, der kluge Michael und die tollkühne kleine Emma in den Kampf um ein magisches Buch voll unermesslicher Macht verstrickt. Sie müssen aber erfahren, was ihre Aufgabe ist, wollen sie ihre Eltern je wiedersehen. Unterwegs treten sie gegen finstere Gegner an, finden unerwartete, liebenswerte Verbündete, meistern scheinbar unüberwindbare Schwierigkeiten, entwickeln ihre magischen Talente, entdecken unvorstellbare Wesen und beginnen das Geheimnis ihrer Familie zu lüften.

Mit Lucie Erdmann, Nastassja Hahn, Kathrin Angerer, Anton Kurth, Tomi Piper, Joachim Kaps u. a.

Vorstellung im OhrCast (YouTube)

Radiohörspiele im Januar 2013

sh. Radioprogramm am Ende des Blogeintrages.

Neue Hörspiele aus der freien Szene

Scary Stories (3) Der Fluch der Mätresse (Soundtales Productions)Scary Stories (3) Der Fluch der Mätresse (Soundtales Productions)

Avignon im Jahre 1610.
Ungewöhnlich schön wirkte die junge Frau, die ehemalige Mätresse des Comte Edouard Legrand, als sie durch die Straßen zu einem Scheiterhaufen geführt wurde.
Gierige Augenpaare begleiten jeden ihrer Schritte und schließlich gesellten sich gespitzte Ohren und offene Münder hinzu, als die Menschen die letzten Worte der Geschundenen vernahmen: den Fluch der Mätresse

Erzähler: Werner Wilkening
Edouard Legrand: Herbert Ahnen
Edmond Legrand: Jörg Buchmüller
Bastienne Bonnet: Lilly Hidomi
Gaston: Stone
Adrien Lacroix: Philipp Gorges
Èloise: Jamie Leaves
Arlette Legrand: Kerstin Raphahn
Inquisitor: Mario Gießler
Bauer: Tom Westerholt
Passant 1: Bernhard Schlax
Passant 2: Hartmut Breuer
Passantin 1: Stefanie Puke
Passantin 2: Rebecca Kirschenmann
Gast 1: Sirius Kestel
Gast 2: Jennifer Reif
Credits: Sirius Kestel
Dorfbevölkerung: Sabine Schierhoff, Heike Hesse, Björn Brüggemann, Frank Schmidt

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Andi Meisfeld und die Lebkuchenspione (Weihnachtsspecial) (Steinbrecher-Entertainment)Andi Meisfeld und die Lebkuchenspione (Weihnachtsspecial) (Steinbrecher-Entertainment)

Andi und seine Freunde begeben sich auf ihr 6. Weihnachtsabenteuer. Diesmal hilft Andi dem Keksbäcker Meikelsen sein äusserst wertvolles Lebkuchen Rezept wieder zu bekommen und stößt dabei auf ein gefährliches Verbrecher-Duo.

Mit Carlo von Tiedemann, Tom Steinbrecher, Fabian Soop, Sonita Sodhi, Katharina Gens, Kaya Lass, Fabian Harloff, Sven Matthias, Ingo Abel, Marc Schülert, Hennes Bender, Enno Bunger, Alexandra Piskol, Michelle Straubel, Isabella Rose, Jens Rose, Eli Vanoli, Fee Badenius, Joss Loner, Jens Pfeifer, Paul Burkhardt, Franziska Kuropka, Helmut Hattler, Jan Hendrik Buchholz, Patrick Steiner, Sven Morschek, Hannes Moorhahn, Erik Albrodt, Sirius Kestel, Uwe Capelle

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Damon Rips (2) Insel des Verderbens Teil 1 (hörspielprojekt)Damon Rips (2) Insel des Verderbens Teil 1 (hörspielprojekt)

Krabben und Garnelen ist für Gewöhnlich die Beute der Hochseefischer von Brighton Beach, aber mit dieser Ladung haben sie nicht gerechnet. Eine Frau ohne Gedächtnis. Ein Ermittler, der die Grenzen zweier Welten verletzt und ein Geheimnis, dessen Enthüllung für die Rettung der Menschheit sorgen könnte. Damon Rips Qualitäten als Ermittler sind mehr denn je gefordert, aber wird es ihm gelingen, das Geheimnis von Valerie zu lüften, oder wird er am Ende zum Spielball ihrer Intrigen?

Ansager und Credits: Meinhard Schulte
Damon Rips: Felix Würgler
Mike Brix: Dirk Hardegen
Daniel Louis: Sven Matthias
Julia Harper:Mica Wanner
Barton Weis: André Strzalka !
Valerie: Christiane Marx
Iwan Petrowitsch: Markus: Markus Raab
Moose MalloyHorst Kurth
Jargo: Horazio
Dr. Brown: Marc Schülert
Sicherheitsmann Lex: Dennis Trust
Assistentin Louise: Sternenelfchen
Sicherheitsmann: Robert: Erik Albrodt
Seeleute und Werölfe: Tim Goessler, Frank Hammerschmidt, Thomas Kramer, Wolf Nilson und Sven Vogler

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Rick Future (18) Die Schattenhelix (3/3) (Rick Future)Rick Future (18) Die Schattenhelix (3/3) (Rick Future)

Das Ziel ist zum Greifen nahe: Die Heimatwelt von Garlyns Volk liegt direkt vor Rick und seinen Freunden – und mit ihr alle Antworten auf die Fragen, die Garlyn quälen. Doch bevor sie Fuß auf den Planeten setzen können, müssen sie sich erst den Schrecken der Alptraumzone stellen. Und selbst, wenn sie das überleben sollten, ist da noch die gegnerische Flotte, die ihre Verfolgung aufgenommen hat. Die Suche nach Antworten wird zum Kampf auf Leben und Tod.

Erzähler: Markus Raab
Rick Future: Sven Matthias
Evi: Michelle Martin
Hubert: Ralf »Searge« Pappers
Garlyn: Tom Steinbrecher
Vago: Helmut Krauss
Alter Crondar: Werner Wilkening
Weiblicher Crondar: Anne Boddin
Weitere Crondar: Ronald Martin Beyer, Michael Gerdes und Tim Gössler
Rat der Ältesten: Jugendblasorchester Kleinmachnow
Golwonen: Christoph Memmert und Dennis Oberhach
Marvis/Solid: Christopher Albrodt
Marvis Maske: Tim Gössler
Die Dru’hn: Jan Schroeder
Computer: Rabea Wieneke
Drohne: Christiane Marx
Terra: Marie Natusch
Commander: Martin Otto Wertsch
Ruuli Kahn: Joachim Klotz
Schattenhelix: Kathryn Rohweder
Passant: Marius Burdich
Intro/Outro: Tim Gössler
Skript: Dane Rahlmeyer (www.dane-rahlmeyer.de)
Idee und Produktion: Sven Matthias (www.svenmatthias.de)
Musik: Erdenstern u.a. (www.erdenstern.com)
Komposition und Arrangement Erdenstern: Andreas Petersen

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Triggers 2.1 - StrömungenTriggers 2.1 – Strömungen

Eigentlich häte es nur ein ganz normaler Routineeinsatz werden sollen: Die S.F.S.. TARGET erhält den Befehl, die havarierte Raumsonde OZMA zu bergen. Doch bereits vor dem Start geschehen einige mysteriöse Dinge: Erin wird von einem giftigen Alien-Tier gebissen – ein Unfall oder doch vielleicht ein Anschlag? Und warum verhalten sich Yuri und Seska mit einem Mal so seltsam? Als die Sonde an Bord gebracht wird, bricht auf der TARGET vollends Chaos aus. Wie gesagt: nur ein Routineeinsatz…!

Erzählerin: Anke Bullemer
Erin Carter: Vera Bunk
Benjamin Ripley: Stefan Krombach
Yuri Tupolev: Marco Rosenberg
Francesca Damato: Katharina von Daake
Blake Sulaco: Marc Schülert
Maurice Gallifrey: Oliver Theile
Dr. Van Gelder: Ralph Pappers
Danielle Portman: Frauke Hemmelmann
Computer: Tanja Niehoff
Austin Priest: Ronald Salert
Garth & Procter: Stefan Naas
Ozma: Tanja Schmidt
Rachel Carter: Sabine Graf
Leland Cronkite: Heiko Simon
Dr. Tetsuo Shinoko: Roman Ewert
Sicherheitsoffizier: Erik Albrodt
Ansager 1: Stefanie Puke
Ansager 2: David Riedel
Ansager 3; Robert Kerick
Vater: Joachim Klotz
Funker Space Force Kommando: Karsten Sommer
Ansager Pressekonferenz: Markus Haacke
2.Journalist: Sascha Kiss
Befehlsstimme: Marco Ansing

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Mein eigen Fleisch und Blut (Push My Belly)Mein eigen Fleisch und Blut (Push My Belly)

Eine Krankheit hat den größten Teil der Weltbevölkerung ausgelöscht. Aber die Toten kehren zurück und streifen durch die verlassenen Städte, auf der Suche nach Nahrung. Richard und Mary Green gehören zu den letzten Überlebenden.

Mit Bernd Vollbrecht, Anke Reitzenstein und Luisa Wietzorek.

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Zombies in der Silvesternacht (hörspielprojekt)Zombies in der Silvesternacht (hörspielprojekt)

Die 80er Jahre. Die Zeit der Punks und der Popper, der Dauerwelle und der Föhnfrisur, der Leggins und der Jeans-Hemden war angebrochen. Aber es war auch die Zeit, als Zombies noch durch dunkle Gänge schlichen, langsam und behäbig und sich ihr Wortschatz auf das Grunzen und Gehirn beschränkte.

Eine Gruppe amerikanischer Teenager bricht am Silvesterabend übermütig in das medizinische Institut des Ortes ein und macht eine grauenhafte Entdeckung. Im Namen des Militärs wurden Experimente durchgeführt, die niemand je für möglich gehalten hätte.

Erzähler: Marc Schülert
Sophia Cilenti: Christiane Marx
Deedee: Jamie Leaves
Chris Cilenti: Paul Conrad
Melody: Dagmar Bittner
Herb: Andreas Hegewald
Dr. van Weyden: Christian Michalak
Tony Videira: David Riedel
Danny Sheridan: Falko Diekmann
Mr. Alexander: Tim Gössler
Minister Clawford: Markus Haacke
Miss Durden: Jessica von Haeseler
Police-Officer: Dennis Trust
Joe: Ronald Martin Beyer
Soldat: Sascha Kiss
Christopher: Jens Wenzel
Credits: Werner Wilkening

News

Verschiebung bei Point WhitmarkNeues bei Gabriel Burns
hoerbuch.fm stellt den Sendebetrieb vorläufig ein
Start der Ohrkanus-Voting-Phase

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Das komplette Radioprogramm für den Monat Januar

890RTL
Dienstag, 1. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


mdr-figaro
Dienstag, 1. Januar 2013, 07:10

Die Löffel
von Andrea Czesienski

Regie: Christa Kowalski
Sachsen Radio 1991
27 Min.

Mit:
Arthur von Schlürf, Silberlöffel: Walter Niklaus
Stielunke, ehemaliger Hotellöffel: Hans-Joachim Hegewald
Offizier a.D., Armeelöffel: Paul-Dolf Neis
Schaufelgram, Kantinenlöffel: Werner Hahn
Willi Rührer, Eckkneipenlöffel: Wolfgang Winkler
Pinella Pick, Mitropagabel: Ingrid Hille
Rudolf Schleiff, Mitropamesser: Gert Gütschow
Bambi, Eislöffel: Carina Wiese
Rosalie Walz, Nudelholz: Carla Valerius

Es ist eine bunt zusammengewürfelte, bei den verschiedensten Gelegenheiten zusammengestohlene Gesellschaft, die da im Besteckkasten miteinander auskommen muss: der Silberlöffel Arthur von Schlürf, der ehemalige Hotellöffel dritter Klasse Stielunke, der Kantinenlöffel Schaufelgram, die Mitropagabel Pinella Pick, ein Eckkneipenlöffel, ein Mitropamesser, ein Eislöffel, ein Nudelholz. Die meisten haben sich in ihr Schicksal ergeben, nur Stielunke nicht. Er plant die Flucht, und – nach einem kurzen Intermezzo mit Pinella Pick – sie gelingt ihm. Denn er ist nicht nur der Entschlossenste, sondern auch der Findigste.

Andrea Czesienski, geboren 1956 in Berlin, Dramaturgin bei henschel schauspiel, schreibt Hörspiele für Kinder und Erwachsene


SRF 1
Dienstag, 1. Januar 2013, 14:00

Zorro – Der Fluch von Capistrano Teil 1-3
von Johnston McCulley

Bearbeitung: Helmut Peschina und Peter Michel Ladiges
Regie: Peter Michel Ladiges
Musik: Anatol Regnier
BR 1999
165 Min.

Mit:
Matthias Ponnier
Morgens von Gadow
Ingeborg Schöner
Muriel Baumeister
Ulrich Noethen
Wolfgang Menadi
, Michael Maertens
u. v. a.

Zorro, der Schrecken aller tyrannischen Gesetzeshüter, korrupten Beamten und ausbeuterischen Grossgrundbesitzer, der Held aller Geknechteten, ist wieder unterwegs!

Wer kennt ihn nicht, den wilden Reiter mit dem flatternden Umhang und der schwarzen Maske, vor dessen Degen seine Feinde erzittern? Aber wer steckt wirklich hinter dem Rächer der Unterdrücker, der sich vor nichts und niemandem fürchtet und der das Herz der bildhübschen Lolita in bedingungsloser Liebe zum Brennen bringt? El Zorro – der als «Markenzeichen» bei seinen Gegnern ein mit dem Degen geritztes Z hinterlässt.

Die Geschichte spielt in Kalifornien zu Beginn des 19. Jahrhunderts, zur Zeit der spanischen Kolonialherrschaft. Als der ehemalige Reporter Johnston McCulley im Sommer 1919, in einem fünfteiligen Groschenroman, die Figur «Zorro» schuf, ahnte er nicht, dass damit eine der populärsten Abenteuerfiguren geboren wurde.


DLF
Dienstag, 1. Januar 2013, 14:05

Ulysses 18: Penelope
von James Joyce

Bearbeitung: Klaus Buhlert
Regie: Klaus Buhlert
Musik: Klaus Buhlert
SWR / DLF 2012
108 Min.

Cover

Mit:
Erzähler: Manfred Zapatka
Leopold Bloom, Bootsmann: Dietmar Bär
Stephen Dedalus: Jens Harzer
Marion »Molly« Bloom: Birgit Minichmayr
Erzählerin, Mina Kennedy, Bella/Bello Cohen, Chorus, Jargon der Straße: Corinna Harfouch
Erzähler, Garret Deasy, Alter Mann, J.J. O’Molloy: Jürgen Holtz
Erzähler, Hundebesitzer, Moses Dlugacz, Viehtreiber, Gast, Erster Wachmann, Gemeiner Compton, Wache, Matrose: Thomas Thieme
Joe Hynes: Josef Bierbichler
Buck Mulligan, Erzähler, Elias, Philip Beaufoy, Gesang: Werner Wölbern
Simon Dedalus: Ernst Stötzner
Erzähler Englisch, Gesang: Graham F. Valentine
Gerty MacDowell: Anna Thalbach
Blazes Boylan, Tom Kernan, Mr. O’Madden Burke, John Wyse Nolan, Chorus, Jargon der Straße: Wolfram Koch
Larry O’Rourke, Martin Cunningham, Lenehan, Kellner, Chorus, Jargon der Straße, Der Ausrufer, Kriminalrichter, John Corley: Milan Peschel
Zoe Higgins, Mrs. Talboys: Natali Seelig
Miss Lydia Douce, Cissy Caffrey, Stimme: Jacqueline Macaulay
John Henry Menton, Professor MacHugh, John Eglinton, Richie Goulding: Felix von Manteuffel
C. P. M’Coy, Mr. Sweny, Pater John Conmee, Pater, Bote, Monks, Pater Hugh C. Love, Pater Bob Cowley, Jimmy Henry, Blinder, Priester, Paddy Dignam, Alexander J. Dowie, Denis J. Maginni: Stefan Wilkening
Josie Breen, Miss Dunne: Bibiana Beglau
Kitty Ricketts, Mrs. Bellingham, Chor: Eva Gosciejewicz
Milchfrau, Eisfrau, Marktfrau, Chorus, Jargon der Straße, Kupplerin, Mutter: Margit Bendokat
Mr. Hornblower, Red Murray, Mr. Lyster, Diener, Nosey Flynn, Hausknecht: Lars Rudolph
Haines, Bantam Lyons, Mr. Nannetti, George Russell, Vincent Lynch: Hans Werner Meyer
Schaffner, Myles Crawford, Konstabler, Auktionator, Ben Dollard, Chorus: Michael Lucke
Erzähler, Junger Mann: Rufus Beck
Florry Talbot, Chor, Mrs. Barry: Judith Hofmann
John O’Connell, Davy Byrne, Corny Kelleher, Seemann: Peter Kurth
Jack Power, Tom Rochford: Hendrik Arnst
Ned Lambert: Maximilian von Pufendorf
Boody Dedalus, Mädchen: Mira Partecke
Maggy Dedalus, Dilly Dedalus: Mandy Rudski
Almidano Artifoni, Italienische Seemänner: Alberto Fortuzzi
Cyril Sargent, Fiestrutte, Gesang, Zeitungsjunge: Lyonel Holländer
Cochrane: Anatol Aljinovic
Armstrong, Zeitungsjunge, Gesang: Leonhard Burkhardt
Comyn: Michel Stieblich
Talbot: Franz Jährling
Arbeiter: Klaus Buhlert

Bild: SWR / Conny Fischer
Jens Harzer; Bild: SWR / Conny Fischer

„Eine spaßhaft-geschwätzige, allumfassende Chronik mit vielfältigstem Material“ so charakterisierte ihn James Joyce. Als „obszön, unzüchtig, lasziv, nichtswürdig, anstößig und widerlich“ verdammte ihn die New Yorker Gesellschaft zur Unterdrückung des Lasters 1920. Heute sind sich alle einig: Der Ulysses ist ein Klassiker, hochgelobt, sagenumwoben, akribisch dechiffriert – und ungelesen. Der 16. Juni 1904, der Tag an dem der Annoncenverkäufer Leopold Bloom seine Odyssee durch Redaktion, Friedhof, Pub, Bordell und viele weitere denkwürdige Orte Dublins antritt, ist der berühmteste Tag der Literaturgeschichte. Bearbeiter und Regisseur Klaus Buhlert verwandelt den unerhörtesten Text der literarischen Moderne in ein Hörereignis, das Rhythmus, Musik, Vielschichtigkeit und Humor von James Joyces Meisterwerk nun für viele erstmals hör- und verstehbar macht.
Der SWR hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk diese Hörspielumsetzung produziert. Klaus Buhlert inszenierte das Stück in 18 Kapiteln mit einer Gesamtspieldauer von mehr als 20 Stunden. Die Ursendung dieser kompletten Fassung fand am Bloomsday des Jahres 2012 statt und dauerte entsprechend von morgens 8 Uhr bis in die Tiefe der Nacht zum Sonntag.

Dieses Mammutprojekt hat allein aufgrund des Umfanges und der Art der Präsentation Hörspielgeschichte geschrieben. SWR 2 sendete „Ulysses“ am 16. Juni 2012 in kompletter Länge am Stück – und damit parallel zur Handlung.

Vorab gab es im Januar eine – beim DLF zwei – Episode(n) zu hören. Nach „Telemachos“ hat sich meine Vorfreude dann doch einen kleinen Dämpfer bekommen. Inhaltlich konnte man nach dieser ersten Stunde noch nicht viel sagen – viel passiert hier in dieser Episode noch nicht. Die Darstellung gab allerdings schon mal Anlass, den Kopf zu schütteln.

Statt die Szenerie im Turm in normalen Dialogen zu erzählen, mischt man wieder munter die Texte zwischen Erzähler und Figuren. Das stört zwar die Verständlichkeit nicht dramatisch, aber es nervt doch ungemein, weil es auch keine Notwendigkeit für diese aufgesetzten Verkünstelung gibt.. Sollte sich diese Art der Inszenierung durch alle Teile ziehen wird aus dem großen Hörspielevent vermutlich eher ein großes Schnarchfest…

Ein Gutes hatte es: Es konnte eigentlich nur aufwärts gehen….

Aber so richtig will der Funke auch nach Stunden noch nicht überspringen. Das Format will nicht so recht greifen, es wäre einfach ansprechender gewesen, man hätte den verschwurbelten Text mit der Inszenierung etwas aufbrechen können. Das gelingt leider nicht. Der Umsetzung gelingt es, trotz großartig und enthusiastisch agierender Sprecher, kaum, den Hörer zu dauerhaft zu fesseln. Gerade das wäre aber bei diesem Mammutwerk zwingend notwendig.

Letztlich beeindruckt mich Ulysses nur aufgrund des Umfangs, der Besonderheit des Projektes und der hohen Qualität der Sprecher. Inhaltlich und formell bleibt es leider hinter meinen Erwartungen zurück.

Meine Wertung: +


DLR Kultur
Dienstag, 1. Januar 2013, 14:05

Der Löwenritter 2
von Thomas Fritz

Regie: Wolfgang Rindfleisch
Musik: Eckehard Binas und „Expander des Fortschritts“
FH Berlin 1991
54 Min.

Mit:
Klaus Piontek, Martin Seifert, Frank Lienert, Margit Bendokat, Katrin Klein, Dietrich Körner u.a.

Am Hofe von König Artus treffen sich Iwein und seine Ritter zu einer fröhlichen Runde. Lauthals berichten sie von ihren neuesten Abenteuern. So erfährt Ritter Iwein von einem Riesen mit Ohren so groß wie eine Badewanne und vom unbesiegbaren Herrn des Brunnens. Sofort macht Ritter Iwein sich auf den Weg, besiegt beide und bekommt zum Lohn dafür die schöne Laudine zur Frau. Eigentlich könnten sie nun vergnügt bis an ihr Ende leben. Doch dem Ritter Iwein lässt sein Ehrgeiz keine Ruhe. Er will noch mehr Ruhm ernten und zieht also wieder in die Welt. Laudine verspricht, ein Jahr lang auf ihn zu warten, aber keinen Tag länger. Ritter Iwein eilt von einem Kampf zum anderen, ohne dabei auf die Zeit zu achten, verspätet sich also und verliert sein ganzes Glück.

Thomas Fritz, geboren 1955 in Halle. Hörspielredakteur beim MDR. Schreibt Lyrik, Essays, Hörspiele und Romane.——Hartmann von der Aue (1170-1210), mittelhochdeutscher Dichter und Minnesänger, neben Wolfram von Eschenbach und Gottfried von Straßburg bedeutendster Epiker seiner Zeit.


NDR-Info
Dienstag, 1. Januar 2013, 14:05

Der Schatz im Silbersee
von Karl May

Bearbeitung: Regine Ahrem
Regie: Hans Helge Ott
Musik: Bernd Keul
SWR / BR / DLR /hr / NDR / RB / RBB / WDR 2012
55 Min.

Mit:
Erzähler: Reiner Schöne
Old Shatterhand: Guntbert Warns
Sam Hawkins: Gottfried Breitfuss
Winnteou / Tramp: Oliver Stritzel
Großer Bär / Patterson / Kapitän / Lieutnant: Dieter Landuris
Cornel / Großer Wolf: Peter Kaempfe
Ellen / Mrs. Butler: Ellen Stein
Kleiner Bär / Ben / Indianer: Andreas Helgi Schmid

Geräusche: Max Bauer

Der Schatz im Silbersee
„Der Schatz im Silbersee“ Live bei den ARD-Hörspieltagen 2012; Bild: hoerspieltipps.net

Wieder ist der Schlusstag der „ARD Woche des Hörspiels“ in Karlsruhe den Kindern gewidmet. In den Vorjahren gab es mit „Peter Pan“ und „Alice im Wunderland“ klassische Stoffe der Kinderliteratur mit festlichem Orchester. Diesmal wird’s eher wild: Das Live-Hörspiel bietet Prärie und Pulverdampf. Geboten wird eine freche und sehr freie Neufassung von Karl Mays Erfolgsroman „Der Schatz im Silbersee“. Winnetou und Old Shatterhand suchen den sagenumwobenen Indianerschatz. Doch die Schatzsuche wird zu einem dramatischen Wettlauf. Zwei Zeichnungen gibt es, die – zusammengesetzt – den geheimen Fundort des Schatzes bezeichnen. Der Rote Cornel, der auch vor Diebstahl und feigem Mord nicht zurückschreckt, ist in den Besitz dieser Zeichnungen gekommen. Mit einer Gruppe von Banditen macht auch er sich nun auf den Weg zum Silbersee. Dort kommt es zum Showdown. Und Winnetou und Old Shatterhand sollten sich davor hüten, allzu siegesgewiss zu sein…

In Karlsruhe werden nicht nur die Schauspieler alles geben: Bernd Keul und seine Band steuern Wildwest-Sound bei und auf der Bühne wirbelt Geräuschemacher Max Bauer, der das Zeug hat, zum Publikumsliebling der 1200 Zuschauer zu werden. Ein Hörspiel zum Anfassen!


SWR 2
Dienstag, 1. Januar 2013, 14:05

Das Land der Menschen
von Juli Zeh

Regie: Iris Drögekamp
Musik: Thomas Gerwin
SWR 2008
55 Min.

Cover

Mit:
Purzel: Tommy Piper
Robs: Benjamin Meyer
Nitta: Mira Partecke
Mutter: Anna Windmüller
Lehrerin: Lisa Schlegel
Jogger: Oliver Kraushaar
Fernseher: Anne Diemer
Kinder: Christoph und Tobias Krol

Dramaturgin Uta-Maria Heim, Benjamin Meyer als Robs, Anna Windmüller als Mutter und Regisseurin Iris Drögekamp; Bild: SWR / Peter A. Schmidt
Dramaturgin Uta-Maria Heim, Benjamin Meyer als Robs, Anna Windmüller als Mutter und Regisseurin Iris Drögekamp; Bild: SWR / Peter A. Schmidt

Während Nitta erzählte, hatten ihre Augen zu leuchten begonnen, und Robs erkannte darin die gleiche Sehnsucht, die ihn so oft quälte. Er verstand, wovon sie sprach. Sie sah ihn an und lächelte.“Jetzt weißt du, warum es Winter werden muss“, sagte sie. „Aber du weißt nicht, wie der Winter gemacht wird. Ihr kennt die Kälte nicht mehr. Und darum braucht ihr uns.“ Robs blieb stehen. „Soll das heißen, ihr macht den Winter?“, fragte er. Nitta fasste ihn am Ärmel und zog ihn weiter den Weg entlang. „Um genau zu sein“, sagte sie, „hier in dieser Stadt mache ich ihn.“ Fast wäre Robs vor Staunen der Mund aufgeklappt. „Und warum du?“, fragte er. „Die Erwachsenen haben andere Pflichten. Sie müssen die Familien ernähren und das Eis bewahren. Deshalb schicken sie jedes Jahr die Kinder in den Süden. Jedes in eine andere Region.“ „Und du kommst hierher, weil deine Familie aus dieser Gegend stammt?“ „Genau“, sagte Nitta. „Du hast es verstanden.“ Während sie sich unterhielten, waren sie weiter geradeaus gegangen, tiefer in den Wald hinein. Die Äste bildeten ein dichtes Dach, und Robs konnte nicht mehr sagen, ob es noch Tag war oder schon dunkel wurde. Der Wald hielt ganz still, kein Zweig regte sich und keine Vogelstimme war zu hören. Robs versuchte sich vorzustellen, alles um ihn herum läge unter einer haushohen und glasklaren Eisschicht. Stumm und starr und schön. „Manche Dinge kann man nicht erzwingen“, sagt die Mutter zu Robs, der sich am Fenster die Nase plattdrückt. Er weiß, dass sie ihn nicht versteht. Hier geht es doch nicht darum, etwas zu erzwingen! Sondern darum, wie es ist, wenn die Sehnsucht nach etwas immer größer wird, bis sie so groß ist, dass man fast platzt. Robs sehnt sich nach Schnee, und er geht hinaus, um herauszufinden, wann es endlich schneit. Auf seiner Wanderung begegnet er Nitta, dem Eskimomädchen. Nitta weiß alles über die Kälte und den Schnee und darüber, was man tun muss, damit es schneien kann. Sie ist extra aus dem Land der Menschen, dem Land der Inuit, in das Land von Robs gekommen, um dem Himmel dabei behilflich zu sein. Natürlich hat sie Heimweh nach ihrem Hund, und da ist es gut, dass Robs wenigstens sein Stofftier dabei hat. Nitta erzählt Robs viele Geschichten, und Robs träumt von Grönland. Er beobachtet, wie feiner Eisstaub unter den Pfoten der Schlittenhunde aufwirbelt und ihr Fell mit einer glitzernden Schicht überzieht. Er hört die Rufe der Eismenschen. Er fühlt die kalten Tropfen, wenn die Fischer einen Fisch aus dem Wasser ziehen und in ihren Kajak werfen. Kann es sein, dass Nitta wirklich seine neue Freundin ist? Manche Dinge kann man nicht erzwingen, aber man kann sie sich trotzdem ganz genau vorstellen.

Juli Zeh, geboren 1974 in Bonn, lebt in Leipzig. Sie studierte Jura sowie Literatur am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit Ende 2003 Volljuristin und Doktorandin der Rechtswissenschaft an der Universität Saarbrücken. Ihr Roman „Adler und Engel“ (2001) wurde zu einem Welterfolg und ist mittlerweile in 28 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien „Schilf“ (2007). Juli Zeh hat für den SWR bereits zwei Hörspiele für Erwachsene geschrieben. Sie wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Bücherpreis (2002), dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003) und dem Ernst-Toller-Preis (2003).

Juli Zeh erzählt hier eine Geschichte, die sehr einfühlsam von Kinderwünschen und -sehnsüchten berichtet. Dabei ist es hier der ungewöhnliche Traum von Grönland und dem Schnee, der den kleinen Robs im Bann hält.

Die gewählte Perspektive aus Sicht seines Stofftieres Purzel, ist eine glänzende Idee, um den Erzählerpart in die Geschichte zu verweben, ohne dass man dabei eine direkt handelnde Figur nutzen muss.
So schafft man eine interessante Sicht auf das Geschehen und eine ungewöhnliche Nähe – insbesondere zur Hauptfigur.

Die Geschichte berührt nicht nur am Ende, sondern schafft es auch, während der gesamten Spielzeit, den Hörer emotional zu fesseln.

Ein Gutteil dieses Aspektes darf sich auch die gelungene Umsetzung auf die Fahnen schreiben. Denn das Team um Iris Drögekamp hat es geschafft, die Stimmung des Buches sehr gut zu tansportieren.

Insbesondere ist es die angenehme Erzählweise Tommi Pipers, der seine Rolle mit dem richtigen Maß an Naivität zu füllen weiß, und so dem Stück den richtigen Ton verleiht.

Die musikalische Untermalung stammt von Thomas Gerwin, den man ja eher aus der „Audio Art“-Ecke kennt. Seine Kompositionen tragen die Kulisse hier sehr gut und schaffen eine Atmosphäre, die die Geschichte noch bewegender macht.

Einfach ein schönes Hörspiel!

Meine Wertung: + + + +


OE 1
Dienstag, 1. Januar 2013, 16:00

Treffen in Dublin
von Torsten Enders

Regie: Judith Lorentz
mdr 2012
59 Min.

Mit:
Georg Friedrich Händel: Bernhard Schütz
Jonathan Swift: Hans-Michael Rehberg
Susannah Maria Cibber: Sandra Hüller
Theophilus Cibber: Wolfram Koch
Thomas Arne: Stephan Grossmann
Dr. Ben Withe: Peter Fricke
Eric Clapton: Shorty Scheumann
Katharina, Dienstmädchen: Nicoline Schubert

Bild: MDR/Marco Prosch
Bernhard Schütz, Peter Fricke, Regisseurin Judith Lorentz; Bild: mdr / Marco Posch

Dublin, im April 1742. In der Fishamble Street ist ein neues Konzerthaus,
„Mr. Neale’s Great Music Hall“, eingeweiht worden. Der in London
ansässige Georg Friedrich Händel soll dort eine Reihe von Aufführungen
herausbringen. Und er hat ein ganz neues, erst letzten Sommer
komponiertes Oratorium im Gepäck: „The Messiah“. Allerdings geraten die
Proben bald ins Stocken: Händel kommt mit dem vorgesehene Chor nicht
aus. Er will ihn verstärken und hofft auf die Sänger der St. Patricks
Cathedral. Doch denen wird die Teilnahme von ihrem Dechanten untersagt.
Der aber ist gleichfalls ein berühmter Mann, Theologe, Philosoph,
Schriftsteller: Dr. Jonathan Swift. Händel kennt ihn von früher. Doch der
inzwischen Fünfundsiebzigjährige erweist sich als kränkelnder Misantroph,
ein Fundamentalist, der keine Vermengung von Kirche und Amüsierbetrieb
zu dulden bereit ist. Wird es Händel gelingen, ihn umzustimmen? Und
wenn ja – wird er es auch schaffen, seine Altistin Susannah Maria Cibber vor
ihrem wildgewordenem Noch-Ehemann zu schützen, der durch Dublin läuft
und herumposaunt, dass er das Weib auf keinen Fall auf die Bühne lässt?

Torsten Enders, geboren 1954 in Altenburg/ Thüringen, nach dem Studium
der Theaterwissenschaft seit 1978 Dramaturg beim Rundfunk. Lebt in
Berlin. Autor mehrerer Hörspiele und Features („Kein Wort von
Einsamkeit“, „Das tonlose Spiel“, „Dorns Tiefland“, „Brückenschlag“), sowie
von Filmen („Trutz“) und Theaterstücken („Kanzelkarl“, „Kowatz“). Der
MDR produzierte 2001 das Hörspiel „Spenderherz“ , das mit dem Hörspiel-
Preis der Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss
für das beste regionale Hörspiel ausgezeichnet wurde, und „Bachs Reiche“
(2009).


mdr-figaro
Dienstag, 1. Januar 2013, 18:00

Besuch beim Lieben Gott
von Uwe Saeger

Regie: Horst Liepach
Rundfunk der DDR 1976
50 Min.

Sonderpreis der Kritiker 1977

Mit:
Rainer Richter: Gunter Schoß
Gitta Richter: Angelika Waller
Paul Fischbein: Kurt Böwe
Renate Fischbein: Lissy Tempelhof
Carmen Fischbein: Gabriele Gysi
Maik Fischbein: Eberhard Prüter
Wirt: Norbert Christian
1. Frau: Carola Braunbock
2. Frau: Irmgard Düren
Taxifahrer: Michael Christian
Horst Hamann, Georg Helge, Fritz Mohr

Ein Lehrer in einer Kleinstadt hat Wohnungssorgen und macht sich auf den Weg zum Bürgermeister, bei dem er sich beschweren will. Aus der Beschwerde wird mit einer Flasche Korn ein freundschaftliches Gespräch, das den Ausgangspunkt für die gemeinsame Bewältigung der Probleme beider bildet. Der Lehrer hilft dem Bürgermeister bei dessen Erziehungsproblem mit seiner Tochter. Der Bürgermeister macht dem Lehrer begreiflich, dass er nicht der einzige Mensch ist, der aus Gründen der Familienplanung eine größere Wohnung sucht. Auch die anfangs hysterische Frau des Lehrers sieht ein, dass man, wenn man sich nur liebt, auch in einer Einzimmerwohnung ein Kind haben kann.

Uwe Saeger geb. 3. Januar 1948 in Ueckermünde, Mecklenburg-Vorpommern, studierte von 1966 bis 1970 in Greifswald Pädagogik und arbeitete, unterbrochen vom Wehrdienst 1972/73 als Grenzsoldat, sechs Jahre als Lehrer. Seit 1976 ist er freier Schriftsteller und veröffentlichte bisher sowohl Romane, Erzählungen, Gedichte als auch Hör- und Fernsehspiele. 1983 wurde in Leipzig sein Stück „Flugversuch“ uraufgeführt.
Auszeichnungen u. a.: Ingeborg-Bachmann-Preis (1987; für seine Novelle „Aus einem Herbst jagdbaren Wildes“), Adolf-Grimme-Preis in Silber (1993; für das Buch zum ORF-Fernsehspiel „Landschaft mit Dornen“), Kulturpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern (1996).


DLR Kultur
Dienstag, 1. Januar 2013, 18:30

Das ist alles. C’est tout
von Marguerite Duras

Bearbeitung: Kai Grehn; Übersetzung: Andrea Spingler
Regie: Kai Grehn
rbb 2012
55 Min.

Mit:
Mechthild Großmann, Jeanne Moreau und Alexander Fehling

Gesang: Lars Rudolph

Sie sitzt in ihrem Haus in Neauphle-le-Château. Sie schreibt. Sie trinkt. Bisweilen ist ihr Liebhaber um sie, spricht mit ihr, pflegt sie. Dann wieder ist da nichts als das Summen einer sterbenden Fliege. Marguerite Duras, die Grande Dame der französischen Literatur, lebte in ihren letzten Lebensjahren zurückgezogen, mal in ihrer Pariser Wohnung, mal in ihrem Haus in der Normandie. Schaffensphasen wechselten sich ab mit Schreibblockaden, Alkoholexzessen und Klinikaufenthal-ten. Anfang der 1980er Jahre hatte sie Yann Andréa Steiner kennen gelernt. Der Philosophiestudent, Mitte zwanzig, hatte sich in die fast 40 Jahre Ältere und ihre Romane verliebt. Mit ihm erlebt sie ihre letzte große Liebe, eine Passion zwischen Begehren und Zurückweisen, Gebrauchtwerden und Überdruss, dem Be-dürfnis, allein zu sein und der Angst vor der Einsamkeit und dem nahenden Tod.

Marguerite Duras,1914 – 1996, studierte in Paris Jura und Politik. In den 40er Jahren Mitglied der Résistance. Sie schrieb zahlreiche Romane (Heiße Küste 1950; Der Liebhaber 1984, für den sie den Prix Goncourt erhielt) und Drehbücher (Hiroshima, mon amour, 1959) und führte auch selbst Regie.

Vorstellung im OhrCast auf YouTube

Meine Wertung: + +


rbb-kulturradio
Dienstag, 1. Januar 2013, 19:04

Altersglühen oder Speeddating für Senioren
von Jan Georg Schütte

Regie: Jan Georg Schütte
NDR 2011
55 Min.

Radio:Tipp

Deutscher Hörspielpreis der ARD 2011

Mit:
Konstantin Wartenberg: Christoph Bantzer
Hannelore: Fiand: Brigitte Buhre
Elke Wolkow: Hille Darjes
Wolfgang Biehl: Theo Froehlich
Jacoba Kisch: Nicole Heesters
Knut Koogmann: Peter Maertens
Veronika Stenzel: Katharina Matz
Achim Meier: Hannes Stelzer
Günther Wandt: Peter Striebeck
Birgit Johannsen: Angelika Thomas

Theo Fröhlich, Hannes Stelzer, Peter Maertens, (verdeckt: Peter Striebeck) Angelika Thomas, Hille Darjes, Katharina Matz, Brigitte Buhre und Nicole Heesters; Bild: NDR/Andreas Weiss
Theo Fröhlich, Hannes Stelzer, Peter Maertens, (verdeckt: Peter Striebeck) Angelika Thomas, Hille Darjes, Katharina Matz, Brigitte Buhre und Nicole Heesters; Bild: NDR/Andreas Weiss

Wie flirte ich, wenn ich keine Illusionen mehr habe oder: wie flirte ich mit einer gehörigen Portion Lebenserfahrung? Kann man im Alter in Liebesdingen noch einmal ganz neu anfangen? Sechs einsame Herrschaften im Alter zwischen 70 und 80 Jahren möchten raus aus ihrer Einsamkeit und trotz oder gerade wegen ihres fortgeschrittenen Alters jemanden kennen lernen, mit dem sie die letzten Jahre ihres Lebens verbringen können. Zu diesem Zweck haben sie sich zu einem Speed Dating angemeldet, eine Veranstaltung, bei der sich eine größere Anzahl von Männern und Frauen in kürzester Zeit möglichst viel über sich austauschen. Die Figuren, ihre Biographien und ihre Geschichten werden für dieses Hörspiel mit den Darstellern zusammen in Improvisationen gefunden. Vorgeführt wird die alltägliche Praxis des Speed Datings, die auf der Annahme gründet, die ersten Sekunden einer Begegnung seien maßgeblich in Sachen Liebe.

Jan Georg Schütte, geboren 1962 in Oldenburg, Schauspieler, Theaterund Filmregisseur, hat sich einen Namen gemacht mit Kinofilmen, die er mit hochkarätigen Schauspielern in freier Improvisation entwickelte. Mit dem NDR Hörspiel produzierte Schütte 2010 „Seitenspringer“; für „Altersglühen“ erhielt er 2011 den Deutschen Hörspielpreis der ARD. Auch seine Hörspiele entstehen aus Improvisationen der Schauspieler.

Bei „Altersglühen“ sind nur die Figuren festgelegt. Die SchauspielerInnen improvisieren in diesem Rahmen ansonsten vollkommen frei. Heraus kommen nicht nur griffige Figuren, sondern auch auch ein unterhaltsames Hörspiel, dass durch das abschließende Fazit zweier Damen zum Speeddating auch noch eine besondere Note bekommt.

Jan Georg Schütte, der dieses Schauspielexperiment erdacht und inszeniert hat, lässt hier seine Sprecher, die allesamt seit geraumer Zeit dem Nachwuchsstatus entwachsen sind, an der langen Leine. Er pickt sich interessante Fetzen heraus, so dass ein adäquater Querschnitt entsteht und dem Hörer alle Figuren präsent werden.

Ein interessantes und gelungenes Hörspiel, das zeigt, dass auch ohne handfestes Skript, allein durch schauspielerische Klasse, sowie Talent für die Umsetzung und die Leitung eines solchen Ensembles, Ansprechendes geschaffen werden kann.

Meine Wertung: + + + +


SWR 2
Dienstag, 1. Januar 2013, 20:03

Ulysses 8: Laistrygonen (Directors Cut)
von James Joyce

SWR / DLF 2012
73 Min

sh. 01. Januar, 14:05 Uhr, DLF


DLF
Dienstag, 1. Januar 2013, 20:05

Ein Schiff wird kommen
von Roland Cresnar

Regie: Wolfgang Rindfleisch
DS Kultur 1993
44 Min.

Mit:
Dieter Mann, Martin Seifert

Sind Zirkon und Gabbro nun Feinde oder Freunde? Beides scheint der Fall, wenn zwischen ihnen einerseits eine Art Duell stattfindet und sie andererseits gemeinsam auf Erfüllung einer Hoffnung warten.

Verwendung finden Sprachhülsen des Alltags und der Werbung. Es dominieren Handlungsklischees der elektronischen Medien, des Krimis und des Western. Daraus speisen sich Gestus und Haltungen der beiden agierenden Figuren. Für die Momente scheinen sich Geschichten abzuzeichnen, doch das sind nur Fragmente von möglichen Storys. Es bleibt ein modellhaftes Sprachspiel. Jeder Hörer kann darin seine Geschichte finden bzw. sich eine aus den vorgegebenen Fragmenten zusammenbauen.


nordwestradio
Dienstag, 1. Januar 2013, 20:05

Transitraum-Übergang
von Marianna Weil

Regie: Marianne Weil
DLR / RB / SR 2012
74 Min.

Marianne Weil; Bild: DLR/Anke Beims
Marianne Weil; Bild: DLR/Anke Beims

Nach dem 3. Oktober 1990 ist Deutschland ein einziger Transitraum. Im Westen ändert sich scheinbar nichts. Im Osten bricht scheinbar alles zusammen. Das Radio berichtet kontinuierlich: Erich Honecker flieht nach Moskau, Schalck-Golodkowski lebt am Tegernsee, Detlev Rohwedder wird ermordet. Erregte Debatten im Bundestag, immer mehr Arbeitslose in den fünf Neuen Ländern, Giftstoffe in der Elbe, Kilometer Stasiakten, Gewalt gegen Ausländer in Hoyerswerda. Und während die Ölquellen in Kuweit brennen, rufen die Menschen plötzlich nicht mehr „Helmut Helmut“ sondern „Lügner Lügner“. „Transitraum“ ist eine Recherche in unserem Gedächtnis, eine Montage aus Archiv-Material mit Wetter, Musik und Nachrichten.

Marianne Weil, 1947 in Darmstadt geboren. Studium u.a. der Literaturwissenschaft in Marburg und Berlin, wo sie seit 1969 lebt. Rundfunkarbeiten über Literatur und Kabarett, u.a. „Keine Mündigkeit vorschützen“ (SR 99). Sezierte, inszenierte und montierte in zahlreichen Stücken die Rhetorik des Kalten Krieges. Zuerst in der O-Ton-Collage „Dem (d)eutschen (V)olke“ (SR/SFB 95), die mit dem „Lautsprecher“ der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet wurde. Zuletzt in: „Wilde Tiere in Berlin“ (DKultur 09).


BR 2
Dienstag, 1. Januar 2013, 21:00

Chronik der Gefühle Teil 8 Unheimlichkeit der Zeit
von Alexander Kluge

Bearbeitung: Karl Bruckmaier
Regie: Karl Bruckmaier
Musik: David Grubbs, Abe Duque, Die Türen, Lali Puna, Schorsch Kamerun, Lydia Daher, Gustav, Asio Kids, Elliott Sharp, Susanne Brokesch, Bananafishbones, MUNK, Michaela Melián, Woog Riots
BR 2009
57 Min.

Cover

Mit:
Alexander Kluge, Hanns Zischler, Wolfgang Hinze, Hannelore Hoger, Johannes Herrschmann, Peter Fricke, Monika Manz, Ilja Richter, Nico Holonics, Christian Friedel, Helmut Stange, Sandra Hüller, Elfriede Jelinek, Joseph Vogl, Christoph Schlingensief, Wim Wenders, Romuald Karmakar, Volker Schlöndorff

In der „Chronik der Gefühle“ hat Alexander Kluge alle seine Erzählungen versammelt und begreift sie als Einheit: Basisgeschichten und Lebensläufe. Sprachgewaltig und bildhaft, zurückhaltend und elliptisch schildert Kluge Erfahrungen und Begegnungen, die Menschen machen. Was bewegt den Fried hofsgärtner im Zweiten Weltkrieg? Was die junge Chinesin bei einer Internet-Recherche zur europäischen Oper? Worin besteht die Verbindung von fünf Frauen aus der Betriebsküche Harms & Co.? Und wie ambivalent sind die Gefühle einer Frau nach 37 Jahren Ehe? In Alexander Kluges Erzählungen verweben sich persönliche Erlebnisse mit Zeitgeschichte, es geht ihm um das Einzelschicksal genauso wie um kollektive Lebensprogramme. „Die Gefühle“, sagt er im Vorwort zu seinem Werk, „sind überall, man sieht sie nur nicht. Die Gefühle beleben (und bilden) die Institutionen, sie stecken in den Zwangsgesetzen, in den glücklichen Zufällen, agitieren an Horizonten, bewegen sich über diese hinaus in Galaxien. Sie finden sich in allem, was uns angeht.“ Und: „Was die Menschen brauchen in ihren Lebenläufen, ist Orientierung. So wie Schiffe navigieren.“ Das Hörspiel folgt der Kapitelstruktur der zweibändigen Chronik und erzählt vielstimmig von der Komplexität menschlicher Lebensläufe, von den Handlungsspielräumen und Möglichkeiten jedes Einzelnen, von Scheinveränderungen und realen Metamorphosen. Im Gespräch mit dem Regisseur Karl Bruckmaier reflektiert Alexander Kluge Passagen der Chronik.

Alexander Kluge, 1932 geboren, ist literarischer Autor und Filmemacher, verantwortlich für die Kulturjournale 10 vor 11, News & Stories und Primetime im Fernsehen. 2004 erhielt er den Büchner-Preis.


SWR 2
Dienstag, 1. Januar 2013, 21:19

Ulysses 9: Skylla und Charbdis (Directors Cut)
von James Joyce

SWR / DLF 2012
43 Min.

sh. 01. Januar, 14:05 Uhr, DLF


890RTL
Mittwoch, 2. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


SWR 2
Mittwoch, 2. Januar 2013, 20:03

Ulysses 10: Irrfelsen (Directors Cut)
von James Joyce

SWR / DLF 2012
86 Min.

sh. 01. Januar, 14:05 Uhr, DLF


NDR-Kultur
Mittwoch, 2. Januar 2013, 20:05

Dederisch für alle
von Frank Naumann

Regie: Steffen Moratz
mdr 2009
50 Min.

Mit:
Roland Hemmo, Johann Hermann Schein, Petra Hinze, Thomas Neumann u. a.

Aus dem Brathähnchen wurde der Broiler. Kader, Brigade, Plaste und Poliklinik fanden Eingang in den DDR-Sprachalltag. Warum dann nicht gleich eine komplette eigene Sprache schaffen? Skurrile Phantasie oder praktikable Idee? Die DDR-Oberen unternahmen schließlich viele, oft verzweifelte Versuche, die Menschen von der Überlegenheit des Sozialismus zu überzeugen – und sei es auch gegen deren Willen. Zur Abgrenzung vom Klassenfeind – um eine oft benutze Formulierung im SED-Sprachgebrauch zu zitieren – galt es nicht allein, die territoriale Abschottung zu zementieren. Ebenso wichtig schien es den Machthabern, die ideologische Grenze in die Köpfe der Menschen zu pflanzen. „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ Und das Rückwärtige, das war vor allem das Deutschtümelige. Das, was es zu überwinden galt. „Deutsch“, als Begriff und Sprache, sollte deshalb weitgehend aus dem Alltag entfernt werden.

Sophia S., eine junge Journalistin, stieß bei Recherchen in den ehemaligen Rundfunkstudios Schwerin auf Unterlagen und Tondokumente des 1974 gegründeten Instituts für kreative Linguistik. In einer O-Ton Dokumentation versucht die Sendung, die Geschichte eines wohl einzigartigen Experiments zu rekonstruieren: Das Institut – mit Hauptsitz in Berlin – sollte „mittelfristig die Amtssprache Deutsch durch eine eigene, noch zu schaffende Nationalsprache ersetzen.“ Es ging darum, zu erforschen, ob man Kindern eine noch nicht existierende Kunstsprache als Muttersprache anerziehen kann. Aberwitzige und hanebüchene Gigantomanie oder zukunftsweisende Neuerung? Sprachbänder wurden aufgezeichnet, erste Lernexperimente mit ausgewählten Kindergruppen fanden statt. Das Projekt „Dederisch“ war geboren. Und damit eine dieser DDR-Geschichten, die kaum zu glauben sind.


BR 2
Mittwoch, 2. Januar 2013, 21:00

Chronik der Gefühle Teil 9 Unheimlichkeit der Zeit – Verschrottung durch Arbeit
von Alexander Kluge

BR 2009
55 Min.

Sh. 1. Januar 2013, 21:00 Uhr, BR 2


hr 2
Mittwoch, 2. Januar 2013, 21:30

Nur für Liebende
von Roland Steckel nach Dschelal ed-Din Rumi

Regie: Ronald Steckel
RB / hr 2012
ca. 55 Min.

Der von 1207 bis 1273 lebende persische Gelehrte, Dichter und sufische Mystiker Dschelal ed-Din Rumi gilt als eine der größten poetischen Stimmen des Orients und wird in allen arabisch-sprechenden Ländern mit ähnlicher Bewunderung verehrt wie Dante oder Homer im Abendland. Zentrales Thema seiner Dichtungen ist eine unauflöslich verschmolzene Gottes-, Menschen- und Weltenliebe. Sein literarisches Werk umfasst Lyrik wie Prosa. Die lange währende Ignoranz im deutschsprachigen Raum gegenüber Rumi ist dem Umstand geschuldet, dass die Übersetzungen seiner Texte vor allem aus dem 19. Jahrhundert stammen. Mit der durch den amerikanischen Dichter Coleman Barks und dem Orientalisten John Moyne im späten 20. Jahrhundert entstandenen neuen Übertragung, die in den USA bereits zum Bestseller geworden ist, bekommen die Verse endlich eine zeitgemäße Sprache. Eine Auswahl dieser Texte in der deutschen Übertragung von Peter Kobbe nimmt nun Ronald Steckel zum Anlass für sein Stück „Nur für Liebende“. In Anrufungen, Aufforderungen, Unterhaltungen und Selbstbefragungen erzählen die Verse von den unzähligen Erscheinungsformen der Liebe, die Gott, Mensch und Welt verbinden. Klangräume und unterschiedliche Stimmen werden im Stück genutzt, um die Metaphorik und Musikalität des geistigen Kosmos von Rumi zum Ausdruck zu bringen und dabei die sinnliche und die seelische Wirkung des poetischen Wortes herauszustellen.


DLR Kultur
Mittwoch, 2. Januar 2013, 21:33

Mercury
von Susanne Amatosero

Regie: Susanne Amatosero
NDR / DLR 2012
50 Min.

Mit:
Jenny Klippel, Mandjou Doumbia, Ibrahima Sanogo u. a.

Mandjou Doumbia, Regisseurin Susanne Amatosero und Ibrahima Sanogo; Bild: NDR/Fritz Meffert
Mandjou Doumbia, Regisseurin Susanne Amatosero und Ibrahima Sanogo; Bild: NDR/Fritz Meffert

Hermes/Merkur gilt der antiken griechisch-römischen Mythologie zufolge als Götterbote, häufig bezeichnet auch als der Listenreiche. Er gilt als Gott der Diebe aber auch als Gott des glücklichen Findens. Er trägt Flügelschuhe und hat eine Tarnkappe, die ihn unsichtbar macht. Daneben ist Hermes unter anderem zuständig für Wege, Verkehr, Verkehrsknotenpunkte, Kreuzungen, Zungen, Redekunst, Lyrik, Hirten, Magie, Hermetik, Hermeneutik, Gymnastik, Totenbegleitung.——Vor allem ist er – so die Autorin – ein „Meister des Timings“. Er steht für das Prinzip des Flüchtigen und für alles, was in der Schwebe ist. Das jüngste Hörspiel von Susanne Amatosero spielt mit dem Nachhall des Wortes „Mercury“ und den kulturellen Vorstellungswelten, die dahinter liegen. Wer über offene Sinne verfügt, kann die Existenz des umtriebigen Gottes kaum verleugnen. So etwa beim Reisen durch unterschiedliche Kulturkreise, beim Überschreiten von Grenzen oder dem Transit von einem Zustand in einen anderen, dem Switchen und Zappen zwischen verschiedenen Bedeutungs- und Realitätsebenen und den Übergängen von Wachsein zu Traum.

Susanne Amatosero, 1952 in Wittlich/Mosel geboren, war nach einem Studium der Malerei als freie Fotografin für renommierte Magazine tätig. Ab 1983 war sie für längere Zeit in der Karibik. Hier entstand ihr erster Dokumentarfilm „Die Reise der Pilgrim Number One“, 1988 in Paris ausgezeichnet mit dem Spezialpreis der Jury der „Septieme Bilan du Film Ethnographique“. Seitdem hat sie mehr als 25 zum Teil international ausgezeichnete Hörspiele produziert. Für „Funky Yard“ (BR/NDR 1996) erhielt sie den New York-Festival-Preis. Sie lebt und arbeitet als Autorin und Regisseurin in Hamburg.


Stadtfilter
Donnerstag, 3. Januar 2013, 00:00

Hörspiel
von NN

NN
NN

Wiederholung des Hörspiels vom Sonntag, 17:30 Uhr


890RTL
Donnerstag, 3. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


SWR 2
Donnerstag, 3. Januar 2013, 20:03

Ulysses 11: Sirenen (Directors Cut)
von James Joyce

SWR / DLF 2012
85 Min.

sh. 01. Januar, 14:05 Uhr, DLF


BR 2
Donnerstag, 3. Januar 2013, 21:00

Chronik der Gefühle (10/14) Unheimlichkeit der Zeit. Der Luftangriff auf Halberstadt am 8. April 1945
von Alexander Kluge

BR 2009
55 Min.

Sh. 1. Januar 2013, 21:00 Uhr, BR 2


NDR MV
Donnerstag, 3. Januar 2013, 21:05

Jannsen sien wahre Geschichten: De lange Reis nah Huus
von Holger Jannsen

RB / NDR 2012
ca. 50 Min.

sh. 4. Januar 2013, 19:05 Uhr, nordwestradio


1Live
Donnerstag, 3. Januar 2013, 23:00

Du bist zu schnell
von Zoran Drvenkar

Bearbeitung: Matthias Kappohl
Regie: Matthias Kapohl
WDR / SWR 2010
55 Min.

Radio:Tipp

Mit:
Val: Katja Bürkle
Jenni: Anna Blomeier
Marek: Daniel Wiemer
Theo: Paul Herwig
Dr. Lorrent: Edda Fischer
Vater: Rudolf Kowalski
Asta: Michele Cuciuffo
Schneller Mann: Holger Kunkel
Schnelle Frau: Verena Plangger

Katja Bürkle und Paul Herweg; Bild: WDR/Sibylle Anneck
Katja Bürkle und Paul Herweg; Bild: WDR/Sibylle Anneck

Nach einem ihrer wiederholten Drogenexzesse wacht Val in der geschlossenen Psychiatrie auf. Man diagnostiziert ihr eine Psychose. Sie sieht und hört ab und zu Dinge und Menschen, die andere nicht wahrnehmen können, denn diese Welt ist zu schnell für das normale Auge. Doch existieren „die Schnellen“ wirklich?

Medikamente verhindern die Anfälle, in denen die normale Welt in Zeitlupe versinkt, nur begrenzt. Als aber erst ein Bekannter und dann Vals beste Freundin Jenny ermordet werden, ist Val sich sicher, dass die Schnellen dahinter stecken. Schließlich versuchen auch ihre Freunde Theo und Marek, ihr im Kampf gegen die Schnellen zu helfen – aber wer kann hier wem wirklich trauen?

Zoran Drvenkar, geboren 1967 in Kroatien, zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 arbeitet er als freier Schriftsteller und schreibt vorwiegend Romane, Gedichte, Theaterstücke und Kurzgeschichten. Seit seinem Debütroman 1999 erhielt er über 20 Auszeichnungen für seine Werke.

„Du bist zu schnell“ ist eines dieser Hörspiele, bei dem man schnell den Finger auf der „Aus“-Taste hat – Aber da sollte man den Titel mal wörtlich nehmen und ein wenig abwarten. Das, was am Anfang wirr inszeniert wirkt, stellt sich nach und nach als sehr gute – und vor allem sehr gut erzählte – Geschichte dar. Der Hörer muss lange rätseln, was hier Phantasie, was Wirklichkeit ist – erst am Ende löst sich das Ganze in einem packenden Showdown.

Auch wenn die Macher und Schauspieler mir nur ansatzweise bekannt waren – bin ich von deren Leistung mehr als begeistert. Die erstklassige Umsetzung von Matthias Kapohl und dessen Team wird von sehr guten schauspielerischen Leistungen – insbesondere Katja Bürkle ist richtig klasse – begleitet.

Ein rundum gelungenes Hörspiel, das sich nachhaltig im Gehör festsetzen dürfte.

Meine Wertung: + + + + +


890RTL
Freitag, 4. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


WDR 5
Freitag, 4. Januar 2013, 14:05

Hotzenplotz 3 Teil 1
von Otfried Preußler

Bearbeitung: Ingeborg Tröndle
Regie: Frank-Erich Hübner
Musik: Twintett, Bernhard und Roland Vanecekk, Thomas Hammer
wDR 2008
ca. 30 Min.

Cover

Mit:
Hotzenplotz: Michael Mendl—Großmutter: Helga Uthmann—Kasperl: Alexander Wipprecht—Seppel: Dustin Semmelrogge—Wachtmeister: Tom Deininger—Frau Schlotterbeck: Tana Schanzara—Fee: Sigrid Burkholder—Erzähler: Gunther Schoß

Michael Mendl; Bild: WDR / S. Anneck
Michael Mendl; Bild: WDR / S. Anneck

Teil 1 Der Mann in den Gartenbüschen
Teil 2 Ein Ameisenhaufen, der es in sich hat
Teil 3 Eine unruhige Nacht
Teil 4 Zauberkraut und Zukunftspläne

Der Räuber Hotzenplotz ist zurück. Er wurde aus dem Spritzenhaus entlassen, ganz amtlich, mit ‚echten‘ Entlassungspapieren. Nun macht er sich zur Großmutter auf und stattet ihr einen Besuch ab. Aber nicht um die Kaffeemühle zu rauben, wie man meinen möchte, sondern um sie um Entschuldigung zu bitten. Hotzenplotz hat nämlich nachgedacht und sich verändert. Er möchte kein Räuber mehr sein. Das Problem ist nur, dass ihm niemand glaubt. Als nun die Zauberkugel der Wahrsagerin Frau Schlotterbeck verschwindet, verdächtigen alle den Räuber Hotzenplotz.

Otfried Preußler, geboren am 20. Oktober 1923, stammt aus Reichenberg in Böhmen. Nach dem Krieg und fünf Jahren in sowjetischer Gefangenschaft kam er nach Oberbayern. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeich nend, gilt er heute als einer der namhaftesten und erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in zahl reichen Übersetzungen vor. Seine Bühnenstücke zählen zu den meistgespielten Werken des zeitgenössischen Kindertheaters.

Nach ‚Der Räuber Hotzenplotz‘ und ‚Neues vom Räuber Hotzenplotz‘ hat sich der WDR nun auch dem dritten Teil des Kinderbuches angenommen. Unter dem Titel ‚Der neue Räuber Hotzenplotz‘ wurde das Hörspiel im Januar 2008 urgesendet. Der DAV brachte das Hörspiel im gleichen Monat unter dem Buchtitel ‚Hotzenplotz 3‘ auf den Markt.

Auch diese Folge kommt im bekannt traditionellen Gewand daher. Man versucht hier bewusst nicht zu modernisieren, sondern erzählt die Geschichte recht vorlagengetreu. Auch wenn diese nicht so ganz mit den Vorgängern mithalten kann, unterhaltsam ist sie allemal.

Dieser Unterhaltungswert liegt auch an der sorgsamen Produktion, die die Geschichte doch sehr gut transportiert. Die stetige, aber dezente Musikuntermalung sorgt hier für eine passende Atmosphäre und fängt die jeweilige Stimmung gut ein.

Beim Sprecherteam setzt man auch auf Bewährtes: Das komplette Team ist noch immer an Bord. Die Leistungen stimmen, aber wie schon in den Vorgängerfolgen, ist für meinen Geschmack hier nicht jede Rolle gut besetzt. Hier fällt insbesondere Michael Mendl – der diesmal als Hotzenplotz mit ordentlich viel Text versorgt ist, ins Ohr – der mir in dieser Rolle so gar nicht passen will.

Eine Gesichte, die auch heute noch faszinieren kann. Auch wenn man einige Abstriche gegenüber den ersten beiden Teilen machen muss. Unterhaltend ist das allemal. Hotzenplotz 3 ist eine sehr behutsame und traditionelle Produktion, die viel vom Flair der Vorlage transportieren kann. Das gelingt gänzlich, ohne antiquiert zu wirken und so kann man dieses Hörspiel guten Gewissens jungen, aber auch älteren Hörern ans Herz bzw. Ohr legen!

Meine Wertung: + + +


nordwestradio
Freitag, 4. Januar 2013, 19:05

Jannsen sien wahre Geschichten: De lange Reis nah Huus
von Holger Jannsen

Regie: Hans Helge Ott
Musik: Jan Christoph
RB / NDR 2012
ca. 50 Min.

Mit:
Wilfried Dziallas, Rolf Petersen, Oskar Ketelhut, Tanja Rübcke, Peter Kaempfe

Holger Janssen, Fachmann für Geschichten und Geschichte, gehobenen Blödsinn und alles Andere, hat neueste Erkenntnisse über die berühmte Reise des Odysseus gesammelt und kommt zu dem Schluss… Aber nehmen wir es lieber nicht vorweg. Nur soviel: Die Geschichte muss neu geschrieben werden, und deshalb sind ein Chronist und sein Schreiber wie üblich mit von der Partie!

Holger Janssen aus Mönkeberg an der Kieler Förde, ist freiberuflicher Hörfunkjournalist seit Mitte der 1970er Jahre und seitdem unter anderem für den NDR und Radio Bremen tätig als niederdeutscher Moderator, Rezitator und Autor von Glossen, Features und niederdeutschen Hörspielen wie „Also Ahoi erstmal … Eine Störtebeker-Groteske“ (2003) und „Mittsommernachtsdröömen“ (2004) nach William Shakespeare. Seit 2009 schreibt er an der Reihe „Janssen sien wahre Geschichten“.


SWR 2
Freitag, 4. Januar 2013, 20:03

Ulysses 12: Kyklop (Directors Cut)
von James Joyce

SWR / DLF 2012
100 Min.

sh. 01. Januar, 14:05 Uhr, DLF


BR 2
Freitag, 4. Januar 2013, 21:00

Chronik der Gefühle (11/14) Massensterben in Venedig
von Alexander Kluge

BR 2009
55 Min.

Sh. 1. Januar 2013, 21:00 Uhr, BR 2


NDR903
Freitag, 4. Januar 2013, 21:05

Jannsen sien wahre Geschichten: De lange Reis nah Huus
von Holger Jannsen

RB / NDR 2012
ca. 50 Min.

sh. 4. Januar 2013, 19:05 Uhr, nordwestradio


NDR Welle Nord
Freitag, 4. Januar 2013, 21:05

Jannsen sien wahre Geschichten: De lange Reis nah Huus
von Holger Jannsen

RB / NDR 2012
ca. 50 Min.

sh. 4. Januar 2013, 19:05 Uhr, nordwestradio


rbb-kulturradio
Freitag, 4. Januar 2013, 22:04

Die Vorzüge der Dunkelheit
von Thomas Gerwin nach Ror Wolf

Bearbeitung: Thomas Gerwin
Regie: Thomas Gerwin
Musik: Thomas Gerwin
WDR / rbb 2012
ca. 54 Min.

Michael Mendel; Bild: rbb
Michael Mendel; Bild: rbb

„Notieren Sie alles, sagte ein vorübergehender Mann, die stärksten Genüsse, die beweglichsten Empfindungen, die Gerüche, die Gefühle, notieren Sie alles, machen Sie es sich zur Gewohnheit, alles aufzuschreiben, was passiert, auch wenn Sie der Ansicht sind, dass nichts passiert. – Notieren Sie beispielsweise dieses Geräusch. Dieses Geräusch hat etwas Absonderliches. Hören Sie dieses Geräusch?“ – Wir befinden uns im Kopf des Ich-Erzählers von Ror Wolfs neuem „Horrorroman.“ Wolfs sprachartistischer Ideenkosmos explodiert in der Hörspielinszenierung von Thomas Gerwin in ein multivektoriales Klang- Raum-Zeit-Gefüge von zügelloser Weite und zuweilen beklemmender Intimität. Alles unterliegt einem ständigen, manchmal unmerklichen, manchmal abrupten Wechsel, es entsteht ein Sog, der die Hörer hinein und immer weiter fort zieht. Dabei dringt aus allem eine tiefe, aber niemals traurige Melancholie, ein schwarzer Sprachwitz und eine überbordende Fantasie, die den Protagonisten bei allem doch irgendwie sympathisch macht, so dass man ihm Gutes wünschen und ihn ermutigen möchte, noch ein bisschen weiterzumachen – denn vielleicht kommt er ja wirklich einmal irgendwo an.


DLF
Samstag, 5. Januar 2013, 00:05

Es geschah in Berlin (402) Schwerer Einbruch bei Europa-Spedition
von Werner Brink

Regie: Werner Völkel
RIAS 1966
ca. 30 Min.

Mit:
Kurt Waitzmann, Hermann Wagner, Inge Wolffberg, Rudi Stark, Peter Schiff, Ruth Süssenguth, Helmut Ahner, Siegfried Dornbusch u.a.

Die beliebte Hörspielserie „Es geschah in Berlin“ wurde von 1951 bis 1972 ausgestrahlt. Insgesamt produzierte der Sender RIAS Berlin 499 Folgen, in denen wahre Kriminalfälle nach Protokollen der Westberliner Polizei für den Funk aufbereitet wurden. Die Serie zeichnete sich durch eine für die damalige Zeit ungewöhnlich realistische Darstellung der Polizeiarbeit wie auch der Tätergeschichten aus. Teilweise waren die zum Hörspiel aufbereiteten Fälle so aktuell, dass die Hörer zur Mithilfe an noch laufenden Ermittlungen aufgerufen wurden.

Folge 402 handelt von einem nächtlichen Raub in der Spedition Europa, bei dem auch ein Lkw gestohlen wurde. Die Zeit drängt, denn je länger der Laster verschwunden ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er mit falschem Kennzeichen die Stadt verlässt. Während die Kripo-Beamten nach einem verdächtigen Aushilfsfahrer fahnden, hat der Funkstreifenwagen Berta elf den gesuchten Lkw gesichtet und nimmt die Verfolgung auf.


105.5 Spreeradio
Samstag, 5. Januar 2013, 02:00

Die Hörspielreihe

Bekanntgabe des jeweilgen Hörspiels erfolgt unmittelbar vor der Ausstrahlung
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


Radio Corax
Samstag, 5. Januar 2013, 10:30

Freispiel
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


OE 1
Samstag, 5. Januar 2013, 14:00

Gemeinsames Etwas
von Helmut Peschina

Regie: Robert Matejka
ORF / DLR 1997
45 Min.

Mit:
Brigitte Karner und Peter Simonischek

Nach einigen Jahren der Trennung sehen sie sich wieder. ER war mit einer anderen auf’s Land gezogen, SIE in der Stadt geblieben. Die gemeinsamen Jahre werden wieder wach, alte Vorhaltungen und Vorwürfe, Sehnsüchte und Wünsche. Gab es, blieb etwas Gemeinsames, ein Gemeinsames Etwas?


WDR 3
Samstag, 5. Januar 2013, 15:05

oops, wrong planet!
von Gesine Schmidt

Regie: Walter Adler
Musik: Pierre Oser
DLF / WDR 2012
68 Min.

Hörspiel des Monats Oktober 2012

Mit:
Matthias Köberlin, Florian Lukas, Susanne Lothar, Lena Stolze u.a.

Florian Lukas; Bild: WDR / Sibylle Anneck
Florian Lukas; Bild: WDR / Sibylle Anneck

Sie fühlen sich in der Welt fremd. Wie Außerirdische beobachten sie die Menschen. Wie Anthropologen vom anderen Stern analysieren sie ihre Rituale. Eigensinnigkeit, Sturheit, Egoismus und Mangel an Empathie wird ihnen nachgesagt. Was auch immer sie tun, autistische Menschen fühlen sich verkehrt.——„worte, töne, farben erschließen sich uns als einheit, sie formen unser sein und ermöglichen uns eine tiefe sicht auf die dinge. wir sind nicht defizitär, sondern reich beschenkt.“——Die autistischen Zwillinge Konstantin und Kornelius sprechen nicht, aber ihre innere Welt ist reich und durchdrungen von Sprache. Sie und andere Menschen aus dem autistischen Spektrum bilden mit ihren Texten und Aussagen die Basis für ein Hörspiel jenseits der Gaußschen Normalverteilung.


WDR 5
Samstag, 5. Januar 2013, 17:05

Lösegeld für einen Hund Teil 1
von Patricia Highsmith

Bearbeitung: Beate Andres
Regie: Beate Andres
WDR 2006
51 Min.

Cover

Mit:
Catrin Striebeck, Florian von Manteuffel, Kathrin Angerer, Michael Wittenborn, Andrea Sawatzki, Vadim Glowna u.v.a.

Leslie Malton, Peter Sinn, Florian von Manteuffel, Andrea Sawatzki, Michael Wittenborn; Bild: WDR / S. AnneckLeslie Malton, Peter Sinn, Florian von Manteuffel, Andrea Sawatzki, Michael Wittenborn; Bild: WDR / S. Anneck

Clarence Duhammel, ein junger, engagierter Polizist in New York mit einem Diplom in Psychologie, sieht eines Tages die Chance, seine Freundin Marylyn davon zu überzeugen, dass seine Arbeit sinnvoll ist. Der Hund des Verlagslektors Edward Reynolds und seiner Frau Greta wurde entführt. Die beiden haben etliche Drohbriefe erhalten und sollen ein hohes Lösegeld zahlen. Clarence beschließt, dem sympathischen, kinderlosen Paar zu helfen. Mit dem schnell gestellten Entführer Kenneth Rowajinski, einem Psychopathen, der sein Dasein am Rande der Gesellschaft von einer mageren Invalidenrente bestreitet, scheint er zunächst leichtes Spiel zu haben. Dann aber wendet sich die Spirale der Gewalt plötzlich gegen Clarence selbst: Zuerst sieht er seine Karriere bedroht, dann wird seine Beziehung zu Marylyn zerstört, und schließlich kämpft er um seine bloße Existenz.

Ein Highsmith-Krimi, der im ersten Moment untypisch wirkt, aber jedoch recht schnell ihre Handschrift erkennen lässt. Ihre Art, die Protagnoisten – und damit auch die Leser resp. Hörer – zu quälen, erkennt man auch hier schnell wieder. Clarence, der hier in ein zunächst harmloses Verbrechen stolpert und hierdurch in richtig dickes Übel gezogen wird, ist einfach bedauernswert und man durchleidet hier jede Szene mit ihm mit. Ob sich dann doch noch alles zum Guten wendet?

Beate Andres hat die Geschichte recht gut für den Funk aufgearbeitet und in Szene gesetzt. Allerdings schafft sie es nicht wirklich mit der Umsetzung selbst, Spannungsmomente zu setzen. Außer dem, was sich aus der Geschichte selbst ergibt, ist der Unterhaltungswert etwas eingeschränkt.

Hinzukommt, dass das Hörspiel vielleicht auch etwas zu lange geraten ist. Etwas weniger, dafür dichter – das hätte der Produktion gut getan.

Bei den Sprechern lässt sich der WDR ja selten lumpen und fährt auch hier dentlich auf. Florian von Manteuffel und vor allem Kathrin Angerer haben mir hier ausgezeichnet gefallen.

Ein Hörspiel mit ein paar kleineren Schwachpunkten und Längen, das aber aufgrund der Qualität der dahinterstehenden Geschichte dennoch einen ordentlichen Eindruck macht.

Meine Wertung: + +


SWR 2
Samstag, 5. Januar 2013, 20:03

Ulysses 13: Nausikaa (Directors Cut)
von James Joyce

SWR / DLF 2012
ca. 76 Min.

sh. 01. Januar, 14:05 Uhr, DLF


DLF
Samstag, 5. Januar 2013, 20:05

oops, wrong planet!
von Gesine Schmidt

DLF / WDR 2012
68 Min.

sh. 5. Januar 2013, 15:05 Uhr, WDR 3


BR 2
Samstag, 5. Januar 2013, 21:00

Chronik der Gefühle (12/14) Der lange Marsch des Urvertrauens
von Alexander Kluge

BR 2009
55 Min.

Sh. 1. Januar 2013, 21:00 Uhr, BR 2


NDR-Info
Samstag, 5. Januar 2013, 21:05

SilentiumTeil 1
von Wolf Haas

Regie: Götz Fritsch
Musik: Werner Lechner
BR / ORF 2005
55 Min.

Mit:
Erwin Steinhauer, Helmut Berger, Wolfram Berger, Wolfgang Hübsch, Gertraud Jesserer, Ulli Maier, Hermann Scheidleder, Werner Wölbern, Sophie Rois u.a.

Silentium! ist der fünfte Krimi von Wolf Haas mit dem eigensinnigen und eigenbrötlerischen Privatdetektiv Brenner als Hauptfigur. Brenner ermittelt diesmal in Salzburg, wo er sich den kriminellen Vorkommnissen im katholischen Knabeninternat Marianum widmet. Er soll herausfinden, was es mit den Gerüchten um einen Bischofskandidaten auf sich hat, der für Waschungen an Zöglingen das „Duschkabinensilentium“ ausgerufen haben soll. Angeblich hat sich der Monsignore an seinen Schülern vergangen. Das erzählt zumindest ein ehemaliger Bewohner des Internats seinem Psychiater, und nun soll Brenner herausfinden, was an der Geschichte dran ist. Ein schrecklicher Fund beendet das große Schweigen im
Kloster. Zwei Schüler des Internats, die am Sonntagvormittag lieber Tischfußball spielen als in die Messe zu gehen, finden im Kicker eine abgehackte Hand. Das Opfer ist der Schwiegersohn des Festspielleiters, eben jener ehemalige Internatsschüler, der die Gerüchte um den Monsignore aufgebracht hatte. Die schöne Witwe engagiert Privatdetektiv Brenner und schon bald führen ihn seine Ermittlungen auch hinter die Kulissen der Salzburger Festspiele.

Wolf Haas, geb. 1960 in Maria Alm/Salzburg. Linguistik-Studium, Promotion mit einer Arbeit über die sprachwissenschaftlichen Grundlagen der Konkreten Poesie. Zwei Jahre Universitätslektor in Swansea (Südwales). Seit 1990 als Werbetexter und Autor in Wien. Mehrere Kriminalromane rund um den Detektiv Brenner: Auferstehung der Toten (1996), Der Knochenmann (1997), Komm, süßer Tod (1998), Ausgebremst. Best of Foul Play (1998), Silentium! (1999), Wie die Tiere (2001), Das ewige Leben (2003). Auszeichnungen u.a. Deutscher Krimipreis (1996, 1999), ORF Hörspiel des Jahres (1999, 2000, 2006), Buchpreis der Salzburger Wirtschaft (2003).


SWR 2
Samstag, 5. Januar 2013, 21:39

Ulysses 14: Die Rinder des Sonnengottes (Directors Cut)
von James Joyce

SWR / DLF 2012
49 Min.

sh. 01. Januar, 14:05 Uhr, DLF


WDR 5
Samstag, 5. Januar 2013, 23:05

Lösegeld für einen Hund Teil 1
von Patricia Highsmith

WDR 2006
51 Min.

sh. 5. Januar, 17:05 Uhr, WDR 5


SRF 3
Sonntag, 6. Januar 2013, 11:10

Philip Maloney
von Roger Graf

NN
ca. 30 Min.

Die Bekanntgabe, welche Folge aus den „haarsträubenden Abenteuern des Philip Maloney“ gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm


SRF 1
Sonntag, 6. Januar 2013, 14:00

La Boutique Teil 1
von Francis Durbridge

Bearbeitung: Hans Hausmann
Regie: Hans Hausmann
Musik: Hans Moeckel
DRS 1968
ca. 40 Min.

Mit:
René Deltgen, Hans-Helmut Dickow, Gerti Wiedner, Günter Erich, Maximilian Wolters, Anne-Marie Blanc, Mac Bachmann, Elmar Schulte, Sibylle Brunner, Jürgen Czielsa, Sigrid Hausmann, Michael Arco, Getrud von Bastineller, Maria-Magdalena Thiesing, Giovanni Früh

Im Londoner Modesalon «La Boutique» geschieht ein Mord. Ein geheimnisvoller Gürtel aus eben diesem Modegeschäft spielt dabei eine entscheidende Rolle. Er wird in der Manteltasche des Mordopfers gefunden: Einen ähnlichen Gürtel hat man auch bei einem bekannten Popsänger entdeckt. Und Robert Bristol, Chef-Inspektor bei Scotland Yard, muss zum ersten Mal ein Verbrechen aufklären, in das seine eigenen Geschwister und Verwandten verwickelt sind.

Francis Durbridge (1912 – 1998) war 30 Jahre lang bei der BBC als Hörspiel-Autor tätig. Mit seinem Hobbydetektiv Paul Temple schaffte er 1938 den internationalen Durchbruch. Im deutschsprachigen Europa wurde Durbridge vor allem bekannt mit den Fernseh-Strassenfegern «Das Halstuch» und «Melissa».


DLR Kultur
Sonntag, 6. Januar 2013, 14:05

Wolkenkaro
von Maraike Wittbrodt

Regie: Stefanie Lazai
Musik: Paul Frick
DLR 2006
46 Min.

Mit:
Svea Köppe, Kevin Arand, Odi Zahavi, Stephan Großmann, Kathrin Wehlisch, Christine Oesterlein, Thomas Fränzel

Jenny ist neun Jahre alt und geht seit einigen Wochen nur widerwillig zur Schule. Das liegt vor allem an Jonas. Er wohnt direkt über Jenny und ärgert sie immer. Er nennt sie Nilpferd oder Fettfleck und freut sich, wenn keiner in der Klasse sie im Sportunterricht in seine Mannschaft wählt. Dann steht Jenny ganz alleine da und fühlt sich auch so.

Eines Tages fliegt eine Wolke in Jennys Zimmer, sie will rechte Winkel üben, eine schwierige Aufgabe für eine Wolke. Jenny hilft ihr dabei. Die beiden werden Freunde, die Wolke wohnt in der Brotbüchse und Jenny kann sie immer mitnehmen. Mit einer Freundin an der Seite ist Jenny endlich wieder froh und die Wolke kennt so gute Tricks, da hält Jonas sehr schnell seinen frechen Mund.


hr 2
Sonntag, 6. Januar 2013, 14:05

Petersburger Zwillinge
von Oleg Jurjew und Olga Martynova

Regie: Andrea Getto
hr 2011
55 Min.

Mit:
Joseph Brodsky: Fabian Hinrichs
Leonid Aronson: Jens Harzer
Junger Lyriker: Rafael Stachowiak
Älterer Lyriker: Horst Mendroch
Richterin: Cornelia Niemann
Buchhändlerin/Anna Achmatowa: Hille Darjes
Kaffeekocherin/Marina Zwetajewa: Marlen Diekhoff
Ossip Mandelstamm: Sascha Nathan
Boris Pasternak: Wolfgang Michael
Rita Aronosn: Birgitta Assheuer
sowie Olga Martynova

„In Petersburg irren Dichterschatten in den nassen Gassen, in dunklen Wolken, in vergoldeten Blicken des Wassers. Du triffst sie überall – die Schatten der großen Dichter. Du gehst in einen Buchladen und weißt, dass sie, als sie noch am Leben und junge Lyriker waren, wie du jetzt einer bist, bei derselben Buchhändlerin Bücher kauften, nur war alles damals viel interessanter: Bücher, die man lesen wollte, waren kaum zu finden, und diese Buchhändlerin konnte unter dem Ladentisch ein schwer zu bekommendes Gedichtbändchen hervorzaubern. „Petersburger Zwillinge“ spielt auf eine imaginäre Verwandtschaft zweier russischer Dichter an. Der eine wurde im kommunistischen Russland gar nicht gedruckt der andere nur unter dem Ladentisch gehandelt. Der erste, Leonid Aronson, starb sehr früh und seine Lyrik wartete Jahrzehnte auf ihre Leser, der andere, Joseph Brodsky, wurde schon zu Lebzeiten berühmt und mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Olga Martynova, geboren in Dudinka, Gebiet Krasnojarsk, aufgewachsen in Leningrad. Lebt seit 1991 in Frankfurt am Main als Lyrikerin und Romanautorin.

Oleg Jurjew, 1959 in Leningrad geboren, lebt in Frankfurt am Main als Lyriker, Dramatiker, Essayist und Erzähler.

Vorstellung im OhrCast auf YouTube

Meine Wertung: +


WDR 3
Sonntag, 6. Januar 2013, 15:05

oops, wrong planet!
von Gesine Schmidt

DLF / WDR 2012
68 Min.

sh. 5. Januar 2013, 15:05 Uhr, WDR 3


slangradio
Sonntag, 6. Januar 2013, 17:00

Hörspiele für Kinder
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


SR 2
Sonntag, 6. Januar 2013, 17:04

Es ist Nacht in Europa
von Herbert Lange

Regie: P. A. Stiller
SR 1958
63 Min.

Mit:
Erik Schumann, Karl Otto Müller, Walter Grüters u. a.

Eine stürmische Januarnacht 1942: Zwei Fremde klopfen an der Haustür des bretonischen Bauern Roger Pertinacque und bitten um Quartier. Pertinacque lässt sie herein, aber kurz darauf klopft es erneut: Deutsche Soldaten verhaften die beiden Fremden, es handelt sich nämlich um englische Spione. Pertinacque wird nach jahrelanger Untersuchungshaft zum Tode verurteilt, obwohl er immer seine Unschuld beteuert hat. Da hört ein deutscher Offizier von diesem Todesurteil im Radio, er ist bereit, zugunsten von Pertinacque auszusagen. Herbert Langes Hörspiel von 1958 ist ein immer noch gültiger Appel zur Abschaffung der Todesstrafe. Gleichzeitig gibt P.A. Stillers eindringliche Inszenierung Zeugnis von der feindlichen Stimmung der Franzosen gegenüber den Deutschen, rund ein Jahrzehnt nach Kriegsende.

Herbert Lange, (1908-71) deutscher Schriftsteller und Publizist. Studium der Philosophie und Psychologie in Wien und Dresden. Seit 1939 lebte er in Linz u.a. als Kunstkritiker, Lyriker und Essayist, Autor von Romanen, Novellen, Hörspielen, Kantaten und einem Oratorium. Mitglied des Österreichischen P.E.N.-Zentrums und der Akademie der darstellenden Künste Hamburg.


Stadtfilter
Sonntag, 6. Januar 2013, 17:30

Hörspiel
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


mdr-figaro
Sonntag, 6. Januar 2013, 18:00

Gemeinsames Etwas
von Helmut Peschina

ORF / DLR 1997
45 Min.

sh. 5. Januar 2013, 14:05 Uhr, Ö1


SWR 2
Sonntag, 6. Januar 2013, 18:20

Ulysses 15: Kirke (Directors Cut)
von James Joyce

SWR / DLF 2012
92 Min.

sh. 1. Januar, 14:05 Uhr, DLF


DLR Kultur
Sonntag, 6. Januar 2013, 18:30

Der Erlkönig Teil 1
von Michel Tournier

Bearbeitung: Michael Farin; Übersetzung: Hellmut Waller
Regie: Michael Farin
Musik: zeitblom
DLR 2010
81 Min.

Mit:
Ulrich Noethen, Bernhard Schütz, Astrid Meyerfeldt, Friedhelm Ptok, Tonio Arango

Musiker: Johannes Pennetzdorfer, Sebastian Hilken, Cathrin Peifer, Franz Hautzinger, Michael Weilacher, zeitblom

Teil 1: Die sinistren Aufzeichnungen des Abel Tiffauges

Abel Tiffauges ist Automechaniker im Paris der 30er-Jahre. Unglücklich ist er und auch wieder nicht. Fremd, versponnen treibt er durchs Pariser Leben. Die Erwachsenenwelt ist ihm suspekt. Zu Kindern fühlt er sich hingezogen, und auch das nicht wirklich. Seine heimliche Liebe gilt Deutschland, einem Deutschland als Traumwelt: Hyperborea.

Wir sind Hyperboreer, wir wissen gut genug, wie abseits wir leben, heißt es bei Nietzsche. Die Umstände sind ihm günstig. Angeklagt und verurteilt für ein Verbrechen, das er nicht beging, aber begangen haben könnte, schickt man ihn zur Frontbewährung. Und so gelangt er wirklich ins Land seiner Träume.

Teil 2: Der Oger von Kaltenborn

1940 gerät Abel Tiffauges in deutsche Kriegsgefangenschaft. Es verschlägt ihn nach Ostpreußen. Auf dem Gut des „Reichsjägermeisters“ Hermann Göring wird er als Treiber eingesetzt. Er weiß sich nützlich zu machen und das Vertrauen seiner nationalsozialistischen Dienstherren zu gewinnen.

Man überträgt ihm Verantwortung, bis hin zur Anwerbung von Zöglingen für das Hitlerjugend-Internat „Kaltenborn“. In dieser Funktion kann er sich ganz seinen verqueren Träumen von Deutschland als einer besseren Welt hingeben. Das Erwachen aber ist fürchterlich.


WDR 5
Sonntag, 6. Januar 2013, 19:30

Stuarts Cape Teil 1: Stuart macht sich ein Cape
von Sara Pennyacker

Bearbeitung: Ulla Illerhaus
Regie: Christoph Pragua
Musik: Matthias Hornschuh
WDR 2011
ca. 10 Min.

Stuart ist mit seiner Familie nach Punbury gezogen und muss in eine neue Schule gehen. Dass seine wertvolle Sammlung – der Arm einer Schaufensterpuppe, eine Ofentür, ein vertrockneter Weihnachtsbaum, eine Klobrille mit Sprung, eine Schachtel mit verbogenen Kleiderbügeln und ein Gebiss – beim Umzug im Müll gelandet ist, war ja schon schlimm genug. Aber noch schlimmer ist die Sorge: Was, wenn keiner sein Freund sein will? Was soll man außerdem tun, gegen Langeweile? Stuart findet die Lösung. Aus 100 Krawatten und einer lila Socke bastelt er sich ein Cape. Und diese Cape ist magisch!


Radio Corax
Sonntag, 6. Januar 2013, 20:00

Freispiel
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


BR 2
Sonntag, 6. Januar 2013, 21:00

Chronik der Gefühle (13/14) Lernprozesse mit tödlichem Ausgang
von Alexander Kluge

BR 2009
55 Min.

Sh. 1. Januar 2013, 21:00 Uhr, BR 2


NDR-Info
Sonntag, 6. Januar 2013, 21:05

Zwei sehr ernsthafte Damen
von Jane Bowles

Bearbeitung: Heike Tauch
Regie: Heike Tauch
Musik: Gerhard Schiewe
DLR 2005
84 Min.

Mit:
Miss Goering: Sunnyi Melles
Miss Gamelon: Irm Hermann
Arnold: Bruno Cathomas
Arnolds Vater: Klaus Herm
Arnolds Mutter: Ingeborg Medschinski
Mrs. Copperfield: Jeanette Spassowa
Andy: Falk Rockstroh
Ben: Wolfgang Michael
Frau im Zug: Brigitte Röttgers
Schaffner: Jürgen Holtz
Erzählerin: Corinna Kirchhoff
Mister Copperfield: Ingo Hülsmann
Pacifica: Birgit Minichmayr
Mrs. Quill: Georgette Dee
Negerin: Hawoly Barro
Meyer: Martin Engler
Fahrer: Bernd Stempel

Miss Goering ist eine Dame von Welt und wird unter gar keinen Umständen zur Hure werden. Aber sie will ihr luxuriöses Zuhause aufgeben und auf die Insel in ein Holzhaus ziehen. Weder ihre Begleiterin Miss Gamelon noch der junge Arnold oder sein Vater können sie davon abhalten. Miss Goering sucht Veränderung und erklärt, dies sei erst der Anfang eines ungeheuren Plans. Tatsächlich interessiert sie im Wechsel des Daseins und der Liebschaften nur eins: die Rettung des eigenen Seelenheils. Mrs. Copperfield hat eine Heidenangst vor dieser Reise nach Panama. Denn ihr Gatte bevorzugt die falschen Hotels im falschen Viertel und liebt strapaziöse Ausflüge in den Dschungel. Das ist nichts für Mrs. Copperfield. Da erkundet sie lieber das Bordellviertel. Im Hotel de las Palmas gibt es erstaunliche Damen, die nicht ausschließlich auf Herren festgelegt sind. Mit Pacifica gerät Mrs. Copperfield in einen Dschungel unbekannter Gefühle und erlebt ganz neue Freiheiten.

Jane Bowles (1917-1973), amerikanische Erzählerin und literarische Kultfigur, lebte in New York, Mexico, Paris und Tanger. Ihr erster Roman „Two Serious Ladies“ entstand 1943, erschien aber erst 1984 in deutscher Sprache.


890RTL
Sonntag, 6. Januar 2013, 22:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


DLR Kultur
Montag, 7. Januar 2013, 00:05

Loop
von Almut Schnerring

Regie: Thomas Leutzbach
WDR 2010
53 Min.

Mit:
Tom: Oliver Krietsch-Matzura
Fahrer: Axel Gottschick
Emmanuela/Mutter: Sigrid Burkholder
Experte: Thomas Gimbel
Frau Pütz/Toms Mutter: Caroline Schreiber
Frau Dr. Schürze/Gaby: Antje Lewald
Herr Bundfalte: Hans Holzbecher
Herr Schlips: Navid Akhavan
Stimmungskanone/Herr Neumeyer: Karlheinz Tafel
Babsi: Dagmar Sachse
Hamster 1: Jasin Challah
Hamster 2: Samy Challah
Trommler/Schulfreund: Friedemann Thiele
Kleines Kind: Emma Sawadsky

Thomas Leutzbach; Bild: WDR / S. Anneck
Thomas Leutzbach; Bild: WDR / S. Anneck

Tom befindet sich im Loop: In der Straßenbahn verpasst er seinen Ausstieg. Er beschließt, einfach weiter zu fahren, bis er wieder an der richtigen Haltestelle ist. Doch irgendwo zwischen Faszination und Teufelskreis erliegt er der Magie des Loops. Toms Gedanken kreisen und tragen ihn in surreale Szenen, in Erinnerungen und Träume. Tom erkennt, dass er den Kreisläufen nicht entrinnen kann: Schließlich ist das Leben selbst ein Kreislauf, der wiederum aus vielen kleineren Kreisläufen besteht.

Almut Schnerring arbeitet als Kommunikationstrainerin, Sprecherzieherin und Journalistin.

Sascha Verlan ist HipHop-Experte und freier Journalist. Zusammen sind Schnerring und Verlan das Autorenteam „Wort und Klang Küche“.


Montag, 7. Januar 2013, 14:00

Der Richter und sein Henker Teil 1
von Friedrich Dürrenmatt

Regie: Franziskus Abgottspon
Musik: Robert Weber, Fernando Fantini
DRS 1986
ca. 47 Min.

SRF 1

Mit:
Hans Gerd Kübel, Ingold Wildenauer, Michael Gempart, René Scheibli, Inigo Gallo, Walter Hess u. v. a.

1950/51 als Experiment des Autors gewagt, gilt heute «Der Richter und sein Henker» als Dürrenmatts erfolgreichster und wichtigster Kriminalroman.

Über fünf Millionen Mal verkaufte sich der Roman in allen Weltsprachen. Er wurde mehrfach verfilmt und gehört seit Generationen zur Pflichtlektüre in der Schule. Sprachlich kurz und sachlich gehalten, führt der Autor seine Leser mehrmals in die Irre und erzählt eine originelle und spannende Kriminalgeschichte ohne simple Schwarz/Weiss- oder Gut/Böse-Muster.

Der moralisch ambivalente Inspektor Bärlach und der raffinierte Verbrecher Gastmann liefern sich seit Jahren einen Kampf. Dem todkranken Bärlach bleibt aber nicht mehr viel Zeit, seinen ewigen Gegenspieler zu überführen. Da bietet ihm ein Mord, den Gastmann nicht begangen hat, die Möglichkeit, sein Ziel zu erreichen: Bärlach setzt einen kleinen Verbrecher auf einen grossen an, schwingt sich selbst zum Richter auf und missbraucht einen ahnungslosen Mörder als Henker.

Friedrich Dürrenmatt (1921 – 1990) zählt zu den bedeutendsten Schweizer Schriftstellern des
20. Jahrhunderts. Weltruhm erlangte er 1956 mit seiner pechschwarzen Komödie «Der Besuch der
alten Dame» und festigte ihn 1962 mit «Die Physiker».


rbb-kulturradio
Montag, 7. Januar 2013, 14:04

Wie man’s macht oder Dr. Rath von Tadt Teil 1
von Almut Tina Schmidt

Regie: Juliane Schmidt
rbb 2009
ca. 5 Min.

Mit:
Jörg Gudzuhn, Cathleen Gawlich, Gabor Biedermann, Bettina Kurth, Axel Wandtke, Antje von der Ahe

Probleme gibt es allerorten. Und wenn es kracht im Gebälk und der Haussegen schief hängt und die Katastrophe unvermeidlich scheint, dann tritt er auf den Plan, dann klingelt bei ihm das Telefon: Dr. Rath von Tadt – Beratungsexperte für die kniffligsten Lebenslagen. Sein Motto: es gibt keine Probleme; es gibt nur Lösungen. Und diese dürfen, den Umständen entsprechend, bisweilen auch au-ßergewöhnlich ausfallen. Ob Hochzeitshappening, ausgetüftelte Wohnungs-tauschaktionen oder raffinierte Strategien für ein rasantes Doppelleben – um Ideen ist dieser skurrile Alltagsexperte nie verlegen.

1 – Family and Friends
2 – Ein Vermieter zieht ein
3 – Die Qual der Wahl
4 – Die Frauen und das liebe Geld
5 – Faszination Doppelleben

Almut TinaSchmidt, geboren 1971 in Göttingen, studierte Literaturgeschichte, Phi-losophie und Politikwissenschaft und lebt als Schriftstellerin in Freiburg. Sie schreibt Kinderbücher, Prosa, Theaterstücke und Hörspiele, u. a. „Die Stunde des Metronoms“ (2006), „Dünne Wände“ (2008). 1999 erhielt sie den OpenMike-Preis der literatur-WERKstatt Berlin.


SWR 2
Montag, 7. Januar 2013, 20:03

Ulysses 16: Eumaios (Directors Cut)
von James Joyce

SWR / DLF 2013
85 Min.

sh. 01. Januar, 14:05 Uhr, DLF


NDR NS
Montag, 7. Januar 2013, 20:05

Jannsen sien wahre Geschichten: De lange Reis nah Huus
von Holger Jannsen

RB / NDR 2012
ca. 50 Min.

sh. 4. Januar 2013, 19:05 Uhr, nordwestradio


BR 2
Montag, 7. Januar 2013, 21:00

Chronik der Gefühle (14/14) Lebensläufe
von Alexander Kluge

BR 2009
55 Min.

Sh. 1. Januar 2013, 21:00 Uhr, BR 2


DLR Kultur
Montag, 7. Januar 2013, 21:33

Der Bericht des Polizisten
von Georges Simenon

Bearbeitung: Uwe Schareck
Regie: Uwe Schareck
Musik: Tim Allhoff
WDR 2012
54 Min.

Mit:
Daniel Schüßler, Rudolf Kowalski, Ulrike Krumbiegel u. a.

Daniel Schüßler und Rudolf Kowalski; Bild: WDR/Sibylle Anneck
Daniel Schüßler und Rudolf Kowalski; Bild: WDR/Sibylle Anneck

Nach einer stürmischen Nacht liegt ein Unbekannter bewusstlos und verletzt auf der Straße vor dem Hof der reichen Bauernfamilie Roy. Er scheint vom Fahrrad gestürzt zu sein. Vielleicht wurde er auch angefahren. Aber war es tatsächlich ein Unfall? In der Tasche des Verletzten findet sich ein Zettel mit der Adresse der Roys. Bäuerin Joséphine hat nichts Eiligeres zu tun, als ihn heimlich verschwinden zu lassen. Doch dabei wird sie von ihrem eifersüchtigen Ehemann und Wachtmeister Liberge ertappt. Liberge, der mit dem Fall beauftragt wurde, beginnt Joséphines Vergangenheit zu durchforsten und stößt in der hermetisch abgeschlossenen bäuerlichen Welt auf eine dunkle Familiengeschichte.

Georges Simenon (1903-1989) schrieb ein umfangreiches Werk von über 500 Titeln. Weltberühmt machte ihn sein „Kommissar Maigret“. Aber auch seine Non-Maigret- Romane wurden aufgrund ihrer feinen psychologischen Skizzen weltweit geschätzt.


mdr-figaro
Montag, 7. Januar 2013, 22:00

Ein Winter unterm Tisch – L’hiver sous la table
von Roland Topor

Regie: Götz Naleppa
NDR / mdr 1995
71 Min.

Mit:
Christin Marquitan, Sven-Eric Bechtold, Christian Redl, Catrin Striebeck, Matthias Ponnier

Sie ist wirklich zauberhaft, seine Mademoiselle Michalon, findet Dragomir, ihr Untermieter. Der Emigrant ist Schuster und froh, eine so günstige Bleibe gefunden zu haben. Dass er sich in seiner Bewegungsfreiheit etwas einschränken muss, nun ja, das bringt das Leben in der Fremde eben so mit sich. Entschädigt wird Dragomir allerdings durch den Wohnort, den ihm Mademoiselle zugewiesen hat. Der befindet sich nämlich genau unter ihrem Arbeitstisch und manchmal genau zwischen ihren Schenkeln. Da sind die Umgangsregeln, die sonst ein gewöhnliches Mietverhältnis auszeichnen, beim besten Willen nicht immer einzuhalten, etwa dann, wenn Mademoiselle Michalon einen Knopf verliert. Der französische Illustrator, Maler und Dramatiker, bekannt für seine mit schwarzem Humor gewürzte Weltsicht, beleuchtet in seinem Stück die Thematik der Emigration und die Begegnung mit dem Fremden auf ganz persönliche Weise. Auf Überraschungen muss man hier gefasst sein. Das scheinbar so festgefügte System von oben und unten kann auch – so die frohe Botschaft des Autors – von einem armen Einwanderer mitunter im Sturm genommen werden. Die subversive Anleitung, bei der die Erotik nicht ohne Bedeutung bleibt, liefert der Autor in seiner phantasievollen Groteske gleich mit.

Roland Topor, 1938 als Sohn polnischer Eltern in Paris geboren, veröffentlichte 1958 in der Zeitschrift „Bizarre“ seine ersten Cartoons. Bekannt wurde er vor allem durch die Verfilmung seines Romans „Der Mieter“ (1964). Von seinen Theaterstücken wurde „Joko feiert seinen Jahrestag“ unter dem Titel „Der Kongress reitet“ (1988) als Hörspiel produziert.


nordwestradio
Montag, 7. Januar 2013, 22:05

Jannsen sien wahre Geschichten: De lange Reis nah Huus
von Holger Jannsen

RB / NDR 2012
ca. 50 Min.

sh. 4. Januar 2013, 19:05 Uhr, nordwestradio


SRF 1
Montag, 7. Januar 2013, 23:00

Schreckmümpfeli: Die Stümper
von Ron Merano

SRF 2013
3 Min.


WDR 3
Montag, 7. Januar 2013, 23:05

Die Lauschangreifer
von Walter Filz

Regie: Walter Filz
WDR 1997
45 Min.

Mit:
Konstantin Graudus

Georg (nennen wir ihn ruhig Georg) ist schon ein bißchen geschafft, als er sich am Abend seines 35. Geburtstags den Karton vornimmt, den ihm die Freunde geschenkt haben: Ein Karton voller Cassetten, aufgenommen vor Jahren, in einer Zeit, als sie ihr ganzes Leben auf Toncassetten festhielten: Feten und Familienfeiern, Rendezvous und U-Bahnfahrten, Kneipennächte und Kiffrunden, Schulstunden und Radiosendungen. Sie sprachen Tagebuch auf Cassette, machten Cassettenbriefe und Cassettendiskussionen. Sie waren die Lauschangreifer. Das war früher. Oder? Im Karton entdeckt Georg auch neue Aufnahmen, erstaunliche Dokumente, die so manches entdecken, was besser nie ans Licht gekommen wäre…


890RTL
Dienstag, 8. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


rbb-kulturradio
Dienstag, 8. Januar 2013, 14:04

Wie man’s macht oder Dr. Rath von Tadt Teil 2
von Almut Tina Schmidt

rbb 2009
ca. 5 Min.

sh. 7. Januar 2013, 14:04 Uhr, rbb kulturradio


SWR 2
Dienstag, 8. Januar 2013, 19:20

Ins Wasser
von Christian Udo Eichner und Tristan Vostry

Regie: Tristan Vorsty
Musik: Frederik Esser und Klemen Leben
EIG 2012
19 Min.

Gewinnerstück „Premiere im Netz“
Bestes Kurzhörspiel 2012 – Leipziger Hörspielsommer

Mit:
Thomas Thieme, Zoé Hutmacher, Otto Hernandez

Das künstlerisch-fiktionale Hörspiel, dessen Protagonist vom Schauspieler Thomas Thieme („Das Leben der Anderen“) gesprochen wurde, setzt sich auf sensible und reflektierende Weise mit dem Themenkomplex Krankheit, Sterben und Tod auseinander. Es verwandelt den Bereich des Wassers, des Meeres und besonders die Tiefen jenseits der Wasseroberfläche in ein metaphorisch-abstraktes Klangbild, einen vielschichtigen und assoziativen akustischen Raum, durch den sich der Mensch bewegt, bis sich seine Gedanken, seine Sprache, und schließlich seine ganze Existenz in ihm auflösen.

Das Hörspiel erzählt, größtenteils durch inneren Monolog, die Geschichte eines schwer an Lungenkrebs erkrankten Staudamm-Konstrukteurs. Er hat sein ganzes Leben damit verbracht, Dämme und Mauern zu erbauen, um die Naturgewalt des Wassers zu bekämpfen, zu bändigen und zu kontrollieren. Nun sitzt er in einer stickigen Strandbar, kann kaum noch atmen und trinkt. Eine Frau gesellt sich zu ihm, ein Moment von Intimität und Wärme entsteht, doch er kann diese Lebendigkeit und Nähe nicht mehr ertragen und ergreift panisch die Flucht. Einem inneren Drang folgend, geht er ins Meer und beginnt spontan, immer weiter hinauszuschwimmen. Während er schwimmt, reflektiert er über seine Wahrnehmungen, seine Vergangenheit, das Festhalten am Leben und dann das Loslassen, bis es irgendwann kein Zurück mehr gibt. Die Tiefe zieht ihn an – wird ruhig und zunehmend irreal – schließlich gibt er sich der Kraft des Meeres hin und kann endlich loslassen. Sprache, Gedanken, Erinnerungen, Zeit und Raum verschwimmen, bis sich schließlich das Ich ganz im rauschenden Wasser auflöst.


SWR 2
Dienstag, 8. Januar 2013, 20:03

Ulysses 17: Ithaka (Directors Cut)
von James Joyce

SWR / DLF 2014
95 Min.

sh. 01. Januar, 14:05 Uhr, DLF


DLF
Dienstag, 8. Januar 2013, 20:05

Haus aus Stimmen
von Silke Scheuermann

Bearbeitung: Cathy Milliken, Dietmar Wiesner
Regie: Cathy Milliken, Dietmar Wiesner
Musik: Cathy Milliken, Dietmar Wiesner
HR/SWR/DLF/ZKM 2007
47 Min.

Mit:
Chris Pichler, Michael Rotschof, Daniel Gloger, David Haller, Felix Dreher, der Frankfurter Hochschule für Musik und dem Offenbacher Streichquartett

Chris Pichler; Bild: SWR / Peter A. Schmidt
Chris Pichler; Bild: SWR / Peter A. Schmidt

Ein junges Paar zieht zusammen, um seinem Liebesglück ein Zuhause zu geben. Der Mann verlässt das gemeinsame Haus täglich, um zur Arbeit zu gehen, die Frau bleibt und schreibt. Sie, dauernd im Haus anwesend, bemerkt bald, dass es lebt und am Leben seiner Bewohner Anteil nimmt. Doch die Utopie des Anfangs wird nach und nach durch den Alltag mit seinen Abnutzungserscheinungen verändert und schließlich ermordet die Frau ihren Liebsten – ob in der Phantasie oder in Wirklichkeit, das bleibt offen. Was als eine profane Geschichte daherkommt, überführt Silke Scheuermann in ein an Hofmannsthal erinnerndes Szenario in Versen. Das Haus selbst tritt als Vermittler auf, das gleich einem antiken Chor die Szenen und Monologe kommentiert und in Gang setzt. Realismus, Poesie und Imaginäres gehen ineinander über.

Silke Scheuermann im Interview mit Manfred Hess, Hörspieldramaturg beim Hessischen Rundfunk:
„Die Grundidee des Librettos ist, dass das Haus lebt, nicht auf eine esoterisch-spukige Art, sondern im psychologischen Sinne. Wir leben im 21. Jahrhundert in einer tiefen Abhängigkeit
von den Dingen, die nicht immer im Horizont unseres Bewusstseins liegt – wir vertrauen darauf, dass die Dinge (eines der wichtigsten: das Haus oder die Wohnung) in ihrem stummen In-Sich-Ruhen, ihrer dunklen Geschlossenheit nie so weit gehen würden, sich „selbstständig“ zu machen, „eigenwillig“ zu werden;

Hartmut Böhme hat in seiner beeindruckenden Kulturgeschichte auf die „schweigende Renitenz“ der Objekte verwiesen. Es braucht die Stimmen und die Musik, die zusätzliche, fast rituelle Dimension, damit außerhalb des „Beziehungskonflikts“ zwischen Mann und Frau die dritte Stimme, das Haus, sprechen kann und lebendig wird. Dies ist in der verdichteten Libretto-Form fast unmöglich zu lesen, zu rezipieren. Es fehlt etwas. Das Libretto ist nur ein Teil, das dreidimensionale Haus muss hörbar gemacht werden.“

Silke Scheuermann geboren 1973 in Karlsruhe, lebt in Frankfurt am Main. Sie studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Frankfurt, Leipzig und Paris und arbeitete am Germanistischen Institut der Universität Frankfurt. Neben Kritiken veröffentlicht sie Gedichte und Erzählungen in Zeitschriften und Anthologien und erhielt mehrere Stipendien und Literaturpreise, darunter den Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt im Jahr 2001. Sie ist in der Jury des weltweit bedeutendsten Preises für Kurzgeschichten, dem Frank O’Connor International Short Story Award. 2001 debütierte sie mit dem Lyrikband „Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen“, 2004 folgte der Gedichtband „Der zärtlichste Punkt im All“. 2005 ein Erzählband „Reiche Mädchen“. 2007 veröffentlichte sie ihr vielbeachtetes Romandebüt „Die Stunde zwischen Hund und Wolf“ bei Schöffling.


WDR 5
Dienstag, 8. Januar 2013, 20:05

Bitterer Ernst
von Siggi Huch

Regie: Burkhard Ax
WDR 2009
54 Min.

Mit:
Pudel: Bjarne Mädel
Macki: Bernd Stegemann
Lena: Anne Kanis
Christine: Renate Krößner
Poschke: Alexander Hauff
Sarah: Anna Magdalena Fitzi
Winni: Mario Irrek
Kramer: Michael Evers
Radiosprecherin: Gisela Steinhauer
Kunde: Karsten Dahlem
Räuber: Santiago Ziesmer

Anne Kanis; Bild: WDR / S. Anneck
Anne Kanis; Bild: WDR / S. Anneck

Pudel will nicht mehr Pudel sein. Der Mann mit der Strickmütze heißt eigentlich Ingo Ernst, und so will er fortan auch genannt werden. Der einst gefeierte Comedy-Autor versucht ein Comeback, aber der Tankstellensketch, an dem er seit einem Jahr arbeitet, findet nicht das Interesse seines Produzenten Macki. Dabei gründet sich dessen Reichtum auf Pudels ? nein, Ingos ? erfolgreichen Sketchen, über die seinerzeit niemand in der Szene hinwegsehen konnte, an Pudel kam keiner vorbei. Zeit für eine kleine Lektion in Sachen Dankbarkeit und Respekt! Der lustige Pudel verwandelt sich in den verbitterten Ingo Ernst, und in Windeseile entwickelt sich der kleine Dämpfer, den er dem arroganten Macki verpassen will, zu einer absurden Entführungskomödie.


OE 1
Dienstag, 8. Januar 2013, 21:00

Lob der Außenseiter (1) Stunde in Venedig / Nachmittag
von Marianne Sula

Regie: Renate Pitthoff
NDR / ORF 2005
46 Min.

Mit:
Tanja Schleiff, Christoph von Friedl, Joseph Lorenz und Detlev Eckstein

„There was no fault: there was misfortune, even tragedy“ – so der britische Premierminister William Ewart Gladstone über eine prominente Ehe, die wegen Nichtvollzugs annulliert wurde. Es ist die Ehe zwischen dem berühmten englischen Kunstkritiker, Privatgelehrten und Förderer der Praeraffaeliten John Ruskin (1819 – 1900) und seiner Frau Effie. Marianne Sulas Hörspiel folgt einem fiktiven, von Trauer, Zorn und zarter Zuneigung getragenen Dialog der blutjungen Effie Ruskin im Jahre 1851 mit dem schwerkranken und vom Tode gezeichneten österreichischen Offizier Paulizza in Venedig. Er hatte 1848 die von den Österreichern belagerte und von Hungersnot und Cholera gezeichnete „Serenissima“ bombardieren lassen.

Die Autorin entlehnt den historischen Kontext, die Ruskinsche Ehe, um die neurotische Struktur eines Lebenskonzepts aufzuspüren. John Ruskin, dem Verfasser des epochalen Werkes „The Stones of Venice“ (Die Steine von Venedig, 1853) haben es allein die „wie Zuckerstücke im Tee dahinschmelzenden“ Bauwerke dieser morbiden Stadt angetan. Dass seine junge Frau sich vor erotischem Verlangen fast verzehrt, scheint er hingegen nicht zu bemerken.


1Live
Dienstag, 8. Januar 2013, 23:00

Die Lauschangreifer
von Walter Filz

WDR 1997
45 Min.


890RTL
Mittwoch, 9. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


rbb-kulturradio
Mittwoch, 9. Januar 2013, 14:04

Wie man’s macht oder Dr. Rath von Tadt Teil 3
von Almut Tina Schmidt

rbb 2009
ca. 5 Min.

sh. 7. Januar 2013, 14:04 Uhr, rbb kulturradio


SRF 2 Kultur
Mittwoch, 9. Januar 2013, 20:00

Feuille d’album
von Katherine Mansfield

Bearbeitung: Franziska Hirsbrunner
Regie: Franziska Hirsbrunner
Musik: Bernadette Johnson
DRS / DLR 2010
ca. 35 Min.

Mit:
Simone Aughterlony, Patrick Güldenberg, Mira Partecke, Katja Reinke, Julia Schmidt und Susanne-Marie Wrage

Paris um 1917 – ein junger Maler, Ausländer, schüchtern und eigenwillig, wird von Kolleginnen umschwärmt. Je weniger er auf ihre Avancen eingeht, desto interessanter wird er für sie, die Projektionen schiessen ins Kraut. Doch als die Frauen schliesslich enttäuscht von ihm ablassen und er sich in seinem schäbigen, aber überaus ordentlich gehaltenen Atelier wieder ungestört seiner Kunst widmen kann, verfällt der scheinbar so autarke junge Mann selbst einer Projektion.


BR 2
Mittwoch, 9. Januar 2013, 20:03

Nebelsturm
von Johan Theorin

Bearbeitung: Andrea Czesienski
Regie: Götz Naleppa
Musik: Werner Cee
DLR 2011
57 Min.

Mit:
Joakim Westin: Bernhard Schütz
Katrine Westin: Cathlen Gawlich
Tilda Davidsson: Katharina Rivilis
Gerlof Davidsson: Otto Mellies
Mirja Rambe: Erika Skrotzki
Michael Hesslin: Guntram Brattia
Ärztin: Maria Hartmann

Ein kalter, finsterer Herbst auf der schwedischen Insel Öland. Joakim ist mit seiner Familie auf dem Hof Åludden eingezogen. Das Anwesen wurde aus dem Holz eines Schiffswracks errichtet und auf einem Balken der Scheune sind alle Namen der Toten eingeritzt, die bei dem Unglück ertrunken sind. Die bisherigen Bewohner dieses Ortes sind hier nicht glücklich geworden. Und dann wird Joakims Frau Kathrine am Strand gefunden. Sie ist tot. Im Meer ertrunken. Die junge Polizistin Davidsson nimmt sich des Falls an.

Johan Theorin, geboren 1963 in Göteborg, hat mit seinen drei veröffentlichten Romanen des geplanten Jahreszeiten-Quartetts internationalen Erfolg und wurde in dreizehn Sprachen übersetzt.

Nach dem man mit „Öland“ im Jahr 2009 eine der herausragendsten Krimiproduktionen vorlgelegt hat, versucht sich das DLR Kultur im Jahr 2011 wieder an einem Stoff von Johan Theorin. In „Nebelsturm“ erzählt er eine sehr mysteriös anmutende Geschichte, bei der ein Hof mit traurigem Schicksal im Mittelpunkt steht.

Katrine Westin wird ertrunken aufgefunden. Sie hatte vor Kurzem mit ihrem Mann den Hof Åludden bezogen, den beide renovieren wollten. Dort hatte ihre Mutter schon ein paar Jahre ihrer Kindheit verbracht.

Theorin lässt auch diese Geschichte wieder auf Öland spielen und hat damit auch Gelegenheit, seinen „Gerlof“ wieder mitmischen zu lassen. Wie schon in „Öland“ ist er auch hier wieder für den maßgeblichen Hinweis zuständig. Die karge Insel bietet einen perfekten Schauplatz für eine atmosphärische Geschichte, dass hier auch noch ein paar geisterhafte Sequenzen dabei sind, macht es zusätzlich interessant. Tatsächlich schafft man es auch, diese besondere Kulisse auch im Hörspiel zu transportieren. Das ist, neben dem guten Sprecherensemble, das Highlight dieser Produktion.

Für den Kriminalfall selbst ist der Raum, den ein Radiohörspiel bietet, fast ein wenig zu eng. Die Geschichte passt zwar in eine Radiostunde, wirkt aber etwas überschaubar, da ja auch viel Platz für die mystischen Elemente gebraucht wird, die für die Atmosphäre unabdingbar sind. Tatsächlich stört es aber nur wenig, da die Überraschung am Ende dann doch gelingt – allerdings nicht wegen der Frage nach dem Täter, sondern eher ob der Feststellung, dass es tatsächlich ein Krimi ist.

Ein aufgrund der gelungenen Atmosphäre eine entschiedene Hörempfehlung, den soliden Kriminalfall gibt’s als Zugabe.

Meine Wertung: + + + +


SWR 2
Mittwoch, 9. Januar 2013, 20:03

Ulysses 18: Penelope (Directors Cut)
von James Joyce

SWR / DLF 2014
113 Min.

sh. 01. Januar, 14:05 Uhr, DLF


NDR-Kultur
Mittwoch, 9. Januar 2013, 20:05

Kippenberger hören
von Oliver Augst und Rüdiger Carl

Regie: Die Autoren
Musik: Oliver Augst, Rüdiger Carl und Sven-Åke Johansson
rbb / DLR 2008
90 Min.

Im Kunstkarussell der 80er Jahre waren Martin Kippenbergers bizarre Spielarten die Königsklasse. Die Nächte gehörten ihm, und er war unerschöpflich unterwegs als Impresario, Tänzer und Entertainer. Das Hörstück collagiert Texte, Gedichte, Musik und Original-Töne von Kippenberger mit Musik der Autoren und von Sven-Åke Johansson.

Oliver Augst, geboren 1965, ist Autor, Vokalist und Komponist. Seit 2005 leitet er die „Audio Art Series“ im Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt.

Rüdiger Carl (Stimme, Akkordeon), geboren 1944, ist einer der wichtigsten aus dem europäischen Free Jazz hervorgegangenen Musiker.

Sven-Åke Johansson (Stimme, Perkussion), geboren 1943, ist Komponist und Musiker, Poet, bildender Künstler, Autor und Initiator verschiedener Musikproduktionen.


hr 2
Mittwoch, 9. Januar 2013, 21:30

Lacan – Une maladie d’amour
von Elodie Pascal

Regie: Elisabeth Putz
rbb / ORF 2011
ca. 55 Min.

Mit:
Lilith Stangenberg, Pilar Aguilera, Klaus Höring u. a.

„Hysterische Persönlichkeitsstruktur. Das steht auf meinem Befund. Ich war 20. Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich da eingelassen hatte. Meine Psychoanalyse dauerte sechs Jahre, fast auf den Tag genau. Ich wurde ein zweites Mal geboren. Und diese zweite Geburt war alles andere als einfach.“
Die Analyse ist die harte Arbeit eines Diskurses ohne Ausflüchte, sagt Jacques Lacan, grand maître für die einen, Scharlatan für die anderen, enigmatisch, barock, mäandrisch. Lacan, gestorben am 9. September 1981 in Paris, postulierte eine Rückkehr zu Freud und ging dabei noch über den Entdecker der Psychoanalyse hinaus. Für die Formulierung seiner Theoreme bediente er sich der Sprachwissenschaft, der Philosophie, der Theologie, der Mathematik und schuf ein Werk, das bis heute – 30 Jahre nach seinem Tod – jede Menge Fragen aufwirft.
Elodie Pascal sprach mit Lacan-Kennern, Psychoanalytikern und Menschen, die Lacan-Seminare besucht haben – Seminare, die im Paris der 70er Jahre Kultstatus hatten – und kombiniert diese Interviews mit Szenen aus dem Leben eines Mädchens, das eine Psychoanalyse gemacht hat.


DLR Kultur
Mittwoch, 9. Januar 2013, 21:33

Weiterhin unbeständig
Das Wetter im Dialog

von Ursula Schötzig

Regie: Stefanie Lazai
DLR 2010
41 Min.

Mit:
Marie-Lou Sellem, Jens Wawrzeck, Matthias Matschke, Christian Gaul, Fritz Hammer, Anna Böttcher u.a.

Marie-Lou Sellem, Jens Wawrzeck, Bild: Dradio / Jonas Maron
Marie-Lou Sellem, Jens Wawrzeck, Bild: Dradio / Jonas Maron

Herr Remsing ruft beim Wetterdienst Hamburg an und will wissen, ob es in Florenz regnet. Die Servicedame heißt Frau Heidberg und verbindet weiter. So endet der Anruf in einer Warteschleife. Beim nächsten Versuch erzwingt Herr Remsing einen Dialog mit Frau Heidberg, die heitere Aussichten für Florenz versprechen kann und ihrerseits neugierig wird, als der Anrufer sich täglich mit Nachfragen meldet. Warum fährt er nicht einfach seiner Frau hinterher, wenn in Florenz die Sonne scheint? Warum hofft er auf Regen, wenn sie Regen hasst? Das Wetter bleibt heiter, aber unberechenbar wie die Beziehung zwischen Mann und Frau.

Eine vielversprechende Idee und eine ebenso spannende Besetzung – In „Weiterhin unbeständig“ kommen u. a. zwei großartige Schauspieler zu Wort: Marie-Lou Sellem und Jens Wawrczeck. Beide spielen sich hier wirklich sehr hörenswert die Bälle zu – sie verstehen es, ihren Figuren eine sehr starke, aber immer glaubwürdige Zeichnung zu verleihen.

Allerdings hätte diese Leistung es verdient, dass inhaltlich hier doch mehr bewegt würde, als es tatsächlich der Fall ist. Trotz der kurzen Spielzeit schleift sich die Geschichte etwas ab – dass es nicht voran geht, ist zwar Methode, hinterlässt aber dennoch ein leicht leeres Gefühl am Ende. Dennoch kann man sich immerhin am hörbaren Talent und Spaß der Hauptakteure erfreuen. Auch das reicht aus, dass den Hörer diese 40 Minuten nicht reuen dürften.

Meine Wertung: + + +


Stadtfilter
Donnerstag, 10. Januar 2013, 00:00

Hörspiel
von NN

NN
NN

Wiederholung des Hörspiels vom Sonntag, 17:30 Uhr


890RTL
Donnerstag, 10. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


rbb-kulturradio
Donnerstag, 10. Januar 2013, 14:04

Wie man’s macht oder Dr. Rath von Tadt Teil 4
von Almut Tina Schmidt

rbb 2009
ca. 5 Min.

sh. 7. Januar 2013, 14:04 Uhr, rbb kulturradio


BR 2
Donnerstag, 10. Januar 2013, 21:03

Nebelsturm
von Johan Theorin

DLR 2011
57 Min.

sh. 9. Januar 2013, 20:03 Uhr, BR 2


SWR 2
Donnerstag, 10. Januar 2013, 22:03

Anna Livia Plurabelle
von James Joyce

Regie: Grace Yoon
Musik: Sam Bardfeld, Tim Khia, Napoleon Maddox
rbb / WDR 2012
55 min.

Mit:
David Norris, Marting Engler u. a.

“Finnegan’s Wake“ ist das wohl sprachgewaltigste, überbordendste und unübersetzbarste Werk von James Joyce, und „Anna Livia Plurabelle“ ist sein bekanntestes Kapitel und seine berühmteste Figur. Anna Livia Plurabelle ist „the Allmaziful, the Everliving, the Bringer of Plurabilities“, die “All-Frau”, wie Arno Schmidt sie nannte, das weibliche Prinzip, eine Mischung „aus der schönen rotgehaarten Isolde, den Maggies und sonstiger Stundentänzerinnen“. Ihr Element ist das Wasser, ihr Fluss ist der Liffey, an dem Irlands Hauptstadt Dublin liegt und wie im Traum wird sie letztendlich einem Fluß gleich dem großen, väterlichen Ozean zugetragen, wo alles endet und neu beginnt.


890RTL
Freitag, 11. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


rbb-kulturradio
Freitag, 11. Januar 2013, 14:04

Wie man’s macht oder Dr. Rath von Tadt Teil 5
von Almut Tina Schmidt

rbb 2009
ca. 5 Min.

sh. 7. Januar 2013, 14:04 Uhr, rbb kulturradio


WDR 5
Freitag, 11. Januar 2013, 14:05

Hotzenplotz 3 Teil 2
von Otfried Preußler

WDR 2008
ca. 30 Min.

Cover

siehe 4. Januar 2013, 14:05 Uhr, WDR 5


nordwestradio
Freitag, 11. Januar 2013, 19:05

Alfred C. Aus dem Leben eines Getreidehändlers
von Herrmann Bohlen

Regie: Judith Lorentz und Hermann Bohlen
DLR / hr 2012
57 Min.

Hörspielpreis der ARD 2012

Mit:
Harald Halgardt, Hans Kahlert, Bettina Kurth, Hermann Bohlen, Otto Sander, Matthias Matschke, Ingo Hülsmann, Gottfried von Einem, Hannes Stelzer, Edgar Bessen u.a.

Harald Halgardt; Bettina Kurt, Hermann Bohlen, Bild: Dradio / Sandro Most
Harald Halgardt; Bettina Kurt, Hermann Bohlen, Bild: Dradio / Sandro Most

Ein alter Getreidehändler wird zum Leben wiedererweckt. Alfred C. hat sein Leben lang alles gegeben, um dem Gemeinwesen zu dienen, hat mehrere hundert Millionen Mark gespendet, eine Naturpark-Bewegung ins Leben gerufen und Wochenende für Wochenende in der Lüneburger Heide Bonbonpapierchen gesammelt. Sein Bild findet sich auf allen Veröffentlichungen der Stiftung, die er gegründet hat, sein Name wird überall genannt. Aber wieso hört oder liest man nirgendwo einen Ausspruch von ihm, wieso ist nicht ein Trinkspruch übrig geblieben, wieso ist von seinen Schriften alles getilgt? Hermann Bohlen ist der Sache nachgegangen und hat dem Toten die Zunge gelöst.


SRF 1
Freitag, 11. Januar 2013, 20:00

Radiotatort: Schlössers Geheimnis
von Felix Huby

Regie: Robert Schoen
Musik: Peter Kaizar
SWR 2009
52 Min.

Radiotatort

Mit:
Xaver Finkenbeiner: Ueli Jäggi
Nina Brändle: Karoline Eichhorn
Flora Hassenkamp: Sibylle Nicolai
Hajo Schlösser: Martin Engler
Sabine Schlösser: Birgit Bücker
Schneider: Christian Rothholz
Urs Bürgi: Martin Hug
Beate Bürgi: Eva Scheurer
Ulanowa: Maria Thorgevsky
Irina Pawlowna: Kathrin Angerer
Pjotr Pawlow: Ilja Pletner
Stüblin: Urs Bosshardt

Hajo Schlösser ist ein gefeierter Fotograf. Sein Publikum zahlt für seine großflächigen Werke hohe Summen, keine Frau kann ihm widerstehen. Aber dann findet Flora Hassenkamp, Besitzerin einer angesehenen Galerie in Konstanz, den Künstler tot inmitten seiner Werke im Magazin der Galerie. Die Konstanzer Kripo entdeckt im Atelier des Malers größere Mengen Rauschgift – weit mehr, als für den Eigenbedarf nötig. Die Spur führt über die Schweiz bis nach Sizilien. Ist die Mafia im Spiel? Das LKA wird eingeschaltet. Kriminaloberrat Xaver Finkbeiner und Kriminalhauptkommissarin Nina Brändle ermitteln in Eiseskälte am Bodensee.

Am Tatwerkzeug – einem feinen Draht – wird eine Blutspur sichergestellt, die nicht von Schlösser stammt. Vermutlich hat sich der Täter verletzt. Die DNA lässt sich aber nicht zuordnen. Denn Schlösser hatte mehr als nur eine Feindin. Fast jede Frau in seinem Umfeld besaß ein Motiv, ihn um die Ecke zu bringen…

Felix Huby, geboren 1938 als Eberhard Hungerbühler in Dettenhausen, lebt in Berlin. Huby gehört seit drei Jahrzehnten zu den meistbeschäftigten Drehbuchautoren des deutschen Fernsehens. Außerdem ist er Autor mehrerer Hörspiele. Eine seiner bekanntesten Figuren ist der inzwischen pensionierte Stuttgarter „Tatort“-Kommissar Ernst Bienzle. Im Augenblick arbeitet er an einem neuen Roman: „Bienzle und das lebenslange Kind“.

Felix Huby kehrt zum Hörspiel zurück. Diesmal ist es weder sein „Bienzle“ noch sonst eine seiner Figuren, er fügt sich hier ins SWR-Radiotatort-Schema und schreibt für die Figuren Finkbeiner und Brändle.

Huby konstruiert einen sehr traditionellen Krimi im whodunnit-Stil, der eine recht breite Palette an Verdächtigen und möglichen Motiven bietet. Das bedingt recht viele Ermittlungen in Dialogform, die dann auch den Großteil des Hörspiels ausmachen. Die Frage nach dem Täter wird zum alleinigen Spannungselement, spektakuläre Zwischenspiele sind hier Mangelware.

Huby gelingt es sehr gut, mit den Hauptfiguren zu arbeiten. Er nimmt sie so an, wie die Autoren sie bislang ausgestaltet haben und führt sie auch sehr stimmig weiter. Das Zusammenspiel zwischen beiden wird immer harmonischer, was vielleicht denjenigen, die das Aneinanderreiben von Alemanne und Schwäbin so interessant fanden, etwas zu glatt wirkt.

Schauspieler Uelig Jäggi, die alemannische Krimiallzweckwaffe, und seine Kollegin Karoline Eichhorn agieren hier auch wieder sehr unterhaltsam zusammen. Ihnen gehört der Großteil des Skriptes, die ebenfalls gut agierenden Schauspieler in den Nebenrollen bleiben hier oft nur wenige Einsätze. Gerade mal Sybille Nicolai und Maria Thorgevsky dürfen ihr Können hier in etwas größerem Umfang beweisen.

Ein sehr bodenständiger Krimi in der Kulisse des Dreiländerecks am Bodensee. Felix Huby erzählt hier einen guten Krimi, der Ermittler und Hörer viele Spuren und viele Ansätze an die Hand gibt und mit einer interessanten Lösung überzeugt.

Meine Wertung: + + + +


BR 2
Freitag, 11. Januar 2013, 21:03

Ovale Fenster
von Dietmar Dath / Hermann von Helmholtz / Thomas Weber / Volker Zander

Regie: Thomas Weber und Volker Zander
Musik: Thomas Weber und Volker Zander
SWR 2011 / 2012
55 Min.

Mit:
Heike Aumüller, Dietmar Dath, Johannes Frisch u. a.

Mit Helmholtz beginnt das Zeitalter des Sounds. Was heute Geräusch ist, kann morgen Musik sein. In seinem 1863 erschienenen Lehrbuch »Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik« verfasst der Physiologe Hermann von Helmholtz eine Musiktheorie, die erstmals physikalische Messungen, Phänomene akustischer Wahrnehmung und kulturelle Prägungen einbezieht. Schwingungen, Schwebungen. Kombinationstöne, Klangfarben. Konsonanz, Dissonanz. Was wir hörend empfinden, beruht auf Illusionen, die uns feine, in Schwingung versetzte Härchen hinter einer ovalen Fensteröffnung vorspielen. Für seine Forschungen zur Vokalbildung der menschlichen Stimme baut Helmholtz einen Stimmgabelsynthesizer. Diese metallischen Oszillationen dienen der Karlsruher Musikformation Kammerflimmer Kollektief als Grundlage für synthetische Mixturen freier Improvisationen und mehr.

Dietmar Dath geboren 1970 in Rheinfelden. Lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Freiburg. Er war Chefredakteur der Spex (1998-2000) und Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (2001- 2007). Seine Romane, Sachbücher und Artikel unterwandern, überfliegen und durchkreuzen Gattungs- und Vorstellungsgrenzen, und zwar mit System.

Thomas Weber geboren 1969 in Karlsruhe. Lebt und arbeitet in Karlsruhe, komponiert und improvisiert in akustischen und elektronischen Zusammenhängen. Gründer des Kammerflimmer Kollektiefs. Zahlreiche internationale Veröffentlichungen, Tourneen und Festivals.

Volker Zander geboren 1968 in Fulda. Lebt und arbeitet in Köln als Musiker und Produzent. Seit 1998 Bassist in der US-amerikanischen Band Calexico. Tourneen durch USA, Europa, Japan. Betreibt seit 2005 die Musikproduktion Apparent Extent mit zahlreichen Tonträgern, Aufführungen und Ausstellungen.


SWR 2
Freitag, 11. Januar 2013, 22:03

Ich bin ein Schweinehund, das ist gar nicht auszudenken
von Matthias Eckoldt und Tatjana Rese

Regie: Christoph Dietrich
Musik: Witold Lutoslawski
Studio H2 ArGel 2011
55 min.

Radio:Tipp

Mit:
Rolf Bernhard Holle: Sven Lehmann
August Eckert: Martin Seiffert
Lotte Eckert: Ilka Teichmüller

Ein Verhörraum der Berliner Kriminalpolizei im Winter 1943/44. Kommissar Rolf Bernhard Holle, Mitglied der SS und preußischer Beamter, will den Verdächtigen August Eckert des Mordes an seiner Geliebten, einer Jüdin, und deren 8-jähriger Tochter überführen. Ist es ein Mord aus kalt berechnender Habgier? Ein Mord auch aus ideologischer Verblendung? Nach vollzogener ›Rassenschande‹ der Versuch, die berufliche Existenz zu retten? Oder doch Totschlag im Affekt? – Das Hörspiel rekonstruiert nicht den tatsächlichen Verlauf des Verhörs, den die Polizeiakten nur sinngemäß und ideologisch ›bereinigt‹ dokumentieren, sondern wie es der Faktenlage nach gewesen sein könnte.

Hinter dem etwas merkwürdigen Titel verbirgt sich ein hörenswertes Hörspiel. Die Geschichte ist nicht direkt ein Krimi, auch wenn ein realer Kriminalfall zu Grunde liegt. Sein Hauptinteresse zieht es aus den Rahmenbedingungen. Dargestellt ist eine Verhörszene, bei der der Verdächtige August Eckert zum Tod einer jungen jüdischen Frau samt deren Tochter befragt wird. Der Dialog ist zwar fiktiv – die Fakten aber historisch belegt.

Neben der allmählich sich klärenden Frage, ob der Verdächtige etwas mit dem Mord zu tun hat, wirft der geschichtliche Rahmen ebenfalls Fragen auf. Es verwundert beispielsweise, dass im Jahre 1943/44 ein Mord an einer Jüdin mit solchem Nachdruck verfolgt wird. Auch die Person des Verhörführers ist interessant: Holle, zur Zeit des hier dargesetellten Geschehens SS-Hauptsturmführers, wurde nach der Entnazifizierung wieder in den bundesdeutschen Polizeidienst übernommen und letztlich sogar Stellvertreter des Präsidents des Bundeskriminalamtes.

In dieser Form des Kammerspiels überzeugen sowohl Sven Lehmann als Rolf Holle, als auch Martin Seiffert als August Eckert. Ergänzt wird das Duo von einem kleineren Auftritt Ilka Teichmüllers, die hier die Rolle der Ehefrau des Verdächtigen übernimmt.

„Ich bin ein Schweinehund…“ funktioniert als Krimi allein schon gut, unter Berücksichtigung der historischen Besonderheiten wird es aber erst richtig interessant! Hörenswert!

Meine Wertung: + + + +


rbb-kulturradio
Freitag, 11. Januar 2013, 22:04

Alfred C. Aus dem Leben eines Getreidehändlers
von Herrmann Bohlen

DLR / hr 2012
57 Min.

sh. 11. Januar 2012, 19:05 Uhr, nordwestradio


DLF
Samstag, 12. Januar 2013, 00:05

Mensch auf Raten
von Pierre Boileau und Thomas Narcejac

Bearbeitung: Uwe Schareck
Regie: Uwe Schareck
WDR 2006
54 Min.

Mit:
Christian Redl, Hans-Peter Hallwachs, Walter Renneisen, Walter Gontermann, Gereon Nussbaum, Hans-Jörg Krumpholz, Serdar Somuncu u.a.

Garric, ein hoher Polizeibeamter, wird von seinem Chef Andreotti in einer höchst brisanten und streng geheimen Mission eingesetzt: René Myrtil, der bei einem Banküberfall zwei Menschen erschossen hat, soll hingerichtet werden. Doch zuvor stellt er voll Reue seinen Körper für ein spektakuläres Experiment zur Verfügung. Professor Marec behauptet, die ‚totale Transplantation‘, die ihm bereits in mehreren Versuchen mit Hunden gelungen ist, auch am Menschen durchführen zu können. Dabei soll jeder Körperteil und jedes Organ eines Menschen auf einen anderen übertragen werden. Als Myrtils Leiche nach der Hinrichtung in Mareks Privatklinik überführt wird, warten dort bereits sieben schwer verletzte Unfallopfer auf ihre Operation. Zunächst scheint alles bestens zu verlaufen. Doch dann begeht einer der Patienten Selbstmord. —In Form eines raffinierten Suspense-Thrillers beschäftigt sich Mensch auf Raten mit einem Themenkreis, der auch vierzig Jahre nach der ersten Veröffentlichung des Romans aktuell ist.

Eine gute Story, eine Besetzungsliste, die sich wie Butter liest, eigentlich kann da nur etwas sehr gutes herauskommen. Aber leider verstrickt sich das ganze etwas in Belanglosigkeiten, irgendwie gelingt es nicht, dass die Spannung oben bleibt. So bleibt es bei guten Zutaten, etwas richtig schmackhaftes wird leider nicht daraus.

Meine Wertung: + +


105.5 Spreeradio
Samstag, 12. Januar 2013, 02:00

Die Hörspielreihe

Bekanntgabe des jeweilgen Hörspiels erfolgt unmittelbar vor der Ausstrahlung
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


Radio Corax
Samstag, 12. Januar 2013, 10:30

Freispiel
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


OE 1
Samstag, 12. Januar 2013, 14:00

Gefallene Schönheit
von Florian Goldberg und Heike Tauch

Regie: Heike Tauch
Musik: Jörg Gollasch
DLR 2012
57 Min.

Mit:
Judith Engel, Bernhard Schütz, Alexander Radszun, Leslie Malton u.a .

Das ehemalige Topmodel Kim Meinhardt, 42, ledig, ist von der Dachterrasse ihres Hauses gestürzt. Spuren von Gewalt finden sich nicht. Mord oder Selbstmord?

Die Ermittlungen führen in die Managementetagen des Kosmetikkonzerns HBSC, wo Meinhardt zuletzt als Marketingchefin arbeitete und die Markteinführung des angeblich revolutionären neuen Produkts „Boobsbooster“ verantwortete.

Dass hier nichts ist, wie es scheint, findet das Ermittlerteam Deixler/Engler schnell heraus. Aber keine Indizien für einen Mord. Bis Caro Englers Sohn Tobi seiner Mutter verklickert, dass man inzwischen in mehr als nur einer Wirklichkeit ermitteln kann. Mit Hilfe des Jungen beginnt eine digitale Spurensuche, bei der nicht nur der Horizont der Kommissare, sondern auch die Realität erweitert wird! Gehen Sie dazu auf http://www.boobsbooster.de!

Florian Goldberg, geb. 1962, lebt als Coach in Berlin. Er ist Verfasser mehrerer Bücher und Hörspiele.

Heike Tauch, geb. 1965, lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin.

Hinter dem etwas zynisch geratene Titel verbirgt sich ein gut konstruierter Krimiplot im Whodunnit-Stil. Das Thema ist deutlich moderner als das Format des Hörspiels, allerdings deutet die dazu veröffentlichte Website http://www.boobsbooster.de an, dass hier mehr hinter dem Hörspiel steckt – Was? Da muss man sich bis zur Ursendung am 30.07. gedulden – erst dann wird es weitere Inforamtionen geben.

Im Hörspiel selbst lockert man den Fall mit einem netten Figurenensemble und einer gehörigen Portion Humor auf. Kommissarin Engler erinnert mit ihrem ständigen Clinch mit ihrem Sohn Tobi ein wenig an „Serjosha & Schultz“, was aber den Unterhaltungswert in keinster Weise schmälert.

Das Stück lebt natürlich von den Klischees der Modewelt, die auch durch die Charaktere im Dunstkreis des HBSC perfekt verkörpert werden. Jens Wawrczeck, Alexander Radszun, Leslie Malton und Matti Krause bringen diesbezüglich sehr viel Farbe ins Spiel.

Wie könnte es anders sein – ein guter Krimi aus den Studios des Deutschlandradios!

Auf die mediale Fortführung im Netz darf man gespannt sein!

Meine Wertung: + + + +


hr 2
Samstag, 12. Januar 2013, 14:05

Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen
von Gebr. Grimm

Bearbeitung: Helmut H. Schulz
Regie: Norbert Speer
Rundfunk der DDR 1986
48 Min.

Mit:
Harald Warmbrunn, Jens-Uwe Bogadtke, Corinna Harfouch, Günter Junghans, Klaus Manchen, Dietrich Körner, Gisa Stoll, Kurt Radeke

Welcher Vater macht sich keine Sorgen, wenn er einen Dumm-Hans in der Familie hat?! Da will der Herr Sohn als erwachsen gelten und kann sich nicht einmal ordentlich fürchten. So wird der missratene Knabe in die Welt geschickt. Soll er dort das Fürchten lernen! Umsonst. Geister- und Gespensterspuk können ihm nichts anhaben, und so wird er schließlich sogar König und gewinnt die Prinzessin zur Frau. Vielleicht weiß sie ein Mittelchen, ihn zu heilen?


BR 2
Samstag, 12. Januar 2013, 15:05

Natur und Menschenleben
von Tokutomi Roka

Bearbeitung: Ekkehard May (Übersetzung)
Regie: Ulrich Lampen
hr 2011
ca. 75 Min.

Mit:
Michael Rotschopf und Yuho Yamashita

Von Anfang 1897 bis zum Spätsommer des Jahres 1900 lebte Tokutomi in dem Seebad Zushi, etwa 50 km südwestlich von Tokio. Hier, mit einem prachtvollen Weitblick über die Sagami-Bucht und das Bergland von Hakone mit dem dominierenden Gipfel des Fuji, sollte sich die mit einem starken malerischen Impetus ausgestattete Naturbegeisterung des jungen Autors besonders entfalten: Während des Jahres 1898 hielt er Tag für Tag fest, welche Veränderungen er in dem vor ihm liegenden Landschaftspanorama beobachtete, im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten, von Wetter, Luft und Licht und dem ständigen Wandel der belebten Natur. In ihrer außergewöhnlich intensiven Bildsprache haben die aus unmittelbarem Erleben und Beobachten gewonnenen Skizzen Tokutomis einen hochlyrischen Charakter und reihen sich ein in die Tradition der haibun, der Prosatexte im Geiste des Haiku.

Tokutomi Rokas (1868-1927) poetische Skizzensammlung »Natur und Menschenleben« ist ein Klassiker der modernen japanischen Literatur. Seit ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1900 ist sie mit ihren präzisen und zugleich beseelten Naturbeschreibungen so einzigartig wie zeitlos.


WDR 3
Samstag, 12. Januar 2013, 15:05

Doktor Murkes gesammeltes Schweigen
von Heinrich Böll

Bearbeitung: Hermann Naber
Regie: Hermann Naber
Musik: Rolf Hans Müller
SWF 1986
51 Min.

Mit:
Dr. Murke: Henning Venske—Techniker: Hilmar Thate—Intendant: Jürgen Thormann—Prof. Bur-Malottke: Hans-Helmut Dickow—Wulla: Christel Koerner—Higlieme: Gerd Andresen—Sängerin: Iris Werlin—Schwendling: Heinz Schimmelpfennig—Muckwitz: Berth Wesselmann—Fenn: Andreas M. Ebert—Weggucht: Patrick Blank—Krochy: Ludwig Thiesen—Wanderburn: Walter Laugwitz—Humkoke: Peter Lieck—Rina: Nina Danzeisen—Jadwiga Herchen: Edda Seippel—Cutterin: Claudia Knupfer—Dramaturg: Wolfgang Forester—Erzähler: Axel Corti—Lautsprecher: Arturo Möller—Atheist: Klaus Krauleidis —

Alltag im Funkhaus. Dr. Murke, Redakteur der Abteilung Kulturelles Wort, plagt sich mit einer wenig attraktiven Aufgabe: den wortgewaltigen Essayisten Professor Bur-Malottke reut es, daß er in seinen Nachkriegsvorträgen Gott so eindeutig beim Namen genannt hat – er zieht nun eine unverbindlichere Wendung vor. Deshalb muß Murke das Wort ‚Gott‘ aus alten Sendebändern, die wiederholt werden sollen, herausschneiden und dafür die Formel ‚Jenes höhere Wesen, das wir verehren‘ einkleben. Das überflüssig gewordene Wort ‚Gott‘ findet prompt in einem Hörspiel Verwendung, an Stellen, wo ursprünglich Schweigen vorgesehen war. Aber Schweigen ist nun mal im Rundfunk nicht so gefragt. Nur der Herr Dr. Murke vom Kulturellen Wort, der hat für das Schweigen so seine ganz eigene Verwendung.——

Heinrich Böll, wurde am 21. Dezember 1917 in Köln geboren. Nach dem Abitur arbeitete er in einer Buchhandlung, dann begann er ein Germanistikstudium. 1939 wurde er in die Wehrmacht eingezogen. Er blieb Soldat, bis er im April 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft geriet, aus der er im September wieder entlassen wurde. Ab 1947 arbeitete er als freier Schriftsteller, schrieb Erzählungen, Romane, Hör- und Fernsehspiele und Theaterstücke. Er machte sich auch einen Namen als Übersetzer aus dem Englischen. Für sein Werk erhielt er 1967 den Büchner-Preis und 1972 den Nobel-Preis für Literatur. Er war Präsident des Deutschen und des Internationalen PEN-Clubs. Er starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich.

Ein Klassiker des Radiohörspiels, hier in einer Fassung des SWF. Ein wenig ist die Zeit über diese Mediensatire gegangen. Vieles wirkt aus heutiger Sicht gar nicht mal mehr so befremdlich, so dass der Funke bei diesem Hörspiel etwas schwerer überspringen will. Aber letztlich funktioniert der Grundhumor noch immer.

Ein großer Pluspunkt dieser Produktion ist das Sprecherensemble, allen voran Henning Venske als Dr. Murke. Insbesondere sein Zusammenspiel mit Hilmar Tate und Hans-Helmut Dickow beim Neueinsprechen ist wirklich hörenswert.

„Dr. Murkes gesammeltes Schweigen“ ist ein Hörspiel, dass vielleicht nicht die breite Masse ansprechen dürfte, dafür aber Fans des Radiohörspiels an sich recht gut gefallen dürfte.

Meine Wertung: + + +


WDR 5
Samstag, 12. Januar 2013, 17:05

Lösegeld für einen Hund Teil 2
von Patricia Highsmith

WDR 2006
51 Min.

sh. 5. Januar 2013, 17:05 Uhr, WDR 5


DLF
Samstag, 12. Januar 2013, 20:05

Eisen
von Rona Munro

Bearbeitung: Dieter Giesing und Maria Scheibelhofer (Übersetzung)
Regie: Christine Nagel
Musik: Gerd Bessler
DLF 2004
70 Min.

Mit:
Marion Breckwoldt, Liv-Juliane Barine, Anja Bilabel und Dieter Mann

Fay, die nach dem Mord an ihrem Ehemann eine lebenslängliche Haftstrafe verbüßt, bekommt nach 15 Jahren Besuch von ihrer Tochter. Josie, 22, hat keine Erinnerung an ihre ersten sieben Lebensjahre. Die Mutter soll ihr dieses Stück Leben wiedergeben. Jetzt holen die beiden nach, was sie nicht gelebt haben: Misstrauen, Liebe und Ablösung. Der Kampf von Mutter und Tochter, ihre Verschmelzung und Trennung, eng verbunden mit der Frage nach dem Mord, provoziert immer neue Aspekte, Antworten oder Fragen nach Schuld oder Unschuld der Mörderin.
Wie in jedem guten Krimi glaubt man sich der Wahrheit zu nähern. Aber die Geschichten der Fay lassen nur Bruchstücke des tatsächlichen Geschehens durchschimmern.


SRF 2 Kultur
Samstag, 12. Januar 2013, 21:00

Der Ghostwriter
von Hanspeter Gschwend

Regie: Charles Benoit
DRS 2001
49 Min.

Mit:
Michael Maasen, Michael Wittenborn, Herlinde Latzko

„Selbstverantwortung!“, das ist das Credo des Wirtschaftsmoguls Leo P. Decastels. «Jeder sein eigener Unternehmer!» Um dieser seiner Philosophie weltweit zum Durchbruch zu verhelfen, beschliesst er, einen bekannten, globalisierungskritischen Schriftsteller als Ghostwriter zu verpflichten. Dafür ausersehen hat er ausgerechnet Johannes Warstein, das prominenteste Sprachrohr der Globalisierungsgegner. Denn wenn dieser sich kaufen lässt und mitmacht, hat dieses Engagement für Decastels einen nicht zu unterschätzenden zusätzlichen Vorteil: Er gewinnt nicht nur die Fantasie und Sprachkraft des international angesehenen Autors, er kann damit gleichzeitig seinen potenten Gegenspieler aus dem Verkehr ziehen und so die Antiglobalisierer empfindlich schwächen. Zwei Mächte Aug in Aug: Hier das Geld – da der Geist. Und eine gegenseitige Faszination.

Hanspeter Gschwend, geboren 1945 in Biel, lebt als Schriftsteller und Radioredaktor im Misox. Er wurde mehrfach mit namhaften Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Prix Suisse 1995 und dem Prix Europa 1997. 2000 wurde ihm für sein gesamtes bisheriges Hörspielschaffen der Schiller-Preis verliehen.


NDR-Info
Samstag, 12. Januar 2013, 21:05

SilentiumTeil 2
von Wolf Haas

BR / ORF 2005
55 Min.

sh. 5. Januar 2013, 21:05 Uhr, NDR-Info


WDR 5
Samstag, 12. Januar 2013, 23:05

Lösegeld für einen Hund Teil 2
von Patricia Highsmith

WDR 2006
51 Min.


mdr-figaro
Sonntag, 13. Januar 2013, 07:10

Der Drache mit den veilchenblauen Augen
von Gert Prokop

Regie: Renate Thormelen
Rundfunk der DDR 1976
45 Min.

Die Dracheneltern, die in einer Höhle am Fuße der Siebenberge leben, sind in großer Sorge. Eines der vier Eier, die sie gerade ausbrüten, riecht kein bisschen nach Pech und Schwefel, wie es sich für ein ordentliches Drachenei gehört. Aber was da nach einer Ewigkeit endlich ausschlüpft, übertrifft alle Befürchtungen. Nur einen einzigen Kopf hat das Junge, das ist schon Drachenschande genug. Nun sind seine Augen auch noch veilchenblau! Der siebenköpfige Drachenvater wütet. Da flieht der kleine Pirniplix in die weite Welt.

Es ist schwer für ihn, Freunde zu finden, denn Drachen sind gemeinhin als gefährliche Scheusale bekannt. Die Fliege überwindet ihre Angst. Und Konrad ist froh, endlich einen Drachen zu haben, der nicht nur ohne Wind in die Lüfte steigen kann, sondern ihm und seiner Großmutter im Winter sogar das Haus wärmt. Pirniplix hingegen lernt bei dem Jungen lesen, schreiben und rechnen. War es vielleicht gar kein Traum, dass lange Zeit nachdem Pirniplix weg musste, eine Fliege auf Konrads Kopfkissen saß und dem Knaben Grüße vom neuen Oberdrachen Piriplix ins Ohr flüsterte?

Gert Prokop, (geb. 11.6.1934 in Richtenberg bei Stralsund, gest. am 1.3.1994 in Berlin) ging 1950 im Alter von 16 Jahren nach Berlin, wo er, nach zwei Semestern an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Journalist bei der „Neuen Berliner Zeitung“ wurde. Er arbeitete später als Filmdokumentarist bei der Gruppe „Heynowsky & Scheumann“ und schrieb seit 1971 als freier Autor zahlreiche Märchen- und Kinderbücher u. a. „Der Drache mit den veilchenblauen Augen“ (1976 als Hörspiel beim Rdfk.d.DDR produziert), Kriminalromane und phantastische Erzählungen. Prokops Jugenddetektivroman „Detektiv Pinky“ wurde ein Klassiker der DDR-Jugendbuchliteratur. Das Buch wurde 2001 von Stefan Lukschy verfilmt.


SRF 3
Sonntag, 13. Januar 2013, 11:10

Philip Maloney
von Roger Graf

NN
ca. 30 Min.

Die Bekanntgabe, welche Folge aus den „haarsträubenden Abenteuern des Philip Maloney“ gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm


SRF 1
Sonntag, 13. Januar 2013, 14:00

La Boutique Teil 2
von Francis Durbridge

DRS 1968
ca. 40 Min.


DLR Kultur
Sonntag, 13. Januar 2013, 14:05

Der Krieg der Knöpfe
von Judith Lorentz nach Louis Pergaud

Bearbeitung: Judith Lorentz
Regie: Judith Lorentz
Musik: Henrik Albrecht
SWR / BR / DLR / hr / mdr / NDR / WDR 2007
53 Min.

Mit:
Marie: Laura Maire—Lebrac: Stefan Kaminski—Azteke / Vater: Jens Wawrczeck—Deutsche Radio Philharmonie unter der Leitung von Andreas Hempel —

Für alle jungen Hörspielfans ist der 11. November 2007 ein besonderer Tag. Im Rahmen der ‚ARD-Hörspiel-Woche‘ sendet MIKADO ein Live-Hörspiel. Beim Kinderhörspieltag, federführend veranstaltet vom SWR, gibt es als Bühnenpräsentation die Welturaufführung des Kinderbuchklassikers ‚Der Krieg der Knöpfe‘. Schon seit Generationen treten die Jungs aus zwei französischen Dörfern regelmäßig gegeneinander an. Sie beschimpfen, bespucken, prügeln sich. Der Kampf folgt einem festen Ritual, das stets gleich endet: Die Sieger schneiden den Verlierern die Knöpfe ab. Leere Knopflöcher – das gibt zu Hause natürlich Ärger. Da beschließt die unterlegene Bande, splitternackt in die nächste Schlacht zu ziehen. Allerdings haben die Jungs ihre Rechnung ohne Brennnesseln gemacht. Der Bandenkrieg eskaliert, bis die beiden Anführer zur Besserung in ein Erziehungsheim gesteckt werden. In dieser feindlichen, unvertrauten Umgebung sind sie plötzlich aufeinander angewiesen – und, siehe da, Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.—Der Kinderbuchklassiker von 1912 hat heute Kultstatus. Henrik Albrecht und Judith Lorentz haben die freche Satire auf den Krieg fürs musikalische Hörspiel entdeckt.

Henrik Albrecht, geboren 1969 in Köln, ist Komponist mit Schwerpunkt auf Hörspielmusik, Pianist, Bandoneonist und Tangomusiker. Er gibt ausserdem mit einem festen Ensemble Konzerte im In- und Ausland.


hr 2
Sonntag, 13. Januar 2013, 14:05

1913
von Carl Sternheim

Bearbeitung: Rudolf Noelte
Regie: Rudolf Noelte
Musik: Heinz Brüning
BR 1964
76 Min.

Mit:
Freiherr Christian Maske von Buchow: Ernst Schröder
Philipp Ernst, sein Sohn: Ernst Stankovski
Ottilie, seine Tochter:_Regine Lutz
Gräfin Sofie von Beeskow, seine Tochter: Gisela Uhlen
sowie Hubert Suschka, Joachim Teege, Heinz Baumann, Georg Kostya, E.O. Fuhrmann, Friedrich Maurer und Ernst Barthels

Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs zeichnet Sternheim in seinem 1915 uraufgeführten Theaterstück eine von Machtgier und Egoismus besessene Gesellschaft. Es ist der dritte Teil des satirischen Dramenzyklus „Aus dem bürgerlichen Heldenleben“ um Aufstieg und Untergang einer bürgerlichen Dynastie. Als Herr eines Industriekonzerns befindet sich der 70-jährige Christian Maske auf dem Höhepunkt seiner Macht. Doch muss der kranke, alte Mann erkennen, dass sein Leistungs- und Pflichtethos bei seinen Erben zur bloßen Habgier verkommen ist. Tochter Sofie hat zwar den berechnenden Geschäftssinn ihres Vaters geerbt, nicht aber dessen Weitblick. Als sie einen Vertrag mit einem zwielichtigen Waffenhändler abschließt, erwacht noch einmal Maskes Machtwille angesichts der Furcht, dass seine Tochter sein Lebenswerk in Stücke schlägt. Sophies Haltung beweist Christian Maske, dass die bestehende Gesellschaft keine Zukunft hat: „Nach uns der Zusammenbruch! Wir sind reif!“ Zwar gelingt es ihm, die Pläne seiner Tochter zu verhindern, aber im Triumph des Sieges trifft ihn der Schlag.


NDR-Info
Sonntag, 13. Januar 2013, 14:05

Gespenster gibt es doch
Teil 1

von Kate Klise

Bearbeitung: Silke Wolfrum
Regie: Rainer Gussek
Musik: Frank Stehle
BR / Audiolino 2012
ca. 55 Min.

Mit:
Rolf Becker, Anne Moll, Eike Onyambu, Danielle Green, Jürgen Uter, Peter Kaempfe

Der berühmte Kinderbuchautor Ignaz B. Griesgram mietet für den Sommer ein Haus in der Friedhofstraße 43, um dort endlich den 13. Band seiner Geisterbezwinger-Serie zu verfassen. Verlegerin Bessie Seller sitzt ihm im Nacken, denn den Vorschuss für das Buch hat er längst ausgegeben und noch keine Zeile geschrieben! Aber in dem Haus wohnt bereits jemand: ein elfjähriger Junge mit seiner Katze – und ein Gespenst! Es heißt Olivia, ist 190 Jahre alt und quicklebendig. Seine Spezialität sind lautes Türenknallen, mitternächtliches Klavierspiel und Paprikahuhn. Als der Kronleuchter nur wenige Zentimeter vor ihm von der Decke fällt, muss auch Bestsellerautor Griesgram so allmählich einsehen: Gespenster gibt es doch!


BR 2
Sonntag, 13. Januar 2013, 15:00

Fotos vom guten Leben
von Julian Doepp

Regie: Julian Doepp
Musik: Matthias Grübel
BR 2013
ca. 55 Min.

Mit:
Aram: Tom Schilling
Elena: Maria Magdalena Wardzinska
Collin: Axel Werner
Minka: Mathilde Bundschuh
sowie Jeremy Mockridge, Susanne Hoss, Jonas Jägermeyr, Janna Horstmann, Benjamin Johnson, Maria Almeida Sanchez u. a.

eder will Teil einer Geschichte sein. Aram, erfolgloser Fotograf in Neukölln, erzählt von einem falschen Frühling. Von Elena, seiner Jugendliebe, die seit der Schulzeit mit seinem besten Freund zusammen ist. Und vom Jahr der Krise, als Elena ihren Job verliert und der Freund beim Frühstück im Cafe mit ihr Schluss macht. Was tun, wenn die Erfolgsgeschichte stockt? Aram will Elena helfen und zugleich herausfinden, was es mit dem guten Leben auf sich hat. Mit den Leuten, die immer schon wissen, wo es lang geht. Wie die Schüler im Park vor seinem Haus, deren Rituale Aram beobachtet. Bis sie ihn plötzlich ansprechen. Oder wie der alternde Filmproduzent, der eines Tages bei Elena anruft. Auf einem Gutshof tief in der Uckermark soll sie für ihn arbeiten. Doch Elena versagt. Und Aram macht sich auf den Weg, sie zu retten. „Fotos vom guten Leben“ kreist um die Panik in der Großstadt, um Zweifel und versagende Selbstbilder. Momentaufnahmen des prekären Alltags werden zum Material für Arams Suche nach einer Erzählung, die nur ihm gehört. So realistisch wie märchenhaft, so sprunghaft wie intensiv, folgt das Hörspiel seinem Versuch, Liebe und Selbst neu zu erfinden als Entwicklungsroman zwischen Kammerspiel und Cinemascope, zwischen Abgesang und Mutprobe.

Julian Doepp, geb. 1970. Journalist , Autor und Moderator. Zahlreiche BR-Radiofeatures u.a. „zu wüten gegen ein stummes Ding“. „Moby-Dick und das Radio“ (BR 2002), „Jedermann sein eigener Sender: Radio als Utopie“ (2004), „Kunst und Zerstörung“ (2008). Hörspiel „Ostsee“ (BR 2010)


slangradio
Sonntag, 13. Januar 2013, 17:00

Hörspiele für Kinder
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


SR 2
Sonntag, 13. Januar 2013, 17:04

W wie ihr Name / Avec un double v
von Cécile Wajsbrot

Regie: Marguerite Gateau
Musik: Jakob Diehl
SR / DLR / France Culture 2012
59 Min.

Mit:
Andrea Schieffer, Aurélie Youlia, Anne Bennent u. a.

Anfang der 1960er Jahre: Sie unterrichtet Deutsch an einem Pariser Gymnasium, verbirgt aber ihre Herkunft, vor der Last der Geschichte, der deutschen und ihrer eigenen, ist sie nach Frankreich „geflüchtet“. Da bekommt sie eine neue Schülerin, eine Französin, deren Name aber mit dem im Französischen seltenen Buchstaben W beginnt – das ruft in der Lehrerin Erinnerungen an den Krieg wach. Klug, treffend und präzise skizziert Cécile Wajsbrot in ihrem deutsch-französischen Spiel der inneren Stimmen, wie auf Dauer niemand der eigenen Geschichte entfliehen kann, wie die Sprache, auch eine fremde, eine rettende Insel sein und wie mit der Zeit Annäherung möglich werden kann.

Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Paris u. Berlin. Zahlreiche Romane, Erzählbände, Essays u. Hörspiele.


Stadtfilter
Sonntag, 13. Januar 2013, 17:30

Hörspiel
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


mdr-figaro
Sonntag, 13. Januar 2013, 18:00

Die Versuchung
von Benno Meyer-Wehlack

Regie: Fritz Schröder-Jahn
NDR 1957
32 Min.

Mit:
Erich Weiher, Gert Martienzen

Ein junger und ein alter Mann sitzen früh morgens am Flussufer. Der Alte angelt, der Junge hat die Nacht durchgemacht und sucht Arbeit in einer der nahe gelegenen Fabriken. Stille, die von kargen Wortwechseln unterbrochen wird. Aber dann taucht am Ufer plötzlich eine Leiche auf, die Leiche eines Mannes – und die Versuchung nimmt ihren Anfang. In der Tasche des Toten findet sich ein Bündel mit Geldscheinen: 2000 Mark. Was fangen die beiden Männer mit dem Geld an, ehe sie die Polizei benachrichtigen?

Benno Meyer-Wehlack, am 17. Januar 1928 in Stettin geboren,Schriftsteller, Hörspiel- und Drehbuchautor, lebt in Berlin.


SWR 2
Sonntag, 13. Januar 2013, 18:20

Der alte Mann und das Stilleben
von Benno Meyer-Wehlack

Regie: Jörg Jannings
SWR 1999
ca. 60 Min.

Mit:
Horst Bollmann

Horst Bollmann; Bild: SWR / Monika Maier
Horst Bollmann; Bild: SWR / Monika Maier

Der Sophie-Charlotte-Platz, benannt nach der „philosophischen“ Königin, der das ganze Stadtviertel seinen Namen verdankt, ist ein prunkloser Ort in der alten und neuen Hauptstadt. Wer mehr als ein halbes Jahrhundert im selben Stadtviertel lebt, schätzt solche unauffälligen Lokalitäten. Denn kein öffentliches Interesse verstellt hier die Wege, die in die eigene Vergangenheit führen. Von solchen Spuren handelt der Monolog des alten Mannes, der in Charlottenburg aufwuchs und dessen Nachkriegsjugend mit einem Schlag endete, als er ein Amtsgebäude am Platze betrat, um den Freitod der eigenen Eltern zu melden.

Benno Meyer-Wehlack, geboren am 17.1.1928 in Stettin, lebt in Berlin. Noch Anfang 1945 wurde er zum Militärdienst eingezogen. Gelegenheitsarbeiten als Bau-Hilfsarbeiter, Verlagsbote und Landvermessungsgehilfe. Von 1959–61 Dramaturg im SWF-Fernsehspiel, 1965-67 im SFB. Mitglied des PEN und der Akademie der Künste. 1957 wurde er für „Die Versuchung“ (NDR) mit dem „Hörspielpreis der Kriegsblinden“ ausgezeichnet.


DLR Kultur
Sonntag, 13. Januar 2013, 18:30

Der Erlkönig
Teil 2

von Michel Tournier

DLR 2010
81 Min.

sh. 6. Januar 2013, 18:30 Uhr, Dradio Kultur


WDR 5
Sonntag, 13. Januar 2013, 19:30

Stuarts Cape Teil 2
von Sara Pennyacker

Bearbeitung: Ulla Illerhaus
Regie: Christoph Pragua
Musik: Matthias Hornschuh
WDR 2011
ca. 10 Min.

Stuart ist mit seiner Familie nach Punbury gezogen und muss in eine neue Schule gehen. Dass seine wertvolle Sammlung – der Arm einer Schaufensterpuppe, eine Ofentür, ein vertrockneter Weihnachtsbaum, eine Klobrille mit Sprung, eine Schachtel mit verbogenen Kleiderbügeln und ein Gebiss – beim Umzug im Müll gelandet ist, war ja schon schlimm genug. Aber noch schlimmer ist die Sorge: Was, wenn keiner sein Freund sein will? Was soll man außerdem tun, gegen Langeweile? Stuart findet die Lösung. Aus 100 Krawatten und einer lila Socke bastelt er sich ein Cape. Und diese Cape ist magisch!


Radio Corax
Sonntag, 13. Januar 2013, 20:00

Freispiel
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


NDR-Info
Sonntag, 13. Januar 2013, 21:05

Boot Camp
von Morton Rhue

Bearbeitung: Ulrich Land
Regie: Thomas Werner
WDR 2008
53 Min.

Radio:Tipp

Mit:
Connor: Tino Mewes
Joe: Robert Gallinowski
Pauly: Jona Mues
Sarah: Karoline Teska
Adam: Ludwig Blochberger
David: Philipp Danne
Sparks: Thomas Gimbel
Mr. Z: Christian Brückner
Harry: Josef Tratnik
Rebecca/Sprecherin/Deckenlautsprecher: Ruth Schiffer
Mrs. Durell: Marietta Bürger
Mr. Durell: Jürg Löw
Pick-up-Fahrer/Lautsprecher Boot: Andreas Windhuis

Robert Gallinowski als Aufseher Joe und Tino Mewes als Connor; Bild: WDR / Sybille Anneck
Robert Gallinowski als Aufseher Joe und Tino Mewes als Connor; Bild: WDR / Sybille Anneck

Mitten in der Nacht wird Connor verschleppt. Im Auftrag seiner Eltern, wie er bald herausfindet. Quer durch die USA geht die Reise zum Camp „Lake Harmony“. Netter Name für ein Boot Camp, in dem „missratene“ Minderjährige gefügig gemacht werden sollen – und zwar mit Schlafentzug, Demütigung und Prügelstrafe. Für dieses „Training“ bezahlen Connors Eltern monatlich viertausend Dollar. Connors Verbrechen: Ein Verhältnis mit einer zehn Jahre älteren Lehrerin. Jetzt soll er sich die Frau aus dem Kopf schlagen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Einzige, was Connor in „Lake Harmony“ am Leben erhält, ist die Wut. Mit aller Kraft wehrt er sich gegen die sadistischen Aufseher und ihre Lakaien, die ihn „knacken“, seinen Willen brechen wollen. Endlich trifft er zwei Mitgefangene, denen er vertrauen kann. Und sie kapieren, dass sie nur zu dritt eine Chance haben, aus der Hölle zu entkommen …

Morton Rhue, geboren 1950 in New York, studierte Literatur, arbeitete u. a. als Straßenmusiker, Werbetexter, Journalist. Inzwischen mehrfach preisgekrönter Autor (u. a. „Die Welle“).

Morton Rhue packt als Autor keine harmlosen Stoffe an. Auch in „Boot Camp“ schildert er eine bedrückende Geschichte, die zwar fiktiv, aber leider doch sehr nahe an realen Zuständen ist.

Seinem Protagonisten Connor sollen in einem BootCamp die „Flausen“ aus dem Kopf getrieben werden. Seine Eltern bezahlen eine horrende Summe, um ihrem Sohn mit Hilfe von Drill und Folter auf den – nach ihrer Ansicht – rechten Weg zurückzuhelfen.

Die Hölle, die Connor nun erlebt, bricht ihn aber nicht. Er stemmt sich innerlich gegen die Maßnahme, wird nur nach außen hin gefügig und versucht so, den fürchterlichen Alltag im Camp zu ertragen. Es gelingt nicht – denn wie er feststellt, lassen sich die Aufseher nicht durch Schauspielerei überzeugen.

Doch eines Tages bietet sich die Gelegenheit zur Flucht – doch diese wird zu einer reinen Hetzjagd, die schließlich in einer Begegnung mit seinen Eltern und seinen Peinigern endet.

Spannend, bedrückend und mit einem überraschenden und verstörenden Ende überzeugt „Boot Camp“ auf ganzer Linie. Die Geschichte wird von einen sehr gut besetzten Ensemble, in dem insbesondere Timo Mewes, Robert Gallinowski und Christian Brückner glänzen können, erzählt. Eine packende, temporeiche Inszenierung rundet das Bild ab.

Eine absolute Hörempfehlung – spannende, packende Unterhaltung mit Tiefgang – Davon gerne mehr!

Meine Wertung: + + + + +


890RTL
Sonntag, 13. Januar 2013, 22:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


DLR Kultur
Montag, 14. Januar 2013, 00:05

Der falsche Inder
von Abbas Khider

Bearbeitung: Julia Tieke
Regie: Julia Tieke
WDR 2012
54 Min.

Mit:
Konstantin Bühler, David Czesinski, Marian Funk u. a.

Der junge Iraker Rasul Hamid flieht nach einem Gefängnisaufenthalt aus seiner Heimatstadt Bagdad. Auf einer jahrelangen Odyssee durch Nordafrika und Europa trifft er Flüchtlinge aus aller Welt, die wie er auf der Suche nach einem Leben ohne Hunger, Krieg und Unterdrückung sind. Eigentlich will er nach Schweden, doch die bayerische Polizei setzt seiner Flucht ein jähes Ende, und er muss in der „großen Fabrik Deutschland“ bleiben. Dieser moderne Simplicissimus erzählt seine Lebensgeschichte zwischen Bagdad und Bayern aus verschiedenen Blickwinkeln: Mal wird die Flucht zu einer Kette von Wundern, mal zum verzweifelten Bemühen, der eigenen inneren Leere zu entkommen. „Der falsche Inder“ ist ein Spiel mit Fiktion und Realität – und so nimmt der Autor bisweilen selbst im Hörspiel die Rolle seiner Hauptfigur ein.

Abbas Khider, geboren 1973 in Bagdad, floh 1996 aus dem Irak und lebt seit 2000 in Deutschland. Nach einem Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft veröffentlichte er 2008 seinen hochgelobten Debüt-Roman „Der falsche Inder“. Abbas Khider lebt in Berlin.

Abbas Khider lässt hier seine Hörer durch die unterschiedlichsten Erzählebenen tauchen, die Grenze zwischen Autor und Hauptfigur verschwimmen, so dass die Frage, von wem letztlich die Rede ist, nicht zweifelsfrei beantwortet wird. Das klingt chaotischer, als es ist, denn es gelingt Khider, die Hörer problemlos auf die geschilderte Flucht mitzunehmen. Diese ist immer unterschiedlich motiviert, erzählt aber stets mit einer erschreckenden Leichtigkeit, fast schon Naivität, von schlimmsten politischen und gesellschaftlichsten Zuständen, was die Grausamkeiten nicht verharmlost, sondern sie sogar noch plastischer macht.

Das Stück ist stark erzählerlastig, wird aber durch eine atmosphärische Untermalung sehr aufgelockert. Die Geschichte wird so sehr eingängig und spannend erzählt, ohne überdramatisiert zu wirken.

Eine interessante und hörenswere Radiostunde!

Meine Wertung: + + +


SRF 1
Montag, 14. Januar 2013, 14:00

Der Richter und sein Henker Teil 2
von Friedrich Dürrenmatt

DRS 1987
ca. 47 Min.

sh. 7 Januar 2013, 14:00 Uhr, SRF 1


BR 2
Montag, 14. Januar 2013, 20:03

Fotos vom guten Leben
von Julian Doepp

BR 2013
ca. 55 Min.

sh. 13. Januar 2013, 15:00 Uhr, BR 2


DLR Kultur
Montag, 14. Januar 2013, 21:33

Alibi
oder
Der Mord an Roger Akroyd

von Agatha Christie

Bearbeitung: Lotte Schickel
Regie: Wolfgang Schwade
NDR 1956
56 Min.

Mit:
Dr. Sheppard: Charles Regnier
Poirot: Joseph Offenbach
Roger Ackroyd: Hans Paetsch
Raimunds: Holger Hagen
Parker: Josef Dahmen
Inspektor: Herbert Steinmetz
Caroline: Liselotte Willführ
Flora: Inge Stolten

Dr. Sheppard, als Arzt in Kings Abbot tätig, grübelt noch darüber, ob Mr. und Mrs. Abbot, zwei Honoratioren des Dorfes, eines natürlichen Todes gestorben sind, da wird Roger Ackroyd, der wohlhabende Fabrikant, ermordet. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen? Wer ist der Täter? Sheppards Schwester Caroline entdeckt, daß der ältere Herr, der kürzlich das Haus neben ihnen bezogen hat, der berühmte Detektiv Hercule Poirot ist. ‚Die Psychologie des Verbrechens soll beachtet werden‘, erklärt er, als er den Fall übernimmt. Und bald werden fast alle, die mit Roger Ackroyd zu tun hatten, der Täterschaft verdächtigt…

Endlich mal wieder eines der seltenen Agatha-Christie Hörspiele. Auch wenn diese Umsetzung mich nicht so ganz von den Socken gehauen hat – insbesondere kann ich mich mit Joseph Offenbach als Poirot so gar nicht anfreunden -, ist das Teil zu empfehlen. Immerhin ist die Vorlage sehr, sehr gut und hat eine schöne Pointe, die der Autorin viel Ärger eingebracht hat.

Wer das Stück nicht kennt, sollte allein deshalb mal ein Ohr riskieren.

Meine Wertung: + + +


mdr-figaro
Montag, 14. Januar 2013, 22:00

Tod eines deutschen Clowns
von Holger Jackisch

Regie: Werner Grunow
Rundfunk der DDR 1987
57 Min.

Mit:
Ekkehard Schall, Walfriede Schmitt, Jens-Uwe Bogadtke, Siegfried Weiß, Hans Teuscher, Heinz Schröder, Hans Bergmann

Berlin, Anfang des 20. Jahrhunderts. Dargestellt wird eine Episode aus dem Leben des Dichters Paul Scheerbart, der Zeit seines Lebens um Anerkennung rang. Das Ziel der bürgerlichen Existenz: Geld, will er erreichen mit dem Gestus des Bohemiens, der Ablehnung der bürgerlichen Existenz. Auf die Spitze treibt er diese paradoxe Methode bei dem Projekt einer Lügenzeitung. 1914, inmitten der nationalistischen Euphorie zu Beginn des Ersten Weltkrieges tritt er in den Hungerstreik gegen den Krieg. Anlass, sich noch einmal seiner verzweifelten und gleichzeitig tragischen und lächerlichen Versuche zu erinnern, als Künstler und Mensch in der bürgerlichen Gesellschaft Fuß zu fassen. Paul (Karl Wilhelm) Scheerbart, (auch: Kuno Küfer), (8.1.1863, Danzig – 15.10.1915, Berlin), wollte Missionar werden, wandte sich dann aber der Philosophie, der bildenden Kunst und schließlich der Literatur zu. Ab 1885 schrieb er Kunstkritiken für verschiedene Zeitungen. 1892 gründete er in Berlin den Verlag deutscher Phantasten; er war zeitlebens Außenseiter und schloss sich keiner gängigen Kunstrichtung an. Seine Bücher illustrierte er selbst. Die Expressionisten und Dadaisten ließen sich von ihm beeinflussen. Mit seiner Vorstellung von der Veränderung des Theaters hatte er Einfluss auf die Theaterkonzeption Alfred Jarrys.

Holger Jackisch (1959-2001) studierter Bauingenieur und Absolvent des Leipziger Literaturinstituts, publizierte in den 80er Jahren Gedichte, Erzählungen und Hörspiele und gehörte im Herbst ’89 zu den Gründern und ersten Redakteuren der legendären Leipziger DAZ („Die andere Zeitung“). Seit 1992 arbeitete er bis zu seinem frühen Tod für den Mitteldeutschen Rundfunk. Zunächst als freier Autor, später als Redakteur und Leiter der Feature-Abteilung.


SRF 1
Montag, 14. Januar 2013, 23:00

Schreckmümpfeli: Die Sache mit dem Baby
von James Holding

DRS 1982
7 Min.


WDR 3
Montag, 14. Januar 2013, 23:05

Mingering Mike
von Steffen Irlinger

Regie: Thomas Wolfertz
WDR 2008
53 Min.

Mit:
Mingering Mike: Matthias Brenner
Joseph Walt: Gregor Höppner
Dory Hayder: Alexis Schwarzmann
Ed Sullivan: Mogens von Gadow
Erzähler: Engelbert von Nordhausen, Bruno Vinzen
u. a.

Mingering Mike war ein Gigant des Showbusiness. Zwischen 1968 und 1977 schrieb er 5.000 Songs, nahm über 60 Alben auf, managte 35 eigene Labels und trat in mehreren von ihm geschriebenen und produzierten Filmen auf. Warum nur hat die Welt bis heute nichts von Mingering Mike gehört? Als Dori Hadar, DJ und Privatdetektiv, auf einem Washingtoner Flohmarkt eine Kiste voller Platten von Mingering Mike findet, macht er sich auf die Suche nach dem unbekannten Megastar aus den 70ern. Er findet einen phantasiebegabten afroamerikanischen Hilfsarbeiter und verschafft ihm den späten Ruhm, den Mingering Mike längst verdient hat.

Steffen Irlinger, geboren 1967 in Eberbach/Neckar, lebt in Köln. Er arbeitet als DJ, Autor und Music Supervisor für Film und Hörfunk und ist Mitglied des Avant-Pop-Trios „Donna Regina“.

Stefan Irrlinger erzählt hier die Geschichte von Mingering Mike, einem imaginären Soulstar, den es so zwar nie gegeben hat, dessen Geschichte es aber immerhin gibt und die zu Hören, sicherlich nicht uninteressant ist.

Etwas dubios ist die Darstellung des Ganzen schon, da nie so ganz klar ist, was denn nun alles hiervon erfunden ist. Ist hier nur der imaginäre Soulstar fiktiv oder auch sein Erfinder?

Auch wenn die Frage beschäftigt, eine richtige Antwort bekommt man nicht. Das stört insoweit, als dass man ahnt, dass man aus dieser Geschichte irgendwie etwas mehr hätte machen können.

Sie ist aus sich heraus allerdings interessant genug, damit sie den Hörer über die Spielzeit bei Laune hält. Dazu dient aber auch die coole Musikuntermalung, die nicht nur passend zum Inhalt gewählt ist, sondern auch allein genügend Drive hat, den Hörer zu unterhalten.

Ein Hörspiel, dass aufgrund der ordentlichen Mischung aus Inhalt und Darstellungsform, eine gute Hörkulisse schafft. Vielleicht nicht der große Knaller, den man hätte erwarten dürfen, aber letztlich ein durchweg hörbares Hörspiel.

Meine Wertung: +


890RTL
Dienstag, 15. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


SWR 2
Dienstag, 15. Januar 2013, 19:20

Premiere im Netz:

Drohnenschlacht
von Claudia Weber

Kopfproblem
von Tom Heithoff

Ein Platz an der Pfanne
von Robert Weber
von Div.

Eig 2011
ca. 50 Min.

Infos unter SWR Tandem


WDR 5
Dienstag, 15. Januar 2013, 20:05

Unsere Freunde, die Menschen
von Bernhard Weber

Bearbeitung: Claudia Feldmann (Übersetzung)
Regie: Annette Kurth
WDR 2005
54 Min.

Mit:
Lutz Herkenrath, Laura Maire, Tobias Klausmann u. a.

Lutz Herkenrath und Laura Maire; Bild: WDR / S. Anneck
Lutz Herkenrath und Laura Maire; Bild: WDR / S. Anneck

Raoul, Wissenschaftler im Forschungszentrum eines Kosmetikkonzerns, wird kurz vor Weihnachten mitten aus seinen Alltagsbeschäftigungen herausgerissen und aus seinem Leben „ausgeblendet“. Kurz darauf findet er sich in einem riesigen Glaskäfig wieder. Während er sich noch zu orientieren versucht, steht plötzlich eine schöne junge Frau mit roten Haaren vor ihm, die Tigerdresseurin Samantha. Erste Versuche der Kontaktaufnahme werden von ihr mit Knurren, Kratzen und Beißen beantwortet. Immerhin stellt sich bald heraus, dass zumindest beide dieselbe Sprache sprechen. Werden diese beiden letzten Exemplare der Gattung Mensch das Überleben sichern?

Bernard Werber wurde 1961 in Toulouse geboren. Nach seinem Journalistikstudium arbeitete er als Wissenschaftsjournalist für die wichtigsten Magazine Frankreichs. 1991 publiziert er seinen ersten Science-Fiction-Roman „Die Ameisen“. Werbers Bücher haben in Frankreich mittlerweile Kult-Status erreicht.


DLF
Dienstag, 15. Januar 2013, 20:10

Preisträgerinnen
von Marlene Streeruwitz

Regie: Bernadette Sonnenbichler
SWR 2012
38 Min.

Mit:
Tina Engel und Hedi Kriegeskotte

Hedi Kriegeskotte und Tina Engel; Bild: SWR/Frank Stiller
Hedi Kriegeskotte und Tina Engel; Bild: SWR/Frank Stiller

Bei so einem ganz jungen. Was soll ich an dem hassen. Ja. Seine Jugend. Wie die Männer die Jugend der jungen Frauen hassen und sie deshalb heiraten, damit die jungen Frauen ihre Jugend versäumen müssen. Ich habe kein Mitleid. Schon weil das mit dem Versäumen ohnehin unvermeidbar ist. Aber einen von diesen sanften jungen Männern heiraten. Nein. – Ich schreibe den jungen Männern besonders lange Widmungen. Manchmal nehme ich einen mit nach Hause. Lieber ins Hotelzimmer. Und vorher in ein bekanntes Lokal. Ein helles Lokal. Ein Lokal, in dem keine Diskretion herrscht. Ein Lokal, in dem es wichtig ist, wer da ist. Da habe ich den dann da sitzen und überlege die Präservativfarbe, während er sein Glas mit dem Rotwein dreht. Früher bin ich so gesessen. Der Verleger. Ein Professor. Ein Kritiker. Ein Politiker. Ich habe das Glas gedreht und gestreichelt, bis es klar war.

Zwei Frauen haben es geschafft: Sie sind etablierte Preisträgerinnen in der lange Zeit als Männerdomäne geltenden Literaturwelt. Sie sind nicht mehr ganz jung, wenn auch noch attraktiv, sie haben gelebt. Und sie sprechen miteinander über Auszeichnungen, über ihre Mütter, über den Preis des Erfolgs, über das Alter, junge Männer und über den Sex. Lakonisch, dekadent, zärtlich, verletzlich, hasserfüllt, Finten schlagend und zynisch ziehen sie ihre Register. Zwei intelligente Damen im miteinander konkurrierenden Streitgespräch. Was als Dialog beginnt, wird aber immer mehr zu zwei monadenhaft abgekapselten Monologen, die sich zwischen Traum, Selbstinszenierung und Wirklichkeitsprotokoll bewegen. Aber vielleicht sind diese beiden Damen auch nur eine im imaginären Zwiegespräch…

Marlene Streeruwitz, geboren 1950 in Baden bei Wien, veröffentlicht seit 1992 Theaterstücke und seit 1996 Romane. Daneben schreibt sie neben poetologischen Texten immer wieder Hörspiele. Für ihren jüngsten Roman »Die Schmerzmacherin« erhielt sie 2011 den renommierten Bremer Literaturpreis.


OE 1
Dienstag, 15. Januar 2013, 21:00

Lob der Außenseiter (2) Bildnis einer Infantin
von Marianne Sula

Regie: Renate Pittroff
ORF 2007
50 Min.

Mit:
Karl Markovics , Eva Herzig , Michael Dangl , Johanna König und Markus Meyer

Der Nachwelt blieb sie durch ein berühmtes Bild des spanischen Hofmalers Diego Velázquez erhalten. In seinem 1656 entstandenen Gemälde „Las meninas“ zeigt uns Velázquez die fünfjährige Infantin Margarita Teresa, umgeben von Kammerfrauen, Hofzwergen, einem Wächter und einem Hund. Zehn Jahre später wird die mittlerweile 15-jährige Infantin von Madrid nach Wien verfrachtet um mit dem an ihr gänzlich uninteressierten Kaiser Leopold I. aus dem Hause Habsburg verheiratet zu werden. Margarita Teresa überlebt ihr Sein in der Fremde nicht lange. 1673, im Alter von 21 Jahren, stirbt sie nach der Geburt ihres sechsten Kindes in Wien.

In Marianne Sulas Hörspiel reist, Jahrhunderte später, eine Journalistin in die entgegengesetzte Richtung, von Wien nach Madrid. Am Beispiel des Gemäldes von Velázquez will sie untersuchen, was sich in den vergangenen Jahrhunderten geändert hat im komplizierten Spiel der Geschlechter.


1Live
Dienstag, 15. Januar 2013, 23:00

Mingering Mike
von Steffen Irlinger

WDR 2008
53 Min.

sh. 14. Januar 2013, 23:05 Uhr, WDR 3


890RTL
Mittwoch, 16. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


SRF 2 Kultur
Mittwoch, 16. Januar 2013, 20:00

Der Gaukler Tag
von Emily Dickinson und Susanne Abbuehl

Bearbeitung: Susanne Abbuehl, Übersetzung: Gunhild Kübler
Regie: Claude Pierre Salmony
Musik: Susanne Abbuehl
SRF 2013
24 Min.

Mit:
Lauren Newton, Marie Jung und dem Vokal-Ensemble der Hochschule Luzern, Departement

Musik: Lea Fries, Nina Geiger, Adeline Hasler, Margret Horrer, Rea Hunziker, Cyrill Michel, Lena Minder, Alessandra Murer, Julia-Neele Pfleiderer, Nina Scherler

Gesprochene, gesungene, geflüsterte und gezischte Gedichte und Briefausschnitte im englischenOriginal und in deutscher Übersetzung präsentieren Lauren Newton und Marie Jung zusammen mit den jungen Mitgliedern des Vokal-Ensembles der Hochschule Luzern unter Leitung von deren Lehrerin Susanne Abbuehl.

Im Schweizer Jazz ist ihr Name ein gewichtiger, in der Hochschule Luzern, Departement Musik, bildet sie als Dozentin in Jazz-Gesang den musikalischen Nachwuchs des Landes aus, Susanne Abbuehl, deren CD-Veröffentlichung «April» mit dem EDISON Award, dem niederländischer Grammy ausgezeichnet wurde. Für Ihre Studentinnen und Studenten hat sie Gedichte der grossen amerikanischen Dichterin Emily Dickinson vertont und mit ihnen für die Radioproduktion aufgenommen. Daraus wurde ein ganz eigenwilliger Umgang mit Lyrik, der die sprachlichen Kunstwerke nicht durch Kommentare deutet, sondern durch Musik.

«Ich gehe nicht über den Grund und Boden meines Vaters hinaus zu einem anderen Haus oder einer Stadt», schrieb Emily Dickinson (1830 – 1886) einmal auf die Einladung nach Boston. Und tatsächlich verbrachte sie den grössten Teil ihres Lebens zurückgezogen auf dem Sitz ihrer Familie. Nicht einmal in ihrer Heimatstadt, dem neuenglischen Amherst mit seinen damals 3000 Einwohnern bekam man die stets in Weiss gekleidete Frau oft zu sehen, obwohl sie in ihrem Umfeld bekannt war für ihr selbstgebackenes Brot, das ihr sogar einmal einen Preis einbrachte. Allerdings traf sie bei ihrer Schwägerin im Nachbarhaus auf herausragende Persönlichkeiten ihrer Zeit. Und sie war eine emsige Briefschreiberin. Zu Lebzeiten wurden 10 ihrer über 1700 Gedicht veröffentlicht, und das nicht einmal unter ihrem Namen. Die Welt begann erst nach ihrem Tod zu begreifen, wer sie wirklich war: eine der grössten Dichterinnen der amerikanischen Literatur, die bereits mitten im 19. Jahrhundert die moderne Lyrik vorweggenommen hatte.

Susanne Abbuehl, 1970 in Bern geboren, absolvierte ihr Studium am Königlichen Konservatorium von Den Haag und ergänzte ihre Ausbildung mit klassischem indischem Gesang.


BR 2
Mittwoch, 16. Januar 2013, 20:03

Radiotatort: Kontermann
von Dirk Schmidt

Regie: Claudia Johanna Leist
Musik: Rainer Quade
WDR 2012
ca. 54 Min.

Radiotatort

Mit:
Uwe Ochsenknecht, Matthias Leja, Sönke Möhring, Hans Peter Hallwachs u. a.

Michael Brandner, Uwe Ochsenknecht; Bild: WDR / Sascha von Donat
Michael Brandner, Uwe Ochsenknecht; Bild: WDR / Sascha von Donat

Der zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilte Gewaltverbrecher Kontermann sollte eigentlich nur in eine andere Justizvollzugsanstalt verlegt werden, als es ausgerechnet in Hamm zu einem folgenschweren Fehler kommt. Was wie ein ganz normaler Tag begann, wird für die „Task Force Hamm“ von einer auf die andere Sekunde zum Albtraum. Kontermann überwältigt seine Bewacher und nimmt die Beamten Scholz & Co als Geiseln. Während die Öffentlichkeit noch über Kontermanns Motive spekuliert und ein Sondereinsatzkommando des LKA in Stellung geht, beginnt Kontermann ein gnadenloses Spiel um Leben und Tod.

Dirk Schmidt, geboren 1964 in Essen, studierte Geschichte, Germanistik und Filmwissenschaft in Bonn und arbeitete als Lektor, Drehbuchautor und in der Werbung. Er lebt, nach Stationen in München, New York und Hamburg wieder in Essen und schreibt Kriminalromane und Hörspiele.


NDR-Kultur
Mittwoch, 16. Januar 2013, 20:05

Das fliehende Kind
von Benno Meyer-Wehlack

Regie: Hermann Naber
SWF / NDR 1959
59 Min.

Mit:
Gustl Halenke, Hermann Lause, Gunda Aurich, Heinz Schimmelpfennig und Patrick Blank

Ein kleines Postamt in irgendeiner europäischen Provinz, versorgt von einem Beamten und seiner vereinsamten älteren Schwester, die von ihrer missratenen Tochter längst vergessen ist. Ein Ort für Gespräche, die von der Spannung des Rätsels leben. Ein Stück, das ebenso konkret wie vielschichtig vom Verstreichen der Lebenszeit handelt, vom Rückblick und von der Erwartung der Finsternis, von der gestörten Kommunikation zwischen inneren und äußeren Realitäten, vom Spiel mit der Imagination, in dem sich bizarre Besucher einstellen. Der Hang zum Dokumentarischen, auch Autobiografischen, der Meyer-Wehlacks Radioarbeit bisher prägte, hat hier eine überraschende Wendung in die Chiffrierung genommen.

Benno Meyer-Wehlack, am 17. Januar 1928 in Stettin geboren,Schriftsteller, Hörspiel- und Drehbuchautor, lebt in Berlin.


hr 2
Mittwoch, 16. Januar 2013, 21:30

Radiotatort: Kontermann
von Dirk Schmidt

WDR 2013
ca. 54 Min.

Radiotatort

sh. 16. Januar 2013, 20:03 Uhr, BR 2


DLR Kultur
Mittwoch, 16. Januar 2013, 21:33

W wie ihr Name / Avec un double v
von Cécile Wajsbrot

SR / DLR / France Culture 2012
59 Min.

sh. 13. Januar 2013, 17:04 Uhr, SR 2


Stadtfilter
Donnerstag, 17. Januar 2013, 00:00

Hörspiel
von NN

NN
NN

Wiederholung des Hörspiels vom Sonntag, 17:30 Uhr


890RTL
Donnerstag, 17. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


BR 2
Donnerstag, 17. Januar 2013, 21:03

Radiotatort: Kontermann
von Dirk Schmidt

WDR 2012
ca. 54 Min.

Radiotatort

sh. 16. Januar 2013, 20:03 Uhr, BR 2


1Live
Donnerstag, 17. Januar 2013, 23:00

Engelfänger
von Jean-Bernard Pouy

Regie: Annette Berger
WDR 2003
45 Min.

Mit:
Erzähler: Jochen Kolenda
Zoj: Marc Hosemann
Liliane: Deborah Kaufmann
Pollet: Peer Augustinski
Harlette: Klaus Schreiber
Finne: Christian Schramm
Mr. X: Matthias Ponnier
Lude: Matthias Kiel
Vater: Volker Lechtenbrink
Zoltan: Davide Brizzi
Anna: Sandra Borgmann
Junge: Lorenzo Liebetanz
Katia: Claudia Mischke
Cicco: Reinhard Schulat
Jérome: Ulrich Haß
Madame Calzada: Veronika Bayer
Henri: Lars Gärtner

Zoj Werstein ist Vater, Anarchist, Roma und begeisterter Wittgenstein-Fan. So ist es eine Geste großer Sympathie, dass er Liliane, einer Krankenhausbekanntschaft, ein Buch von seinem Lieblingsphilosophen mit vielen persönlichen Anmerkungen leiht. Als Liliane einfach mit dem Buch verschwindet, sucht Zoj in ganz Nizza nach der jungen Frau. Auch Liliane befindet sich auf einer verzweifelten Suche: Seit einem halben Jahr ist ihr kleiner Sohn verschollen. „Die Welt ist alles, was in ihr passiert“, sagt Wittgenstein. Also sorgt Zoj gemeinsam mit seinen Freunden dafür, dass etwas passiert, um Lilianes Sohn wiederzufinden. Zusammen kommen sie einer Bande von professionellen Kinderhändlern auf die Spur. Um die Entführer von Lilianes Kind zu stellen, geht Zoj schließlich sogar das Wagnis ein, seinen eigenen Sohn als Lockvogel zu benutzen. Doch leider bemerken die Gangster viel zu schnell, dass bei diesem Handel etwas faul ist …


890RTL
Freitag, 18. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


WDR 5
Freitag, 18. Januar 2013, 14:05

Hotzenplotz 3 Teil 3
von Otfried Preußler

WDR 2008
ca. 30 Min.

Cover

siehe 4. Januar 2013, 14:05 Uhr, WDR 5


nordwestradio
Freitag, 18. Januar 2013, 19:05

Radiotatort: Kontermann
von Dirk Schmidt

WDR 2012
ca. 54 Min.

Radiotatort

sh. 16. Januar 2013, 20:03 Uhr, BR 2


SRF 1
Freitag, 18. Januar 2013, 20:00

Die Fieberkurve Teil 1
von Friedrich Glauser

Bearbeitung: Markus Michel
Regie: Martin Bopp
DRS / SWF 1990
ca. 50 Min.

Mit:
Peter Brogle, Heinz Bühlmann, Charles Brauer, Jupp Saile, Buddy Elias, Noemi Steuer u. v. a.

Wie gelangt ein schlichter Fahnder der Berner Kantonspolizei plötzlich in einen marokkanischen Garnisonsposten der Fremdenlegion? Ganz einfach: Friedrich Glauser schickt seinen Wachtmeister Studer in die Wüste.

Dort erlebt Wachtmeister Studer ein Wechselbad verschiedenster Gefühle. Die Kulturen prallen aufeinander. Studer träumt auch am helllichten Tag und vergisst mitunter, dass er einen Fall lösen muss. Er gewinnt immer mehr den Eindruck, dass man ihm übel mitspielt – ein grausames Spiel, dessen Regeln er nicht kennt.

Das Stück spielt im Dezember/Januar 1932/33. Von einer weihnächtlichen Reise nach Paris zurückgekehrt, steht der Berner Fahnder Wachtmeister Studer, der wegen einer unliebsamen Aufdeckung in einer Bankaffäre degradiert wurde, plötzlich vor seiner Bewährungsprobe. Pater Matthias, ein «Weisser Bruder» hat Studer in Paris eine seltsame Geschichte erzählt: Zwei Schwestern, die eine geschieden, die andere verwitwet, mit Pater Matthias verschwägert, sind durch eine Gasvergiftung gestorben. Die Spuren weisen zurück auf den seit dreissig Jahren unaufgeklärten Gifttod einer jungen Frau. Das Schicksal der drei Frauen ist mit demselben Mann verkettet, der vor Jahren in Marokko im Spital von Fez an einem heimtückischen Sumpffieber gestorben ist und der (wie sich nun herausstellt) seinem Heimatkanton Bern die Hälfte seiner Ölfelder hinterlassen hat. Studer reist, mit Hilfe seiner französischen Kollegen, unter falschem Namen nach Marokko und bringt dort den Fall, trotz allen Erschwernissen zu einem verblüffenden Ende.


BR 2
Freitag, 18. Januar 2013, 21:03

Otto Mötö
von Gabi Schaffner

Regie: Gabi Schaffner
hr 2012
59 Min.

Hörspiel des Monats August 2012

Sie kennen Martti Mauri nicht? Eigentlich nicht verwunderlich, doch um so bedauernswerter, denn dieser finnische Eigenbrötler ist Legende und Unbekannter gleichermaßen. Martti Mauri, geboren 1935 auf der Halbinsel Kuokkala bei Jyväskyla, ist passionierter Autodidakt mit einer gewaltigen Leidenschaft für Motoren aller Art. Ein Liebender? Gewiss. Ein Fetischist? Selbstverständlich – wie anders könnte man einen Menschen beschreiben, der es sich schon als Kind lieber auf der noch warmen Motorhaube eines Traktors bequem machte als in einem herkömmlichen Kinderbettchen? Seit Beginn der 50er- Jahre trieb sich Mauri auf Finnlands Rennstrecken herum, besuchte Tarktormessen, Schrottplätze, untersuchte Waschmaschinen, Rasenmäher – und nahm alles mit seinem TK 64 auf. Diese Aufnahmen fanden schließlich in der Szene elektronischer Musik einige Aufmerksamkeit und gelten unter Insidern als Vorreiter des »Industrial Techno«, das gilt besonders für sein berühmtestes Stück, Otto Mötö, das er aus Anlass des 100. Jahrestages des Ottomotors komponierte. 2003 kam Mauri bei einem tragischen Autounfall in seiner Heimatstadt Jyväskyla ums Leben.

Gabi Schaffner, geb.1965 in Offenbach/Main, arbeitet interdisziplinär als Bildende Künstlerin, Kuratorin und Redakteurin. Lebt zwischen Berlin, Helsinki und Lobo/Texas.

Vorstellung im OhrCast

Meine Wertung: + + + +


rbb-kulturradio
Freitag, 18. Januar 2013, 22:04

Oumy Moussou und die anderen
von Mona Winter

Regie: Mona Winter
rbb / Goetheinstitut Sénégal 2010
46 Min.

Mit:
Sona MacDonald, Samuel Finzi, Martha Fessehatzion, Wambui Mwangi-Baal, Marie-Lou Sellem, Heiko Raulin
Originaltonpassagen: Oumy Guey, Moussou Diop, Marianne Correa, Betty Weber

Mona Winter; Bild: rbb / Mona Winter
Mona Winter; Bild: rbb / Mona Winter

Dakar, nahezu 3-Millionen-Metropole, am westlichsten Punkt von Afrika gelegen. Baugerippe, Wellblechhütten, fliegende Händler, überall der hunderttausendmalige Versuch, zu überleben, den Kopf über Wasser zu halten. Überall auch die Taxis, die hupend und stinkend die Straßen bevölkern wie Hornissenschwärme.

Wie Königinnen erscheinen den Reisenden dazwischen die „Taxi-Sisters“ in ihren farbenprächtigen, afrikanischen Roben und tadellosen Fahrzeugen. Eine weibliche Kooperative im ansonsten von muslimischen Bruderschaften beherrschten Transportgewerbe, einzigartig in Dakar und einzigartig in ganz Afrika.

Die „Taxi-Sisters“ sind Expertinnen des Übergangs, sie bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen Tradition und Moderne. Eben noch in Abhängigkeit als Erst-Zweit-Drittfrau in einem polygamen Verhältnis und jetzt auf dem Weg zur freien Taxiunternehmerin. Von ihnen lässt sich die Reisende aus dem fernen Europa mitnehmen auf eine – auch akustische – Odyssee durch die Widersprüchlichkeiten der Stadt und ihrer eigenen Existenz.

Mona Winter, Schriftstellerin und Regisseurin, lebt in München und Berlin. Hat neben Erzählungen und Essays zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele und Features geschrieben und zum Teil auch inszeniert. Sie erhielt den Drehbuchförderpreis vom Bundesminister des Innern und den Münchner Preis für Literatur.


SWR 2
Freitag, 18. Januar 2013, 22:33

Radiotatort: Kontermann
von Dirk Schmidt

WDR 2012
ca. 54 Min.

Radiotatort

sh. 16. Januar 2013, 20:03 Uhr, BR 2


DLF
Samstag, 19. Januar 2013, 00:05

Labyrinth der Geister
von Tony Hillerman

Bearbeitung: Sebastian Goy
Regie: Norbert Schaeffer
hr / NDR / SWF 1993
52 Min.

Mit:
Lieutnant Joe Leaphorn: Burghart Klaußner
Hosteen Tso: Fritz Lichtenhahn
Listening Woman alias Mrs. Margaret Cigaret: Christa Berndl
Captain Largo: Rudolf Kowalski
McGinnis: Werner Eichhorn
Theodora Adams: Ulrike Grote
Benjamin Tso: Ulli Lothmanns
George Witover, FBI-Agent: Jürg Holm
Frank Hoski: Gerd Samariter
Jim Feeny: Lutz Herkenrath
John Tull: Uli Krohm
Jackiel Noni: Klaus Rodewald

Hosteen Tso ist ein alter Mann, der immer den Weg der Harmonie zu gehen versucht hat – wie auch seine Navajo-Vorfahren.
Aber nun ist etwas Schreckliches passiert. Und er braucht die Hilfe von ‚Listening Woman‘, der Lauscherin, die die Stimmen der Götter und Geister verstehen kann. Während sie sich in Trance versetzt um zu lauschen, werden ihre junge Helferin Anna Atcitty und Hosteen Tso beim Hogan des Alten getötet. ‚Listening Woman‘ aber wurde nicht entdeckt von den Mördern.
Gelingt es ihr, Lieutenant Joe Leaphorn von der Navajo-Polizei auf die Spur der Täter zu führen?
Leaphorn, selber Indianer, verläßt sich bei den Recherchen nicht nur auf Fakten und Spuren. Ohne seine Kenntnisse der Navajo-Mythen wäre dieses Verbrechen sicher nicht aufzuklären.


105.5 Spreeradio
Samstag, 19. Januar 2013, 02:00

Die Hörspielreihe

Bekanntgabe des jeweilgen Hörspiels erfolgt unmittelbar vor der Ausstrahlung
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


Radio Corax
Samstag, 19. Januar 2013, 10:30

Freispiel
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


OE 1
Samstag, 19. Januar 2013, 14:00

Villa Jüterbog
von Ernst Wünsch

Regie: Katharina Weiss
ORF 2009
59 Min.

Mit:
Wolfram Berger, Bibiana Zeller, Martin Schwab, Vera Borek, Harald Harth und Gerti Drassl

Eigentlich wollte der Gelegenheitsjobber und Hobbydichter Smut in der Villa Jüterbog als gewöhnliche Schreibkraft anheuern. Aber spätestens beim Vorstellungsgespräch mit Hausherrin Liz wird dem Protagonisten in Ernst Wünschs Hörspiel klar: Hier ticken die Uhren ein bisschen langsamer.

Jeder der skurrilen Tattergreise zwischen 80 und 102 Jahren lebt in seiner eigenen Welt. Korg, ein ehemaliger Kasperltheaterimpresario mit Affinität zu einsilbigen Namen, hat die Schüttbilder mit Mageninhalten schon lange vor Hermann Nitsch erfunden und ergießt sich in biografischen Selbstdarstellungen. Selbst die Tatsache, dass Gott und der Tod in Menschengestalt im Nebenzimmer vor sich hinvegetieren und der Teufel jederzeit durchs Schlüsselloch hereinkommen könnte, schrecken Smut nicht ab. Erst als er im Supermarkt die vermeintlich harmlose Theaterwissenschafterin Tina kennenlernt, kommt ein bisschen Action in die gute alte Villa Jüterbog.


BR 2
Samstag, 19. Januar 2013, 15:05

Kein schöner Land
von Patrick Findeis

Bearbeitung: Patrick Findeis
Regie: Kai Grehn
BR 2012
60 Min.

Mit:
Erzähler: Robert Gwisdek
Angelika: Marianne Sägebrecht
Alfons: Felix von Manteuffel
Bauer Späht: Heinz-Josef Braun
Nicki: Laura Maire
Olaf: Michael Kranz
Mirko: Milos Kostic

Marianne Sägebrecht und Kai Grehn; Bild: SWR / Monika Maier
Marianne Sägebrecht und Kai Grehn; Bild: SWR / Monika Maier

Der Geruch von kaltem Rauch und Bier – die Wahrheit über die deutsche Provinz: Rottensol ist ausgeblutet. Neben zwei Bauernhöfen gibt es nur den Schützenverein und die spärlich besuchte Wirtschaft »Gambrinus«, die von Angelika und Alfons, dem Flüchtling, geführt wird. Ihr Sohn Uwe träumt davon, dies alles hinter sich zu lassen; er ist Zimmerergeselle und geht auf die Walz, möchte bis nach Afrika. Aber ein vorgetäuschter Hilferuf der Mutter holt ihn frühzeitig zurück nach Rottensol, das nun noch unerträglicher ist: Olaf, der einzige Freund von früher, ist verschwunden, seit die Schlosserei seines Vaters in Flammen aufgegangen ist, und Uwes Jugendliebe Nicki lebt mit dem drogenabhängigen Mirko zusammen. Uwe verbringt nun seine Tage und Nächte mit Mirko in dessen baufälligem Haus – und flüchtet in eine Welt, in die ihm niemand folgen kann.

Patrick Findeis geboren 1975 in Heidenheim an der Brenz, lebt als freier Autor in Berlin. Nach einer Ausbildung zum Zahntechniker und Abitur auf dem Zweiten Bildungsweg studierte er Komparatistik, Psychologie und Kommunikationsforschung an der Universität Bonn. Findeis ist Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Für seinen Debütroman »Kein schöner Land« erhielt er 2008 den 3sat-Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann- Preises. Für SWR2 arbeitet er seinen Roman zum Hörspiel um.


WDR 3
Samstag, 19. Januar 2013, 15:05

Die Schellacks
von David Zaine Mairowitz

Regie: David Zane Mairowitz
DRS / SFB-ORB 2001
55 Min.

Mit:
Albert Hetterle, Daniel Minetti, Eva Weißenborn, Markus Meyer, Robert Crumb

Der Sohn, ein halbes Leben lang von seinen Eltern entfremdet, besucht nach vielen Jahren seinen senil gewordenen Vater im Altersheim, um ihn nach der Schellackplatten-Sammlung zu fragen, die – so vermutet der Sohn – ein Vermögen wert sein müßte. Der Vater ist jedoch zu keiner Artikulation mehr fähig, außer Gebrabbel kommt nichts über seine Lippen. Im Haus, in dem der Sohn aufwuchs, findet sich nichts mehr, lediglich im Gartenhaus kommen unter Unmengen von Plunder ein paar bemooste, zerbrochene und mit Schnecken bevölkerte Schellack-Platten zum Vorschein.

In Rückblenden und einer inneren Stimme des Kranken wird ein Vater-Sohn-Konflikt hörbar, in dem die Schellacks eine zentrale Rolle spielen. Wir erfahren vom kümmerlichen und gescheiterten Leben eines Mannes, der eigentlich Sänger werden wollte, aber es nur zum Lastwagenfahrer brachte, von den Enttäuschungen eines Gewerkschaftsführers, der seine Familie drangsalierte und all seine Träume und Visionen schließlich im Alkohol ertränkte. Dabei ist ihm die Sammlung irgendwie abhanden gekommen.

Opern-, Kampflieder- und Jazzeinspielungen auf alten Schellacks beschwören für den Zuhörer noch einmal den Geist jener zurückliegenden Epoche.


WDR 5
Samstag, 19. Januar 2013, 17:05

Radiotatort: Kontermann
von Dirk Schmidt

WDR 2012
ca. 54 Min.

Radiotatort

sh. 16. Januar 2013, 20:03 Uhr, BR 2


DLF
Samstag, 19. Januar 2013, 20:05

Die Reise nach Petuschki
von Wenedikt Jerofejew

Bearbeitung: Regina Moths
Regie: Ulrich Gerhardt
BR 1992
114 Min.

Mit:
Rufus Beck

„Warum nur bin ich ein Idiot, Dämon und Schwätzer in einem?“ Wenedikt säuft sich durch Moskau, will endlich den Kreml sehen, gelangt jedoch immer nur zum Kursker Bahnhof. Und endlich sitzt er im Zug nach Petuschki, mit Schnaps und Geschenken für die Geliebte und den Sohn …

Bald sitzt er im hochprozentigen „Dunstkreis“ von Mitreisenden, die sich traurige, tragisch-komische und wirre Geschichten erzählen – voller politischer Anspielungen und derber Anzüglichkeiten. Gogol, Lenin, Marx, Tschechow – sie alle nisten in Wenedikts Gedanken, die immer mehr verschwimmen bis in revolutionäre Fantastereien. Und ganz nebenbei wird der sowjetische Alltag und seine verschlissene Ideologie in grotesker Weise entlarvt.

Wenedikt Jerofejew, geboren 1938 bei Murmansk, gestorben 1990 in Israel. Seine Werke gingen verloren, nur die „Reise nach Petuschki“ (1970) fand unter der Hand in Russland große Verbreitung.


SRF 2 Kultur
Samstag, 19. Januar 2013, 21:00

Nichts. Was im Leben wichtig ist
von Janne Teller

Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Regie: Leonhard Koppelmann
SWR 2011
86 Min.

Radio:Tipp Cover

Mit:
Agnes: Anna Fischer
Pierre Anthon: Kostja UllmannElise: Maike Jüttendonk
Sofie: Carmen Birk
Jan Johann: Marlon Kittel
Kai: Simon Jensen

Das Ensemble mit Leonhard Koppelmann; Bild: SWR/Monika Maier
Das Ensemble mit Leonhard Koppelmann; Bild: SWR/Monika Maier

Er ist weit mehr als ein Jugendbuch. Seit der Roman „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ der dänischen Autorin Janne Teller im Herbst 2010 auf Deutsch erschienen ist, hat er für viele Diskussionen über das Erwachsenwerden, die Macht der Gruppe und die Gefahren des Fundamentalismus gesorgt. Mittlerweile hat sich das Buch 150.000 Mal verkauft und es auch bis in den Religionsunterricht geschafft.

Das Buch handelt von einer Schulklasse in der heilen Welt der dänischen Provinz. Eines Tages verlässt Pierre Anthon einfach den Unterricht, verweigert jegliches Tun, setzt sich auf einen Baum und spottet: „Alles ist egal. In demselben Moment, in dem ihr geboren werdet, fangt ihr an zu sterben. Und so ist es mit allem. Das Leben ist die Mühe überhaupt nicht wert.“ Dieser radikalen Handlungsanweisung wollen seine Mitschüler nicht folgen. Sie beschließen, in einem entlegenen Sägewerk mit persönlichen Dingen einen „Berg von Bedeutung“ anzuhäufen. Was als harmloses Spiel beginnt, eskaliert und rüttelt am Ende an den Normen eines friedlichen Zusammenlebens. Wem einmal der Boden unter den Füßen entzogen wird, der kann in einer Gruppe zu allem bereit sein – bis hin zum Mord. Er ist weit mehr als ein Jugendbuch

Die Vorlage zu diesem Hörspiel wird als Jugendbuch einsortiert. Das kann man sicherlich so sehen, denn die Geschichte ist in der inhaltlichen Ausgestaltung perfekt auf diese Zielgruppe zugeschnitten. Aber die Gnadenlosigkeit, wie diese Geschichte sich immer weiter in den Abgrund dreht, immer brutaler wird, ist schon harter Tobak, der den Hörer garantiert nicht kalt lassen wird. Die Brutalität scheint kaum Grenzen zu kennen. Dabei geht es allerdings nie um billige Schockeffekte, sondern stets um Substanzielles – Was das Ganze aber nur noch beklemmender macht.

Es passiert mir selten, dass mich ein Hörspiel so mitnimmt, wie es „Nichts“ getan hat – es macht sprachlos.

Das liegt auch an der sehr guten Inszenierung von Leonhard Koppelmann, der die Geschichte von den einzelnen Beteiligten nacherzählen lässt und die Spielszenen eher in den Hintergrund rücken lässt. So gelingt es, umfassend und ruhig zu erzählen und dennoch die Geschichte schnell voranzutreiben.

Das Ensemble ist mit jungen, überzeugenden Stimmen besetzt. Neben noch eher selten zu hörenden Schauspielern wie Anna Fischer oder Simon Jensen finden sich im Cast auch „alte Hasen“ wie Kostja Ullmann oder Marlon Kittel.

„Nichts“ ist – Stand August – das Hörspiel, dass mich im Jahr 2011 am meisten beeindruckt hat. Auch, wenn es für mich persönlich das „Hörspiel des Jahres“ ist, möchte ich es doch nicht uneingeschränkt empfehlen. Das Stück geht an die Nieren und daher sollten weder die Ohren zu jung noch die Nerven zu dünn sein. Die Altersempfehlung „Ab 12“ sollte man nicht nur ernst nehmen, sondern ggf. auch im Einzelfall durchaus noch ein, zwei Jahre nach oben schieben.

Das Hörspiel wird – wie es auch das Buch getan hat – stark polarisieren; Einige werden es feiern, einige werden es ablehnen – Eindruck wird es bei allen machen.

Meine Wertung: + + + + +


NDR-Info
Samstag, 19. Januar 2013, 21:05

Radiotatort: Kontermann
von Dirk Schmidt

WDR 2012
ca. 54 Min.

Radiotatort

sh. 16. Januar 2013, 20:03 Uhr, BR 2


WDR 5
Samstag, 19. Januar 2013, 23:05

Radiotatort: Kontermann
von Dirk Schmidt

WDR 2012
ca. 54 Min.

sh. 16. Januar 2013, 20:03 Uhr, BR 2


mdr-figaro
Sonntag, 20. Januar 2013, 07:10

Jakob Borgs Geschichten III: Die Reise um die Erde in 24 Stunden
von Christoph Hein

Regie: Flora Hoff
Musik: Wolfgang Thiel
Rundfunk der DDR 1982
44 Min.

Mit:
Erzähler: Ernst Kahler
Jakob Borg: Jan Sellin
Katinka: Swetlana Schönfeld
Kleine Adlerfeder: Joachim Kaps
Schnauz, der Esel: Dieter Montag
Falscher Prinz: Martin Seifert
Clochard: Volkmar Kleinert

Das Schuljahr ist zu Ende, Jakob Borg und seine Freunde gehen zum Abschlussfest. Es ist ein herrlicher Sommerabend mit Lampions, Grillwürstchen und Tanz. Nur Jakob ist ganz mürrisch und rennt schließlich davon. Katja mit dem roten Kleid ist daran schuld. Sie hat sich in Jakob verliebt, ihm gefällt sie auch, aber er hat Angst, dass die anderen über ihn lachen. Morgen, das nimmt Jakob sich fest vor, morgen wird er mutiger sein. So mutig wie Kleine Adlerfeder, der mit fünf Ballons, Hosenträgern, Kochgeschirr und einem Regenschirm in 24 Stunden um die Erde fliegen will.

Christoph Hein, geboren 1944 in Heinzendorf/Schlesien, aufgewachsen in Bad Düben bei Leipzig; da ihm als Pfarrerssohn der Zugang zu einem Gymnasium in der DDR verwehrt war, zog er 1958 nach Westberlin und besuchte als Internatsschüler ein humanistisches Gymnasium. Der Mauerbau verschlug ihn wieder in die DDR. Er arbeitete als Montagearbeiter, Buchhändler, Regieassistent. 1967-1971 Studium der Philosophie und Logik in Leipzig und Berlin; ab 1973 zunächst als Dramaturg, dann als Autor an der Volksbühne Berlin engagiert. Seit 1979 freischaffender Schriftsteller; Romane, Stücke, Übersetzungen, Essays, Novellen und Erzählungen. Zahlreiche Literaturpreise (zuletzt Uwe-Johnson-Preis 2012; Internationaler Stefan- Heym-Preis 2013). Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Von 1998 bis 2000 Präsident des PEN, lebt in Berlin. Hörspiele u.a. „Bruch“, „Himmel auf Erden“ und „Zaungäste“ (alle MDR 1999), „Mutters Tag“ (MDR 2001).


SRF 3
Sonntag, 20. Januar 2013, 11:10

Philip Maloney
von Roger Graf

NN
ca. 30 Min.

Die Bekanntgabe, welche Folge aus den „haarsträubenden Abenteuern des Philip Maloney“ gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm


SRF 1
Sonntag, 20. Januar 2013, 14:00

La Boutique Teil 3
von Francis Durbridge

DRS 1968
ca. 40 Min.


DLR Kultur
Sonntag, 20. Januar 2013, 14:05

Adrian und Lavendel
von Albert Wendt

Regie: Karlheinz Liefers
FH Berlin 1990
41 Min.

Cover

Mit:
Carmen-Maja Antoni, Klaus Piontek, Wolfgang Brunecker, Klaus Manchen, Axel Werner, u. a.

Adrian, dem Märchendichter flattert eine zargeflügelte Dampfwalze genau vor die Füße. Die Dampfwalze heißt Lavendel und hat Hunger auf Märchen. Adrian füttert sie Seite um Seite mit seinen Geschichten, und sofort steigt ihr Dampfdruck wieder. Adrian und Lavendel werden Freunde. Aber leicht ist es nicht, mit einer zartgeflügelten Dampfwalze friedliche unter einem Dach zu wohnen.

Nachts, wenn alle schlafen, lässt sie laut Dampf ab, schon im Morgengrauen walzt sie einen Weg durch den Garten, und dem mürrischen Nachbarn raubt sie die letzten Nerven. Trotzdem ist es wunderbar, mit ihr befreundet zu sein.

Albert Wendt, geboren 1948, lebt als freier Autor in Kleinpösna bei Leipzig, Er hat Texte für Theater und Rundfunk geschrieben, die mehrfach ausgezeichnet wurden.

Mit „Adrian und Lavendel“ legt Albert Wendt eine sehr phantasievolle Geschichte vor. Vielel witzige Aspekte ergeben sich aus der Besonderheit, dass Lavendel eine Dampfwalze ist und als solche natürlich technische Eigenarten hat, die für genug skurille Situationen sorgt, um die Spielzeit von 41 Minunten unterhaltsam zu füllen.

Das Stück lebt hauptsächlich vom lebendigen Spiel des Ensembles. Insebesondere Klaus Piontek bringt hier als Erzähler und Adrian viel Flair mit hinein.

Die Kulisse ist vielleicht etwas schlicht geraten. Die Geschichte braucht zwar nicht viel um zu wirken, etwas mehr an Musik und Geräuschen hätte die Produktion aber sicherlich etwas mehr abgerundet.

Letztlich ein gutes Hörspiel, das zumindest den wichtigsten Anspruch zur Genüge erfüllt: Gute Unterhaltung

Meine Wertung: + + +


hr 2
Sonntag, 20. Januar 2013, 14:05

Das Geräusch der Schlüssel
von Philippe Claudel

Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann; Rainer G. Schmidt (Übersetzung)
Regie: Hans Gerd Krogmann
NDR 2012
59 Min.

Mit:
Christian Berkel, Céline Fontanges, Peter Kaempfe, Philipp Baltus, Hedi Kriegeskotte, Douglas Welbat

 Christian Berkel als Philippe und Regisseur Hans Gerd Krogmann; Bild: NDR/Fritz Meffert
Christian Berkel als Philippe und Regisseur Hans Gerd Krogmann; Bild: NDR/Fritz Meffert

„Das Gefängnis ist die Stätte unzähliger ungeschriebener Gesetze, die nie in Frage gestellt, aber immer angewandt werden.“ In Momentaufnahmen erinnert sich der französische Schriftsteller Philippe Claudel an seine elfjährige Lehrertätigkeit im Untersuchungsgefängnis von Nancy, Lothringen. Stück für Stück dringt er tiefer ein in die „Parallelwelt“ Gefängnis, die aber doch auf bizarren Kanälen mit der Wirklichkeit „draußen“ kommuniziert. Auf die Ausgrenzung seitens der Gesellschaft antworten die Ausgegrenzten mit den hilflosen oder aggressiven Zuckungen einer verkümmernden Vorstellungskraft. Das Gefängnis wird zum Zerrbild der Gesellschaft, bildet eine irreale Realität. Claudel klagt keineswegs an, sein Blick ist fast der des Ethnologen, der aber Mitgefühl zeigt. Er bewertet weder die schaurigen Verbrechen der „Häftlinge“, noch liefert er psychologische Deutungen. In scharfen Beobachtungen bildet er die mentalen Scheidewände ab, die sich letztlich in Gefängnismauern konkretisieren. Zugleich unterstreicht er Gesten der Menschlichkeit bei Gefangenen wie bei Wärtern. Lakonische Protokolle einer Fremdheit mitten in unserer Gesellschaft. Blinder Fleck, den wir vielleicht durch diese Texte wahrzunehmen lernen.

Philippe Claudel, 1962 in Dombasle-sur-Meurthe in der Nähe von Nancy geboren. Französischer Schriftsteller, Dramatiker und Filmregisseur. „Das Geräusch der Schlüssel“ (Le bruit des trousseaux ) erschien 2002. Sein Roman „Les âmes grises“ (Deutsch: Die grauen Seelen, 2004) brachte Claudel den „Prix Renaudot“ und international den literarischen Durchbruch. Auf Deutsch erschien zuletzt „Brodecks Bericht“ (2009).


NDR-Info
Sonntag, 20. Januar 2013, 14:05

Gespenster gibt es doch
Teil 2

von Kate Klise

BR / Audiolino 2012
ca. 55 Min.

sh. 13. Januar 2013, 14:05 Uhr, NDR-Info


BR 2
Sonntag, 20. Januar 2013, 15:00

Weltall – Erde – Mensch
von Luise Vogt

Regie: Luise Vogt
Musik: Björn Deigner
SWR 2012
55 Min.

»Nordhausen ist ein kleiner Punkt im Weltall. Er bewegt sich mit rasender Geschwindigkeit auf einer Kreisbahn – sofern man die Ellipsengesetze nicht kennt. Die exakte Geschwindigkeit von Nordhausen lässt sich allerdings nicht feststellen, außer man könnte von einem festen Bezugspunkt im All ausgehen. Doch den gibt es im Grunde genommen nicht.

Die Bewohner von Nordhausen rasen haltlos durch das All. Dennoch sind sie gebunden an diesen kleinen Ort im Norden Thüringens. Außer sie würden genug Muskelkraft besitzen, um ihn zu verlassen. Sie müssten nur schnell genug und hoch genug springen können, während es Nordhausen weiter durch den Kosmos treibt. Dann wären sie vielleicht entwischt.

Hier, mitten in Deutschland – und doch am Rande der medialen Aufmerksamkeit – gibt es Menschen, die hier weiterhin leben und auch unter Perspektivlosigkeit leiden. Das Land, in dem sie heute leben, hat die Gesetze nicht für sie gemacht. Das Land, in dem sie vorher lebten, tat das ebenso wenig.

»In diesem Niemandsland, meiner Heimatstadt Nordhausen, begebe ich mich gemeinsam mit den Menschen, die dort leben, auf ihre Umlaufbahnen ohne Bezugspunkt. Bereits 2005 widmete ich mich in einem Kurzhörspiel während meines Studiums dem Leben der Menschen in Nordhausen, um ihnen eine Stimme in künstlerischer Gestalt zu geben. Heute, sechs Jahre später, besuche ich sie erneut, um unsere Gespräche weiter zu vertiefen und ihre Wege weiter zu begleiten«, erklärt die Autorin.

Luise Voigts Langzeitprojekt ist ein Glücksfall in Zeiten schnellen Produzierens. Und sie greift eine Tradition im Hörspiel auf, die den O-Ton grenzüberschreitend zum Feature als eine Möglichkeit des künstlerischen Ausdrucks nutzt und ihn in eine Kunstwirklichkeit überführt.

Luise Voigt geboren 1985 in Nordhausen/Thüringen, lebt in Berlin. Ab 2004 studiert sie Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen, unter anderem bei Heiner Goebbels. 2009 wurde sie Stipendiatin an der Akademie der Künste Berlin in der Sektion Film- und Medienkunst. Ebenfalls im Jahre 2009 entstand in Zusammenarbeit mit dem ZKM Karlsruhe die Musiktheaterperformance »an meiner statt«. 2011 wurd sie mit ihrer Diplominszenierung »Exit Lear« für das Nachwuchsfestival Treibstoff in Basel ausgewählt.


slangradio
Sonntag, 20. Januar 2013, 17:00

Hörspiele für Kinder
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


SR 2
Sonntag, 20. Januar 2013, 17:04

Radiotatort: Kontermann
von Dirk Schmidt

WDR 2013
ca. 54 Min.

Radiotatort

sh. 16. Januar 2013, 20:03 Uhr, BR 2


Stadtfilter
Sonntag, 20. Januar 2013, 17:30

Hörspiel
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


mdr-figaro
Sonntag, 20. Januar 2013, 18:00

Das Antilopen-Projekt
von Wilhelm Genazino

Regie: Beate Rosch
Musik: Dietrich Petzold
SFB-ORB 2003
53 Min.

Mit:
Erika, die Antilope: Eva Weißenborn
Marion, ihre Kollegin: Catherine Stoyan
Mann 1 und 1. Vermummter: Axel Werner
Dicker Mann: Klaus Manchen
Intellektueller: Dieter Mann
1. Betreuer: Hans-Peter Hallwachs
2. Betreuer: Veit Schubert
3. Betreuer: Christian Schmidt
Mann 2, 2. Vermummter u. Ober: Axel Wandtke
Alkoholikerin: Ursula Karusseit
Marion, als Kind: Johanna Pegelow
Erika, als Kind: Magdalena Prinzler

„Nie! Nie! Nie! Werd‘ ich so wie die!“ singen die Kinder. Auch Erika, eine junge Frau, will nicht so wie „die“ werden. Darum schlüpft sie ab und zu in eine Antilopenhaut und lädt ihre Freundin ein, mit ihr im Stadtwald zu übernachten. Auf ihrer Wanderung durch die Stadt begegnet Erika weiteren Menschen, die „anders“ sind. Einsame Männer, die es akzeptieren, wenn sie sagt, sie sei eine Antilope. Aber es gibt auch Männer, die sie im dienstlichen Auftrag beobachten. Es sind sogenannte Betreuer. Und die „Betreuung“ besteht u.a. darin, Erika und ihrer Freundin elektronische Fesseln anzulegen. Nun schützt auch die Antilopenhaut nicht mehr.

Wilhelm Genazino, geboren 1943 in Mannheim, studierte in Frankfurt am Main Germanistik, Soziologie und Philosophie und arbeitete als Redakteur bei der „Rhein-Neckar-Zeitung“ in Heidelberg und Mannheim, später freier Journalist fürs Radio, für Zeitungen und Zeitschriften, Mitherausgeber der Zeitschrift „Lesezeichen“. Er schreibt Erzählungen, Romane, Essays, Hörspiele und Kritiken – zuletzt erschienen u.a. „Wenn wir Tiere wären“ (2011), „Das Glück in glücksfernen Zeiten“ (2009), „Die Liebesblödigkeit“ (2005) oder „Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman“ (2003). Zahlreiche Preise, u.a. Georg-Büchner-Preis (2004), Kleist-Preis (2007), Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2013). Wilhelm Genazino lebt in Frankfurt.


DLR Kultur
Sonntag, 20. Januar 2013, 18:30

Rolf Hochhuths Der Stellvertreter
von Marianne Wendt

Regie: Marianne Wendt
DLR 2013
ca. 74 Min.

Vor 50 Jahren stellte Rolf Hochhuth in seinem Stück „Der Stellvertreter“ eine Frage, die das Nachkriegsdeutschland der 60er-Jahre erschütterte: Warum schwieg Papst Pius XII. zu den Judendeportationen? Darf der Stellvertreter Gottes nur seinem politischen Kalkül folgen?

Die Theateruraufführung am 20. Februar 1963 führte zum größten Theaterskandal der BRD, und die bloße Ankündigung der Radiofassung provozierte eine Bombendrohung im Rundfunksender.

Der Skandal reicht bis in die Gegenwart: Ein ehemaliger Securitate-General gibt 2007 an, der KGB hätte den Autor Hochhuth instrumentalisiert, um den Ruf Pius XII. zu schädigen. Der Vatikan ist gleichzeitig um die Seligsprechung eben dieses Papstes bemüht.

Die Hörcollage verwendet Auszüge aus der Hörspielinszenierung Erwin Piscators von 1963 und überschreibt diese mit ihrer eigenen Rezeptionsgeschichte.

Marianne Wendt und Christian Schiller leben als Radio-, Film- und Theaterautoren in Berlin.


SWR 2
Sonntag, 20. Januar 2013, 18:30

Bernhard
von Peter Danzinger

Regie: Peter Kaizar
ORF 2009
55 Min.

Mit:
Erwin Steinhauer

 Komponist Peter Kaizar; Bild: SWR / Monika Maier
Komponist Peter Kaizar; Bild: SWR / Monika Maier

Vor 20 Jahren, am 12. Februar 1989, starb Thomas Bernhard, 58-jährig, in Gmunden. Schon zu Lebzeiten war er sich selbst zur Kunstfigur geworden: Verehrt, berühmt, gehasst – und vielfach imitiert.

Doch die Überhöhung der eigenen Person hat so ihre Tücken. In Peter Danzingers Stück „Bernhard“ tritt sich der Dichter als selbstreflexive Trinität – Dichter, Musiker und Produzent – gegenüber, gilt es doch das ultimative Gesamtkunstwerk, ein Bernhardrequiem, zu schaffen. Dabei ist sich der Dichter vor allem selbst Gegenstand seines Monologisierens, wobei das Schreiben und die Existenz als Schriftsteller in Österreich thematisiert werden: „Jedes Mal, wenn ich Österreich schreibe, fürchte ich, dass mir die Schreibhand erlahmt.“

Der zur Vertonung bestimmte Text endet mit einer Apotheose, mit der von ihm sogenannten Bernharddämmerung, in der das völlige Verschwinden des Dichters und seines Werkes, des „gesamten Bernhard von A – Z“, heraufbeschworen wird. Doch der innere Widerstand dagegen ist unüberwindbar, das Requiem als sich „auslöschende Auslöschung“ bleibt Stückwerk. Und so gerät die Übung schließlich zum Scheitern an sich selbst und den eigenen künstlerischen Ansprüchen. Denn gerade beim Schreiben „hat man sein Scheitern immer gleich schwarz auf weiß vor sich“.

In der Regie von Peter Kaizar arbeitet sich Erwin Steinhauer als monomanischer Gesamtkünstler durch alle düsteren Winkel der österreichischen Seele. Bekanntlich ist es ja nur ein sehr kurzer Weg von der Verzweiflung zum Größenwahn …


WDR 5
Sonntag, 20. Januar 2013, 19:30

Stuarts Cape Teil 3: Stuart fliegt
von Sara Pennyacker

Bearbeitung: Ulla Illerhaus
Regie: Christoph Pragua
Musik: Matthias Hornschuh
WDR 2011
ca. 10 Min.

Stuart ist mit seiner Familie nach Punbury gezogen und muss in eine neue Schule gehen. Dass seine wertvolle Sammlung – der Arm einer Schaufensterpuppe, eine Ofentür, ein vertrockneter Weihnachtsbaum, eine Klobrille mit Sprung, eine Schachtel mit verbogenen Kleiderbügeln und ein Gebiss – beim Umzug im Müll gelandet ist, war ja schon schlimm genug. Aber noch schlimmer ist die Sorge: Was, wenn keiner sein Freund sein will? Was soll man außerdem tun, gegen Langeweile? Stuart findet die Lösung. Aus 100 Krawatten und einer lila Socke bastelt er sich ein Cape. Und diese Cape ist magisch!


Radio Corax
Sonntag, 20. Januar 2013, 20:00

Freispiel
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


NDR-Info
Sonntag, 20. Januar 2013, 21:05

Borderline
von Marie-Sissi Labrèche

Bearbeitung: Beatrix Ackers
Regie: Beatrix Ackers
SR / RB 2002
ca. 55 Min.

Mit:
Sascha Icks

„Meine Persönlichkeit hat die Grippe. Nein, schlimmer, meine Persönlichkeit hat Krebs. Ich bin borderline. Ich habe ein Problem mit Grenzen. Ich unterscheide nicht zwischen außen und innen.

Das liegt an meiner Haut, die ist umgekrempelt. Das liegt an meinen Nerven, die blank liegen. Mir ist, als können alle Leute in mich hineinsehen. Ich bin durchsichtig. So durchsichtig, dass ich schreien muss, damit man mich sieht.“

Marie-Sissi Labrèche beschreibt in ihrem Debüt die Biographie einer Borderline-Persönlichkeit. Borderline – diese Krankheit gilt inzwischen als die am weitesten verbreitete psychische Störung überhaupt. Dennoch ist das Hörspiel keine Fallstudie: selbstironisch bis zynisch, aber mit Komik und einer schrägen Poesie erzählt die Hauptfigur Sissi von ihrem Leben und ihrer Kindheit.

Marie-Sissi Labrèche, geboren 1969 in Montréal, wo sie auch lebt und als Journalistin arbeitet. Am Ende ihres Literatur-Studiums begann sie ihren ersten Roman „Borderline“ zu schreiben, ein Kapitel wurde mit dem großen Preis von Radio Canada ausgezeichnet.


890RTL
Sonntag, 20. Januar 2013, 22:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


DLR Kultur
Montag, 21. Januar 2013, 00:05

Die Gaza-Monologe
von nach Texten von Jugendlichen aus dem Gazastreifen

Bearbeitung: Katrin Moll, Ibrahim Marazka (Übersetzung)
Regie: Katrin Moll
DLR 2011
54 Min.

Mit:
Kelly Schlüter, Mekan Günel, Sinan Akdeniz, Anna Popova, Nils Berliner, Marie Popall, Basak Yilmaz, Asma Zaher, Abed Elrahman, Abou Zaher u.a.

Bei den Aufnahmen; Bild: Deutschlandradio/Anke Beims
Bei den Aufnahmen; Bild: DRadio / Anke Beims

»Nach all dem, was wir im Krieg erlebten, ist mir alles egal. Ich denke, jeder Tag, an dem ich noch am Leben bin, das ist einer extra, ein Luxus, weil ich in jedem Moment im Krieg sterben könnte. Wisst ihr, dieses Land ekelt mich an, obwohl ich es liebe.« (Tamer, Jahrgang 1993) Der israelische Angriff im Gazastreifen im Dezember 2008– Januar 2009 hat auf Seiten der Palästinenser viele Todesopfer gefordert, darunter mindestens 430 Kinder und Jugendliche. Das ASHTAR Theatre erarbeitete 2010 mit Kindern und Jugendlichen im Gazastreifen Monologe, die davon zeugen, wie sehr die Kriegserlebnisse ihre Entwicklung und ihren Blick auf die Welt prägen. ASHTAR Theatre Ramallah/Gaza wurde 1991 in Jerusalem als gemeinnützige Organisation von den palästinensischen Schauspielern Edward Muallem und Iman Aoun gegründet. Sie realisieren theaterpädagogische Projekte und professionelle Produktionen.


SRF 1
Montag, 21. Januar 2013, 14:00

Der Richter und sein Henker Teil 3
von Friedrich Dürrenmatt

DRS 1988
ca. 47 Min.

sh. 7 Januar 2013, 14:00 Uhr, SRF 1


BR 2
Montag, 21. Januar 2013, 20:03

Weltall – Erde – Mensch
von Luise Vogt

SWR 2012
55 Min.

sh. 20. Januar 2013, 15:00 Uhr, BR 2


DLR Kultur
Montag, 21. Januar 2013, 21:33

Ein Morgen wie jeder andere
von Christian Pernath

Bearbeitung: Irene Schuck, Nathalie Mälzer-Semlinger (Übersetzung)
Regie: Irene Schuck
Musik: Louis Sclavis, Martial Solal, Michel Portal, Renaud Garcia-Fons, Isaac Albéniz, Yann Tiersen, John Zorn, Frank London, Agusti Fernández & Ingar Zach, Doug Wieselmann, Esbjörn Svennson, Evan Lurie, Fred Frith, Steve Wishart, Carla Kihlstedt, Guy Klucevsek
DLR 2010
56 Min.

Mit:
Erzähler: Ulrich Matthes
Bélouard: Matthias Brandt
Sie: Bibiana Beglau
Brunel: Peter Kämpfe
Schuldirektor: Joachim Bliese
Inspektor: Falk Rockstroh
Sautereau: Jens Wawrczeck
Kellnerin: Katja Sieder
Pasquier: Andreas Mannkopf
Frau: Nicole Haase
Junge: Yannik Lazai
Monge: Michael Kinkel

Nach seiner Scheidung lebt der Tierarzt Bélouard verbittert und einsam in einem kleinen Ort bei Nantes. Eines Tages geschieht etwas Unfassbares: Auf einem der Bauernhöfe wird eine ganze Familie auf furchtbare Weise umgebracht.

Bélouard, der sich als Tierarzt frei zwischen den Polizeisperren bewegen kann, trifft an diesem Tag eine junge Frau auf einem Waldweg, die vor ihrem gewalttätigen Mann geflohen ist. Er nimmt sie vorübergehend bei sich auf. Sie kommen sich näher und Bélouard wird wider Willen zum Entdecker einer grausamen Wahrheit.

Christian Pernath, geboren 1959 in Nantes, studierte Musik und Kunstgeschichte. 2002 erschienen seine ersten Romane „Dernière Visite“ und „Séraphin Verre“. Letzterer wurde mit dem Prix Thyde Monnier ausgezeichnet. „Ein Morgen wie jeder andere“ (2006) war für den Prix Ouest nominiert. 2007 erschien „Cab et compagnie“. DKultur stellt den französischen Autor erstmalig im Hörspiel vor.

Christian Pernath erzählt in „Ein Morgen wie jeder andere“ einen ungewöhnlichen Kriminalfall, oder besser: Er erzählt ungewöhnlich von einem Kriminalfall. Die Tat ist hier fast die Nebenhandlung, die den Protagonisten, den nahezu gescheiterten Tierarzt Bélouard, zunächst nur sehr wenig tangiert. Er gerät zwar irgendwie in die Geschichte hinein, allerdings berührt sie ihn dann doch auf eine ganz unerwartete Weise.

Diese sehr melancholische Erzählung rückt die tragische Figur Bélouard in den Mittelpunkt. Das Schicksal – in diesem Fall der Autor – meint es nicht gerade gut mit ihm. Der an sich positive Aspekt der Lösung des Falles, ist für ihn dann letztlich doch negativ behaftet, was die Tragik nur noch verstärkt.

In gleichem Maße, wie diese Produktion vor französischem Flair nur so strotzt, schwingt auch die Melancholie hier mit. Entsprechend ist die Umsetzung gelungen, die sehr ruhig und gemächlich daherkommt. Das Gesamtbild ist so in sich stimmig:
Das Sprecherensemble agiert entsprechend zurückhaltend. Mit Ulrich Matthes hat man einen sehr passenden Erzähler gefunden, der hier weite Teile des Stückes tragen muss. Er ist stets präsent, seine Einsätze finden sich sogar innerhalb der Dialoge wieder, was den Spielfluss auch ein wenig stocken lässt. Matthias Brandt sollte man hier auch noch aus dem guten Ensemble hervorheben, seine glaubwürdige Darstellung sorgt hier für einen großen Anteil an der Qualität des Stückes.

„Ein Morgen wie jeder andere“ ist kein Krimi wie jeder andere. Sehr ruhig, sehr melancholisch und mit einer ungewöhnlichen Erzählweise versehen, wird diese Geschichte vielleicht nicht gleich jeden Geschmack treffen. Wer sich für originelle Stoffe in einer gelungenen Atmosphäre begeistern kann, sollte hier auf jeden Fall ein Ohr riskieren!

Meine Wertung: + + +


mdr-figaro
Montag, 21. Januar 2013, 22:00

Radiotatort: Kontermann
von Dirk Schmidt

WDR 2013
ca. 55 Min.

Radiotatort

sh. 16. Januar 2013, 20:03 Uhr, BR 2


rbb-kulturradio
Montag, 21. Januar 2013, 22:04

Radiotatort: Kontermann
von Dirk Schmidt

WDR 2013
ca. 54 Min.

Radiotatort

sh. 16. Januar 2013, 20:03 Uhr, BR 2


SRF 1
Montag, 21. Januar 2013, 23:00

Schreckmümpfeli: Kredit für jedermann
von James Michael Ullmann

DRS 1979
6 Min.


WDR 3
Montag, 21. Januar 2013, 23:05

Das sind nicht wir, das ist nur Glas
von Ivana Sajko

Bearbeitung: Erik Althofer, Alida Bremer (Übersetzung)
Regie: Erik Altorfer
Musik: Martin Schütz
WDR 2013
ca. 53 Min.

Mit:
Erzähler: André Jung
Erzählerin: Libgart Schwarz
Vater: Sebastian Rudolph
Mutter: Yvon Jansen
Teenager: Marlon Kittel und Mareike Hein
Mädchen: Pauline Höhne, Roxana Samadi und Josephine Banik
Jungen: Benny Hogenacker, Valentin Brühl und Leo Kreutzmann
Sheriff: Jeff Caster

„Alles ist im Arsch.“ Die Finanzkrise wird ein halbes Jahrzehnt alt. Was tun, wenn nicht mal mehr ein Lächeln etwas wert scheint? Wenn es keinen Grund mehr gibt, sich einen Wecker zu stellen? Das fragen sich die unausgeschlafenen Eltern und ihre schlecht gelaunten Kinder, die über die Trümmer der zusammengebrochenen Wirtschaft und die kläglichen Reste ihrer einstigen Werte stolpern. „Das sind nicht wir, das ist nur Glas“ reflektiert die Zeit nach dem Gelduntergang aus unterschiedlichen Perspektiven. Während die einen resignieren und nur noch hoffen, dass der Lungenkrebs vor der Zwangsversteigerung zuschlägt, fordern die anderen das Leben, das ihnen einst versprochen wurde – koste es, was es wolle. Und wenn es das eigene Leben ist.

Ivana Sajko, geboren 1975 in Zagreb, studierte an der Akademie für Dramatische Kunst in Zagreb und zählt zu den wichtigsten literarischen Stimmen Südosteuropas. Ihre Theaterstücke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und auf internationalen Bühnen gespielt. Sie ist Gründerin des kroatischen Künstlerkollektivs „BAD co“.


890RTL
Dienstag, 22. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


WDR 5
Dienstag, 22. Januar 2013, 20:04

Böhmische Wälder
von Ulrich Land

Regie: Christoph Pragua
WDR 2013
ca. 55 Min.

Mit:
Janina Kalex: Effi Rabsilber
Sander: Horst Kotterba
Rüsen: Arved Birnbaum
Svoboda: Michael Chadim
Tung: Yung Ngo
Spidla: Albert Kitzl
Andi: Jörg Malchow
Václav: Marek Zedek

Völlig erschöpft, unterkühlt und ausgezehrt erreicht eine Gruppe von sechs Vietnamesen den kleinen Ort Ebersbach. Die sächsischen Dorfpolizisten Sander und Rüsen sind überfordert.
Die Vietnamesen bleiben stumm. Erst als sich eine gewisse Janina Kalex für sie interessiert, kommen erste Details ans Licht.
Sie behauptet, die Männer seien mit falschen Verträgen über die tschechische Botschaft in Saigon angeworben und in den böhmischen Wäldern ohne Unterkunft und Versorgung brutal ausgebeutet worden. Während Sander das menschliche Elend unbürokratisch lindern will, möchte sein Kollege Rüsen den Fall am liebsten gar nicht erst in seine Zuständigkeit nehmen. Er zweifelt auch an den Motiven der fürsorglichen Janina Kalex.

Ulrich Land, geboren 1956 in Köln, schreibt neben Lyrik und Prosa vor allem Essays, Features und Hörspiele, darunter ebenso spannende wie skurrile Krimis oder Mutmaßungen zu biografischen Ungereimtheiten großer Autoren. Nach langen Jahren in Hattingen lebt er in Vogtsburg im Kaiserstuhl.


DLF
Dienstag, 22. Januar 2013, 20:10

Wovon man nicht sprechen kann
von Wilhelm Genazino

Regie: Wilm Ten Haaf
SR / SWF / SDR 1981
41 Min.

Mit:
Gisela: Rita Engelmann
Volker: Ulrich Faulhaber
Maria: Christa Lorenz
Anna: Eva Kinsky
Georg: Diether Krebs
Günther: Peter Danzeisen
Mutter: Brigitte Dryander
Bäckermeister: Dieter Brammer
Mädchen: Susanne Hirsch
Tobias Klein, Hendrik Steen Huck, Götz Rogge, Klaus Sichler, Hildegard Metzner, Heinz Menzel, Ilse Strambowski, Anne Jüster

Sie kennen sich schon lange, als Ehepartner, als Freunde, sechs Menschen Mitte dreißig. Im Verlauf ihrer Begegnungen und Gespräche stellen sie fest, daß es bei aller Nähe und Intimität Erfahrungen und Erlebnisse gibt, über die sie nicht sprechen können, und daß dieses Verschweigen oft der Grund für die Störungen, die Konflikte in ihren Beziehungen ist.


OE 1
Dienstag, 22. Januar 2013, 21:00

Lob der Außenseiter (3) Lord Byron oder Die metaphysische Unmöglichkeit des Glücks
von Marianne Sula

Regie: Renate Pittroff
ORF 2008
48 Min.

Mit:
Florian Teichtmeister , Meriam Abbas , Paul Wolff-Plottegg , Sabine Haupt , Mercedes Echerer , Lukas Sartori , Howard Nightingall und Hans Dieter Knebel

ord Byrons Leben hat, späteren Berichten zufolge, in einer einzigen fortwährenden Orgie bestanden. Mit der Abtei von Newstead, Byrons Stammsitz, gelang es dem Dichter, der zum Idol einer ganzen Generation geworden war, einen Ort zu finden, der sich in seiner Abgeschlossenheit vom Rest der Welt selbst genügt: Hier feierte er mit seinen Trinkkumpanen, hier schrieb er seine unsterblichen Verse und hier lebte er auch die verhängnisvolle Beziehung zu seiner Schwester Augusta, die ihn zum Ausgestoßenen, zum Paria innerhalb seiner eigenen Gesellschaftsklasse machen sollte. Aber das Glück lässt sich weder an einen Ort binden noch organisieren, auch wenn Byron – wie vordem der Marquis de Sade – bereit waren, dafür jegliche Grenze zu überschreiten.
Marianne Sula, eine ausgewiesene Expertin für extravagante Themen und Persönlichkeiten, schickt in ihrem jüngsten Stück die todkranke Ada Lovelace, Lord Byrons Tochter, zusammen mit John Cam Hobhouse, dem Freund des Dichters, auf die Suche nach diesem Unbekannten, der ihr Vater für sie zeitlebens geblieben ist. Ziel der Reise ist Newstead Abbey. Jener Ort, der für Byron neben seiner Abgeschlossenheit noch eine andere Funktion hatte: Er diente ihm als idealer Ausgangspunkt für seine weit schweifende Imagination.


1Live
Dienstag, 22. Januar 2013, 23:00

Das sind nicht wir, das ist nur Glas
von Ivana Sajko

WDR
ca. 53 Min.

sh. 21. Januar 2013, 23:05 Uhr, WDR 3


SR 2
Dienstag, 22. Januar 2013, 23:00

W wie ihr Name / Avec un double v
von Cécile Wajsbrot

SR / DLR / France Culture 2012
59 Min.

sh. 13. Januar 2013, 17:04 Uhr, SR 2


890RTL
Mittwoch, 23. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


SRF 2 Kultur
Mittwoch, 23. Januar 2013, 20:00

Alle Vögel fliegen hoch, alle Schafe…
von Leonora Carrington

Regie: Ulrike Haage
Musik: Ulrike Haage
BR 2012
52 Min.

Mit:
Bernhard Schütz, Antje Greie, Ken Ymamoto

Zwei Frauen bauen eine skurrile Welt: Die surrealistische Malerin und Schriftstellerin Leonora Carrington fabuliert in ihren Geschichten von Engeln, Menschen, Tieren; die Komponistin Ulrike Haage macht mit ihren zauberhaften Klängen daraus etwas zwischen Märchen- und Geisterstunde. Haage verwebt zwei Carrington-Erzählungen, «Der Unscheinbare» und «Wie man ein Unternehmen gründet», mit Motiven aus der Erzählung «Die Debütantin», mit englischen Abzählreimen und mit Nonsens-Gedichten von Edward Lear, einem Zeitgenossen von Lewis Carrol. Haages Soundtrack lässt Carringtons bizarre Welt mit zarten Melodien, vorbeitrudelnden Akkorden, Harmonien und exzessiver Atonalität akustisch wiedererstehen. Elektronik verwandelt die überbordenden Short Stories in lange Songs und treibt die seltsamen Begebenheiten eines magischen Maskenballs und eines utopischen Picknicks vor sich her.

«Das Faszinierende an diesen Geschichten sind ihre erfundenen und doch aus der Wirklichkeit entliehenden und ins Phantastische gesteigerten Dialoge und Kulissen. Wie in ihren Gemälden haben die Menschen tierische Züge, sind die Farben verdreht und wird die Wirklichkeit um mystische Elemente angereichert. Und nur die Werwolfjungen von Anubeth können diese Dokumente fortsetzen, bis der Planet wieder mit Katzen, Bienen, Werwölfen und Ziegen bevölkert ist. Die Protagonisten erklingen mit surrealen Eigenheiten wie einem Vogellachen, sie sind ganz in weiss oder sprechen in halben Sätzen.» (Ulrike Haage)

Leonora Carrington, 1927 in Clayton Green (England) geboren, wuchs in gehobenen Verhältnissen auf, absolvierte in London ein Kunststudium, traf 1937 in Paris auf den surrealistischen Maler Max Ernst, lebte bis zu dessen Verhaftung 1940 mit ihm zusammen. Sie floh in die USA und liess sich 1942 in Mexico nieder, wo sie 2011 starb.

Ulrike Haage, 1957 in Kassel geboren, ist Komponistin, Musikerin, Hörspielmacherin. Sie lebt in Berlin. Von ihr sind die Hörspiele «ding fest machen» (2003), «Pikdame» (2006), «Die Stille hinter den Worten» (2008), «alles aber anders» (2009).


BR 2
Mittwoch, 23. Januar 2013, 20:03

Maigret und die Groschenschenke
von BR 1961

Bearbeitung: Gert Westphal
Regie: Heinz-Günter Stamm
Musik: Herbert Jarczyk
BR 1961
52 Min.

Mit:
Paul Dahlke, Traute Rose, Reinhard Glemnitz, Rolf Boysen, Heini Goebel, Wolfgang Reichmann, Horst Frank, Ingrid van Bergen, Thomas Braut, Hans Clarin u.a.

Zur Groschenschenke, einem einsamen Ausflugslokal an der Seine, wo früher einmal Schiffer und Arbeiter verkehrten, führt die Spur eines acht Jahre zurückliegenden, niemals ruchbar gewordenen Verbrechens. Kommissar Maigret erfährt davon, als er den zum Tode verurteilten Bandenchef Lenoir wenige Stunden vor der Hinrichtung in seiner Zelle besucht. Lenoir und sein Freund Victor haben damals beobachtet, wie eine Leiche ins Wasser geworfen wurde. Der Täter soll Stammgast in der Groschenschenke sein. In dem seltsamen Lokal trifft Maigret eine ebenso merkwürdige wie gemischte Gesellschaft an, eine Clique von Pariser Geschäftsleuten und ihren Frauen, die dort regelmäßig am Wochenende zum Angeln, Kartenspielen und Tanzen zusammenkommen. Die Gäste machen Maigret und seinen Mitarbeitern die Ermittlungen nicht gerade leicht. Und dann wird vor den Augen des Kommissars ein Mann erschossen. Als Maigret den Zusammenhang zwischen den zwei Todesfällen herausfindet, enthüllt sich ein menschliches Drama.

Georges Simenon (1903–89), belgischer Schriftsteller. Über 200 Romane, Erzählungen, Kriminalromane. Veröffentlichungen auch unter dem Pseudonym Georges Sim. Durchbruch in den 1930er Jahren mit den Romanen um die Figur des Kommissars Maigret.


NDR-Kultur
Mittwoch, 23. Januar 2013, 20:05

Folge dem Schein
von Philine Velhagen

Regie: Philine Velhagen
WDR 2011
54 Min.

Hörspiel des Monats September 2011

Abstraktion – ein reines Tauschmittel ohne Inhalt. Was passiert, wenn man dieses Prinzip unterläuft? Philine Velhagen hat beschlossen, sich für drei Tage dem Zufallsprinzip des Geldes zu unterwerfen, so konsequent wie möglich. In dieser Zeit folgt sie einem markierten Zehn-Euro-Schein auf seinem Weg von Hand zu Hand. Sie wird zum Begleitservice der Banknote – und der Menschen, die gerade in deren Besitz sind. Wer den Geldschein erhält, hat auch seine Begleitperson an der Seite. Bis er/sie den Schein wieder ausgibt. Fest steht der Ausgangspunkt: Ein Eckladen in Köln. Wohin der Weg des Geldes führt und was für Begegnungen auf diesem Weg liegen, ist offen. Philine Velhagen, geboren 1972, arbeitet als Theater- und Hörspielregisseurin in Köln, München und Wien. In den letzten Jahren realisiert sie ihre Theaterprojekte verstärkt im öffentlichen Raum. Während des Festivals „Politik im Freien Theater“ 2008 ging sie mit „Laute(R) Kölner Wünschen“ auf die Straße. 2010 verwandelte ein Live-Hörspiel den Aachener Weiher zum Schauplatz für eine Schatzsuche

Vorstellung im OhrCast auf YouTube

Meine Wertung: + / –


hr 2
Mittwoch, 23. Januar 2013, 21:30

Stadt der 1000 Feuer
von Oliver Augst und John Birke

Regie: Oliver Augst
Musik: Oliver Augst
hr / SWR 2013
ca. 80 Min.

In Anspielung auf den alten Beinamen der Stadt Gelsenkirchen, Stadt der tausend Feuer, setzen Augst und Birke sich mit dem Arbeitsbegriff in der postindustriellen Informationsgesellschaft auseinander. Musikalisch / literarisch basiert das Stück auf Sprechchortexten aus den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts und auf einer Reihe von Solostimmen: Porträts von Tätigkeiten wie denen von Praktikanten, Musikern oder, vielleicht ist es Zukunftsmusik, Opfern, die man mieten kann.


DLR Kultur
Mittwoch, 23. Januar 2013, 21:33

Boxen
von Charles Juliet

Bearbeitung: Kay Borowsky (Übersetzung)
Regie: Stefanie Hoster
DLR 2011
56 Min.

Mit:
Falk Rockstroh, Patrick Güldenberg, Martin Engler, Gabriela Schmeide, Markus Meyer, Wilfried Hochholdinger, Marian Funk, Michael Rotschopf, Felix v. Manteuffel, Claudius v. Stolzmann

Herbst 1948 in Aix-en-Provence. Der mittellose 14-jährige François hat auf einer Militärschule die Chance, einen Schulabschluss zu machen. Er ist ehrgeizig, aber er leidet unter dem Drill und der Brutalität der Mitschüler. François will Boxen lernen von seinem Zugführer Julien, einem ehemaligen Boxer. Die Sonntage in der Villa von Julien und seiner Frau werden für den Jungen zur Entdeckung.


Stadtfilter
Donnerstag, 24. Januar 2013, 00:00

Hörspiel
von NN

NN
NN

Wiederholung des Hörspiels vom Sonntag, 17:30 Uhr


890RTL
Donnerstag, 24. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


BR 2
Donnerstag, 24. Januar 2013, 21:03

Maigret und die Groschenschenke
von BR 1961

BR 1961
52 Min.

sh. 23. Januar 2013, 20:03 Uhr, BR 2


SWR 2
Donnerstag, 24. Januar 2013, 22:03

Stadt der 1000 Feuer
von Oliver Augst und John Birke

hr / SWR 2013
ca. 80 Min.

sh. 23. Januar 2013, 21:30 Uhr, hr 2


1Live
Donnerstag, 24. Januar 2013, 23:00

Der grüne Leguan
von Carlo Lucarelli

Bearbeitung: Hein Bruehl, Jürgen M. Thie; Peter Klöss (Übersetzung)
Regie: Hein Bruehl
WDR 2000
47 Min.

Mit:
Grazia Negro: Anna Thalbach
Vittorio Poletto: Volker Niederfahrenhorst
Leguan: Jens Wawrczeck
Simone: Daniel Brühl
Mutter: Veronika Bayer
Polizeipräsident: Alexander Grill
Alvau: Leopold von Verschuer
Stoppa: Horst Mendroch
Canavese: Manfred Götting
Anna Bulsamini, Vermieterin: Hannelore Lübeck
Matera, Wagen 1: Paul Faßnacht
Sarrina, Wagen 2: Claus-Dieter Clausnitzer
Wachhabender, Wagen 3: Josef Quadflieg
Castagnoli (Wagen 4): Ulrich Kuhlmann
Tasso (Student 1): Andreas Pietschmann
Student 2: Markus Wick
Misero (Student 3): Luke Wilkens
Rita: Daniela Lebang
Paola: Britta Jacobi
Empfang, Rambo: Gottfried Mehlhorn
TI.M.(Moderatorin): Caleria Risi

Sonderermittlerin Garcia Negro hat eine Reihe von Mordfällen aufzuklären. Sie entdeckt, dass alle Opfer Studenten waren, und alle waren nackt. Um eine Massenhysterie zu vermeiden, verschweigen die Behörden, dass in Bologna ein Serienkiller umgeht. Garcia bekommt Hilfe von dem blinden Simone, der nachts den Polizeifunk und Internet-Chats belauscht. Simone hat die ‚grüne‘ Stimme des ‚Leguans‘ gehört, der so genannt wird, weil er seinen Opfern die Haut abzieht und sich selbst überstreift. Sein Antrieb: Er will in anderen Körpern wiedergeboren werden, denn in seinem eigenen hört er ständig das Läuten der infernalischen Höllenglocken. Garcia fühlt sich von dem stillen, zurückhaltenden Simone angezogen – aber auch der ‚Leguan‘ ist auf ihn aufmerksam geworden.

Carlo Lucarelli, geboren 1960 in Parma, Sänger, Mitbegründer des literarischen Zirkels Gruppo 13, gibt eine Internet-Zeitschrift heraus und hat zahlreiche Romane veröffentlicht.

„Der grüne Leguan“ ist das erste Hörspiel nach einem Roman von Carlo Lucarelli. Die Geschichte folgt zwar dem mittlerweile recht typischen Serienkiller-Schema, kann aber doch mit Spannung und einigen guten Details überzeugen. Gut ins Hörspielformat passt die Einbindung des blinden Simone in die Handlung, da dies den Hörer auf die Ebene der handelnden Figuren holt.

Die spannende Geschichte wird von einem – nicht nur von der Papierform gesehen – großartigen Ensemble erzählt. Anna Thalbach überzeugt als Ermittlerin ebenso wie Daniel Brühl als Simone oder Jens Wawrczeck als – mal wieder – psychopahtischer Mörder.

Spannend und gut erzählt sei „Der grüne Leguan“ Freunden des Thrillergenres ans Herz gelegt.

Meine Wertung: + + + +


890RTL
Freitag, 25. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


WDR 5
Freitag, 25. Januar 2013, 14:05

Hotzenplotz 3 Teil 4
von Otfried Preußler

wDR 2008
ca. 30 Min.

Cover

siehe 4. Januar 2013, 14:05 Uhr, WDR 5


nordwestradio
Freitag, 25. Januar 2013, 19:05

Lütetsburg
von Erna Brüchert

Regie: Frank Grupe
Musik: Jan Christoph
RB / NDR 2006
ca. 50 Min.

Mit:
Hella (alt): Edda Loges—Edzard (alt): Heino Stichweh—Hella (jung): Sonja Stein—Edzard (jung): Erkki Hopf—Dörte: Birte Kretschmer—Martin: Robert Eder

Hella ist zu Besuch in Berlin, und sie weiß, „Er“ lebt jetzt hier: Edzard, der vor einem halben Jahrhundert ihr Geliebter war. Ein dummes Wort, ein ungerechter Vorwurf, und sie waren auseinander gegangen. Kann Hella nach all der Zeit noch einmal die Weichen anders stellen? Und wenn sie es kann – soll sie es?

Erhard Brüchert wurde 1941 in Pommern geboren und wuchs in Ostfriesland auf. Neben seinem Beruf als Oberstudienrat für Deutsch und Geschichte schrieb er zahlreiche Dokumentarstücke und Bühnenstücke für Amateur- und Jugendtheater, niederdeutsche Hörspiele sowie hochdeutsche historische Romane und Novellen und erhielt für seine Arbeit zahlreiche Preise.


SRF 1
Freitag, 25. Januar 2013, 20:00

Die Fieberkurve Teil 2
von Friedrich Glauser

DRS / SWF 1991
ca. 50 Min.

sh. 18.01.2013, 20:00 Uhr, SRF 1


SWR 2
Freitag, 25. Januar 2013, 22:03

Handgeschnitzte Särge
Teil 1

von Truman Capote

Bearbeitung: Horst H. Vollmer
Regie: Horst H. Vollmer
SDR 1982
54 Min.

Mit:
Peter Lieck, Herbert Fleischmann, Witta Pohl, Elisabeth Wiedemann, Friedrich Schutter, Ingeborg Engelmann, Hans-Helmut Dickow, Nina Danzeisen u.a.

Es gibt bislang sieben Opfer. Sie hatten nichts miteinander zu tun, und doch werden sie auf die gleiche kaltblütige Weise umgebracht. Allen gemeinsam ist, dass ihnen kleine, handgeschnitzte Särge zugeschickt wurden. Jake Pepper, der mit der Aufklärung dieser Fälle betraut ist, kann den Täter nicht aufhalten. Ein Besessener muss am Werk sein, und schon bald sind neue handgeschnitzte Särge unterwegs … Es ist eine gleichermaßen irrationale wie fesselnde Geschichte, die Truman Capote in der für ihn charakteristischen Mischung aus Tatsachenbericht und Fiktion erzählt.


rbb-kulturradio
Freitag, 25. Januar 2013, 22:04

Category 5: Wie ich Fats Domino aus dem Hurrikan Katrina rettete
von David Zaine Mairowitz

Regie: David Zaine Mairowitz
Musik: Fats Domino
SRF 2012
52 Min.

Radio:Tipp

Prix Europa 2012

Mit:
Dudeck: Martin Reinke
Fats Domino: Allan Evans
Officer Black: Robyn Lyn Gooch
Mambo Vera: Hélène Echard
Prediger: Aloysius Itoka
Nachrichtensprecher: Henry Camus
Bergungsarbeiter / 1. Cop: Vincent Leittersdorf
Rezeptionistin: Anikó Donáth
2. Cop: Daniel Ludwig

Als am 29. August 2005 der Hurrikan Katrina die Stadt New Orleans trifft, ist das Ausmass der Katastrophe trotz aller Vorsichtsmassnahmen verheerend. Nahezu die gesamte Stadt steht bis zu sieben Meter tief unter Wasser, Evakuierungszentren sind geflutet, etwa 1’800 Menschen sterben, andere warten tagelang auf den Dächern ihrer Häuser auf Rettung. In all diesem Chaos trifft die Musikwelt ein weiterer Schlag. Fats Domino, der grosse Rhythm and Blues- Sänger und Sohn der Stadt, ist verschwunden. Niemand weiss, wo er ist und ob er überhaupt noch lebt. Diese Nachricht ist für David Zane Mairowitz‘ Protagonisten, den Berliner Dudeck, ein Erweckungsmoment. Er, der alte Rock’n’Roller, der nie etwas gewagt hat, macht sich auf mitten in das Katastrophengebiet, um Fats Domino zu retten. Zu Hilfe kommen ihm dabei nur seine blutdrucksenkenden Mittel und die Fähigkeit, mit seinem grossen Idol in Gedanken zu kommunizieren. David Zane Mairowitz arbeitet mit YouTube- und selbst aufgenommenen Originaltönen. Er macht die Katastrophe akustisch erlebbar und lässt das New Orleans auferstehen, in dem sein unbedarfter Dudeck mit Berliner Schnauze und besessen von Fats Domino mit Alligatoren um die Wette paddelt, Voodoozauber erfährt und mit der völlig überlasteten Polizei von New Orleans aneinandergerät.

David Zane Mairowitz, 1943 in New York geboren, lebt seit 1966 in Europa als freier Schriftsteller, heute in Avignon und Berlin. Er verfasst journalistische Arbeiten, Kurzgeschichten, Bühnenstücke und zahlreiche Hörspiele, für die er u.a. 1996 mit dem Prix Ostankino für «Planet aus Asche», 1997 mit dem Prix Italia für «Der wollüstige Tango» und 2005 mit dem Prix Europa für «Im Krokodilsumpf» ausgezeichnet wurde. .

Fats Domino, 1926 in New Orleans geboren, ist ein US-amerikanischer Rhythm and Blues-Sänger. Die Rock’n’Roll-Zeit der 50er Jahre wurde zu seiner erfolgreichsten musikalischen Phase, in der Songs wie «Blueberry Hill», «Ain’t that a shame» oder «Blue Monday» entstanden. Fats Domino lebt heute zurückgezogen in New Orleans und will die Stadt bis zu seinem Tod nicht verlassen.

David Zaine Mairowitz nimmt das reale Verschwinden Fats Dominos in den Wirren der Katastrophe, die vom Wirbelsturm „Cathrina“ über New Orleans hereinbrach, als Grundlage für seine bitterböse, aber sehr unterhaltsame Geschichte. Sein Protagonist Dudek taugt eigentlich nur wenig zum Helden – Gesundheitlich höchst angeschlagen, kämpft er sich durch das Katastrophengebiet, um sein Idol, Fats Domino, zu retten. Er ringt mit Alligatoren, Polizisten, Plünderen und seinem Bluthochdruck.

Die skurrile Geschichte lebt von einer gelungen Mischung aus bitterer Realität und der abstrusen fiktiven Geschichte. Mairowitz‘ Dudek ist dabei das herausragende Moment. Die Figur wird sehr lebendig von Martin Reinke dargestellt – ich kann mich nicht erinnern, den Schauspieler jemals so großartig erlebt zu haben..

„Category 5: Wie ich Fats Domino aus dem Hurrikan Katrina rettete“ ist ein cleveres und höchst unterhaltsames Hörspiel!

Meine Wertung: + + + +


DLF
Samstag, 26. Januar 2013, 00:05

Fantômas!
von Leonhard Koppelmann und Stefan Keim nach Pierre Souvestre und Marcel Allain

Regie: Leonhard Koppelmann
WDR 2012
54 Min.

Mit:
Martin Bross, Cathlen Gawlich, Henning Nöhren

Fantômas bewegt sich durch die Genres, die Kontexte und die Zeit, für jede Situation bestens ausgerüstet mit einer entsprechenden Maske. Das Live-Hörspiel nimmt die Fährte des Phänomens Fantômas auf – ohne bei der wilden Jagd das Erzählen einer Geschichte zu vergessen: die des größten und gerissensten Verbrechers aller Zeiten. 1911 erblickt er als Geschöpf zweier ehemaliger Rechtsanwälte, Pierre Souvestre und Marcel Allain, das Licht der Welt – erst in Form eines Fortsetzungsromans, später in unzähligen Verfilmungen. Fantômas begeistert fortan ein Massenpublikum und inspiriert eine breite Künstlerschaft.


105.5 Spreeradio
Samstag, 26. Januar 2013, 03:00

Die Hörspielreihe

Bekanntgabe des jeweilgen Hörspiels erfolgt unmittelbar vor der Ausstrahlung
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


Radio Corax
Samstag, 26. Januar 2013, 10:30

Freispiel
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


OE 1
Samstag, 26. Januar 2013, 14:00

Ein Sommer, damals
von Don Harworth

Bearbeitung: Hubert von Bechtolsheim
Regie: Götz Fritsch
ORF 2005
ca. 55 Min.

Mit:
Maria Happel, Werner Wölbern, Arleen Duit, Peter Matic, Jaschka Lämmert, Wolfram Berger, Hannes Gastinger, Imke Büchel, Linde Prelog, Denis Petkovic, Ursula Scheidle, Hermann Scheidleder, Silvia Fenz u.v.a.

In den mageren Jahren zwischen den beiden Weltkriegen suchten die Bewohner der dunklen Farmen auf den Hügeln der Pennines, dem nördlichen Mittelgebirge Englands, scharenweise das Weite. Am Scarf End Moor, das einmal zwanzig Farmen ernährt hatte, hielten sich noch zwei. Die eine wurde von John Pickup bewirtschaftet, einem allein lebenden, eigenbrötlerischen alten Hirten, die zweite mehr oder weniger in seiner Nachbarschaft, eine Meile entfernt der Schneegrenze entlang, von Jane Foster und ihrer neunjährigen Tochter Hetty.

In einer Nacht des bitterkalten Februars 1939 wurde der Hausierer Frank von einem Schneesturm überrascht und pochte laut an Janes Haustür. In den darauf folgenden Monaten schien es, als könnte Frank vielleicht einmal Jane den abwesenden Ehemann und Hetty den abwesenden Vater ersetzen.


WDR 3
Samstag, 26. Januar 2013, 15:05

Früher war ich ein Glas Milch
von Wilhelm Genazino

Regie: Claudia Johanna Leist
WDR 2002
43 Min.

Mit:
Irm Hermann, Rosemarie Fendel, Stefan Wigger, Ulrich Matthes, Doris Plenert

„In meiner Jugend war ich weiß und rein und zart wie ein Engel … wie ein Glas Milch. Irgendwann nimmt mich einer an die Lippen und schluckt mich weg. Dann bin ich gerettet …“

Martha und Robert regeln ihre Ehe auf ungewöhnliche Art: Er geht vormittags arbeiten, sie verlässt die gemeinsame Wohnung kurz bevor er zurückkommt. Sie können ihren gegenseitigen Anblick nicht mehr ertragen – die Spuren des Alters sind ihnen zuwider. Da sie nicht das Gefühl haben, begehrt zu werden, lebt jeder in der eigenen Spiegelung. Auch Iris, die Freundin von Martha und Roberts ehemalige Geliebte, leidet unter körperlichen Unvollkommenheiten. Sie unternimmt einen verzweifelten Versuch, Robert zurückzugewinnen.

Menschen in der Kluft zwischen Mythen und individueller Realität: Wer hat in einer Welt des schönen Scheins ein Recht auf Liebe? Was opfert die Erfolgsgesellschaft ihrem Schönheitsideal?

Wilhelm Genazino, 1943 in Mannheim geboren, lebt in Frankfurt. Sein schriftstellerisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis (2004) und dem Kleist-Preis (2007). Zuletzt erschien „Aus der Ferne & auf der Kippe“ (2012).


WDR 5
Samstag, 26. Januar 2013, 17:05

Gebirge
von Tom Peuckert

Regie: Jörg Schlüter
WDR 2013
ca. 54 Min.

Privatdetektiv Castor Troya soll fünf große, olivgrüne Blechkisten aus dem Zweiten Weltkrieg finden. Auftraggeber ist ein sehr betagter Herr, der den Weg dieser Kisten verfolgt hat, bis zu jenem Funkspruch vom 7. April 1945: „Bergfried“ teilt „Schwarzrabe“ mit, dass die Ladung in einer Höhle nahe der Feldstelle 23 versteckt wurde. Auf seiner Suche streift der vielseitig gebildete Castor Troya durch die Seelenlandschaften der deutschen Romantik und trifft auf einen Berggeist der besonderen Art: Richard Krist, ein seinerzeit von der DDR-Obrigkeit drangsalierter Hippie, auf dessen Hof sich die nicht parteikonforme Jugend des Arbeiter- und Bauernstaates traf. Keiner kennt die Gegend besser als dieser undurchsichtige Waldschrat.

Tom Peuckert, geboren 1962 in Leipzig, studierte Theaterwissenschaft und lebt als Autor, Theaterregisseur und Dramaturg in Berlin.


SRF 2 Kultur
Samstag, 26. Januar 2013, 21:00

Sowie weitere Verstösse gegen die Weltordnung
von G. Meister

Regie: Erik Altorfer
Musik: Mario Marchisella
DRS 2007
57 Min.

Mit:
Sarah Viktoria Frick, Lukas Graser, Ueli Jäggi, Siggi Schwientek u.a.

1968 ff.: Selbst in der friedlichen Schweiz setzte die revolutionäre Hoffnung damals nicht nur auf Flower Power, sondern auch auf die Wirkung von Sprengstoff. Nie aber zielte die Gewalt von links gegen Menschen. Das Gespenst der Subversion setzte dennoch eine breite staatliche Bespitzelung in Gang.

«Sowie weitere Verstösse gegen die Weltordnung» mischt Dokumente aus den 70er Jahren (zum Beispiel Auszüge aus der dicken Akte, schweizerisch: Fiche, die über den Schriftsteller Daniel de Roulet angelegt wurde. Wobei den Schnüfflern und ihren Helfershelfern de Roulets einzige kriminelle Tat, 1975 das Gstaader Chalet von Axel Springer in Brand gesteckt zu haben, ironischerweise entging…) in einen Reigen fiktiver Szenen – Szenen, die vom Bombenbasteln erzählen und von Überwachung und Kontrolle, die schliesslich im Versuch gipfeln, einem jungen Menschen seinen kritischen Blick auf die Welt buchstäblich abzukaufen. Es ist doch viel vernünftiger, mit seiner politischen Einstellung Geld zu verdienen, als wirklich politisch zu sein, nicht wahr?

Gerhard Meister, 1967 im Emmental geboren und dort aufgewachsen, studierte Soziologie und Geschichte an der Universität Bern, lebt als Theaterautor, Journalist und Regisseur in Zürich. Bildete zusammen mit Andreas Lutz das Kabarettduo «Geholten Stühle» (ausgezeichnet u.a. mit dem Salzburger Stier 2000) und tritt mit dem Autorenkollektiv «Bern ist überall» auf. Zahlreiche Theaterstücke und Hörspiele.

Mario Marchisella, geboren 1972 in Zürich, studierte Musik an der Musikhochschule Zürich und ist seither als freischaffender Schlagzeuger, Perkussionist und Komponist tätig. Wurde mit mehreren Stipendien und Werkbeiträgen ausgezeichnet und führt mit seinem Tonstudio «audioscope» Auftragskompositionen in verschiedenen Bereichen, insbesondere für Theater, Film, Kunstinstallationen und Hörspiele aus.


NDR-Info
Samstag, 26. Januar 2013, 21:05

Die Verfolgung
von Matt Hartley

Bearbeitung: Claudia Feldmann (Übersetzung)
Regie: Roman Neumann
NDR 2013
ca. 54 Min.

Mit:
Anne Weber, Hans Löw, Julian Greis, Alexander Khuon u. a.

Regisseur Roman Neumann, Leon Alexander Rathje, Maja Schöne und Hans Löw; Bild: NDR / Fritz Meffert
Regisseur Roman Neumann, Leon Alexander Rathje, Maja Schöne und Hans Löw; Bild: NDR / Fritz Meffert

Paul, ein ehrgeiziger Polizist, macht Jagd auf zwei jugendliche Kriminelle, die wieder mal mit gestohlenem Wagen auf Tour sind. Dabei kollidiert er mit einem Geschäftsmann, Henry, der noch am Unfallort stirbt. Offenbar musste Henry den rasenden Brüdern ausweichen, denn er fuhr auf der falschen Seite. Wer hat Schuld am tödlichen Geschehen? Die rasenden Brüder? Der ihnen hinterherjagende Polizist? Während der nun folgenden polizeilichen Ermittlungen steht Pauls polizeiliche Karriere zur Disposition. Dann wird am Unfallort ein Mobiltelefon gefunden. Offenbar hat der Verstorbene kurz vor dem Crash telefoniert. Dann war er also abgelenkt und hat seinen Anteil Schuld an dem, was folgte. Mit wem hat er gesprochen? Paul beginnt selbst zu re – cherchieren. Und stößt auf eine Geliebte, die Henry eine unheilvolle und vielleicht todbringende Nachricht überbrachte. Also hat auch sie schuld? Ein philosophisch-psychologischer Krimi und ein interessantes Kammerspiel um Schuld und tragische Verstrickung, ein Stück nahezu Dürrenmattschen Zuschnitts.


WDR 5
Samstag, 26. Januar 2013, 21:05

Der lange Weg nach Bochum
von Heinrich Peuckmann

Regie: Burkhard Ax
WDR 1987
ca. 50 Min.

Mit:
Eberhard Feik, Beate Abraham, Susanne Schart, Hartmut Stanke u. a.

Das Hörspiel über den von 1847 bis 1912 lebenden Bergmann und Dichter Heinrich Kämpchen verbindet seine Gedichte mit dem Kampf der Bergarbeiter für gerechten Lohn und bessere Arbeitsverhältnisse. Nachts feilt der Frühpensionär Kämpchen an einem Gedicht, das die Fron der Bergleute schildert, am nächsten Morgen macht er sich auf den Weg nach Bochum zur „Bergarbeiterzeitung“, die jede Woche eines seiner Gedichte druckt.


WDR 5
Samstag, 26. Januar 2013, 22:00

Ich war nie länger als zehn Minuten alleine

oder
Ich denk – jetzt ist Feierabend
von Michael Klaus

Regie: Klaus-Dieter Pittrich
WDR 1987
ca. 50 Min.

Mit:
Tana Schanzara, Barbara Hintzen, Günther Cordes, Fabian Körner, Claus-Dieter Clausnitzer u. a.

Meine Geschichte ist wie Denver und Dallas zusammen. Und Öl hab ich auch. Salatöl.“ Diese Sätze stammen von einer Frau, deren tragikomische Geschichte eines Lebensabschnittes vorgestellt wird – ein „starkes Stück“ Leben. Die Sprache ist witzig-komisch, aber auch drastisch. Die Erzählung stammt unverwechselbar aus dem Land an der Ruhr und ist nichts für empfindliche Gemüter. Der Hörer wird am Ende vielleicht der Hauptdarstellerin Tana Schanzara zustimmen können. Ein Zeitungsreporter fragte sie während der Aufnahmen, ob das denn die Wirklichkeit träfe. Ihre Antwort: „Nichts ist unglaubwürdiger als nur das normale Leben.


WDR 5
Samstag, 26. Januar 2013, 23:05

Gebirge
von Tom Peuckert

WDR 2013
ca. 54 Min.

sh. 26. Januar 2013, 17:05 Uhr, WDR 5


mdr-figaro
Sonntag, 27. Januar 2013, 07:10

Das fremde Kind
von E. T. A. Hoffmann

Bearbeitung: Mario Göpfert
Regie: Peter Brasch
Rundfunk der DDR 1987
41 Min.

Mit:
Das fremde Kind: Simone von Zglinicki
Mutter: Walfriede Schmitt
Vater: Martin Seifert
Gräfin: Katrin Klein
Cyprianus: Arno Wyzniewski
Magister: Reiner Heise
Felix: Jakob Kranz
Christlieb: Manon Marschner
Adelgunde: Anja Pieper
Herrmann: Stephan Mahnecke

Onkel Cyprianus, Minister in der Hauptstadt, ist zu Besuch auf dem Land in Brakelheim bei seinem Vetter, der zwei naturbegeisterte Kinder hat: Felix und Christlieb. Die beiden sind bisher ohne Hofmeister aufgewachsen. Im Gegensatz zu ihnen sind die Ministerkinder Hermann und Adelgunde schon zu Lernmaschinen dressiert. Sie wirken wie ein mechanischer Trommler und eine Puppe. Mit Hilfe des Ministers wird nun auch für die Brakelkinder ein Hofmeister bestellt: Magister Tinte, ein widerlicher Kerl, der die Frischluft und den Wald fürchtet, in dem die Kinder sonst so gern gespielt haben. Er versucht, seinen Zöglingen trockenes Wissen einzupauken. Verzweifelt suchen die Kinder Hilfe bei einer Waldfee, die von einem Gnomenkönig verfolgt wird. Könnte es gar sein, dass es sich bei diesem Unhold um Magister Tinte höchstpersönlich handelt?

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, (1776-1822) geboren in Königsberg. E. T. A. Hoffmann war nach seinem Jurastudium auch als Dichter und Komponist, Musikkritiker, Karikaturist, Maler und Zeichner tätig. Sein literarisches Schaffen ist der Hochromantik zuzuordnen, sein bevorzugtes Genre war der triviale Schauerroman. Charakteristisch für ihn ist die Dichotomie zwischen Normalität und Wahn, Realität und Fantasiewelt, Bürgerlichkeit und Exzentrik. Er starb in Berlin.

Mario Göpfert
geboren 1957 in Dresden, wo er heute lebt. Er ist gelernter Schriftsetzer und Absolvent des Literaturinstitutes in Leipzig. Seit 1985 freiberuflicher Schriftsteller. Zahlreiche Hörspiele für Kinder.

Ein Kinderhörspiel, das bei der eingentlichen Zielgruppe vermutlich nicht wirklich ankommt, und aufgrund der antiquierten Geschichte und der entsprechenden Inszenierung eher für größere Ohren geeignet zu sein scheint. Mario Göpfert gibt sich alle Mühe die Geschichte in 41 Minuten zu packen, es genügt, um die Bilder der Geschichte gut plastisch zu machen, in ihrer Gesamtheit wirkt sie allerdings nur bedingt.

Dabei sind die Szenen verständlich umgesetzt und gut dargestellt worden. Göpfert gelingt es, das Spannende und Märchenhafte in eine leichtgängigere Sprache zu setzen. Die Inszenierung führt dies aber nur bedingt fort. Die typische Art, wie Hörspiele des Rundfunks der DDR produziert wurden, findet sich auch hier wieder: Es agieren zwar gute Schauspieler, daneben passiert aber viel zu wenig Hörbares, was die Geschichte greifbarer macht.

Letztlich bin ich hier etwas hin- und hergerissen. Einerseits ist diese Produktion für eine E. T. A. Hoffmann-Umsetzung recht solide, als ausgewiesenes Kinderhörspiel funktioniert sie meines Erachtens allerdings nur sehr bedingt. Insofern sehe ich das Hörspiel zwar im positiven Bereich der Wertungsskala, allerdigns ist die Empfehlung entsprechend eingeschränkt.

Meine Wertung: +


SRF 3
Sonntag, 27. Januar 2013, 11:10

Philip Maloney
von Roger Graf

NN
ca. 30 Min.

Die Bekanntgabe, welche Folge aus den „haarsträubenden Abenteuern des Philip Maloney“ gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm


SRF 1
Sonntag, 27. Januar 2013, 14:00

La Boutique Teil 4
von Francis Durbridge

DRS 1968
ca. 40 Min.


rbb-kulturradio
Sonntag, 27. Januar 2013, 14:04

Weiter leben
von Ruth Klüger

Bearbeitung: Hubertus Zorell und Pete Belcher
Regie: Götz Fritsch
ORF 2011
49 Mi.

Hörspiel des Jahres 2012 (Österreich)

Mit:
Maria Hofstätter und Martina Spitzer

Ich kenne die Stadt meiner ersten elf Jahre schlecht“, sagt Ruth Klüger, denn „Juden und Hunde waren allerorten unerwünscht.“ Elf Jahre war die Tochter eines jüdischen Wiener Frauen- und Kinderarztes alt, als sie gemeinsam mit ihrer Mutter ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurde. Auschwitz und zwei weitere Lager sollten folgen.

50 Jahre später, 1992, veröffentlichte sie, mittlerweile Germanistik-Professorin in den USA und als Gastprofessorin immer wieder in Deutschland und auch in Österreich zu Besuch, ein aufsehenerregendes Buch: „Weiter leben – eine Jugend“. Mit den „Worten des Kindes, das sie einmal gewesen war“, erzählt Ruth Klüger vom Leben als Judenkind in Wien, berichtet, neugierig zunächst, über das Leben und Überleben in den Konzentrationslagern. „Ich habe Theresienstadt gehasst“, sagt sie. Aber auch: „Ich habe Theresienstadt geliebt. Irgendwie.

Ruth Klüger, geboren am 30. Oktober 1931 in Wien. 1942 nach Theresienstadt, Auschwitz-Birkenau und Christianstadt verschleppt. 1947 Auswanderung in die USA. Lebt heute als Literaturwissenschaftlerin in Irvine/Kalifornien – mit einem zweiten Wohnsitz in Göttingen. Ihre Autobiographie »Weiter leben« war ihre erste literarische Veröffentlichung.


hr 2
Sonntag, 27. Januar 2013, 14:05

Feldpost
Briefe deutscher Soldaten aus Afghanistan

von Herausgeber: Marc Baumann

Bearbeitung: Antje Vowinckel (Funkeinrichtung)
Regie: Antje Vowinckel
Musik: Nils Bormann, Fabian Hinrichs, Oliver Strietzel, Felix von Manteuffel, Fabian Busch u. v. a.
SWR 2011
86 Min.

Seit fast zehn Jahren kämpfen deutsche Soldaten in Afghanistan in einem zermürbenden Krieg. Und bis heute haben Politiker und die Führung der Bundeswehr es nicht verstanden, den Menschen in Deutschland zu erklären, warum. Im Gegenteil: Als die Bundeswehr vom Vorhaben des SZ-Magazins erfuhr, Feldpostbriefe von deutschen Soldaten zu veröffentlichen, tat sie alles, um dieses Projekt zu verhindern. Denn in diesen Dokumenten kommen die Frauen und Männer zu Wort, die für uns in den Krieg ziehen müssen, und bieten einen bestürzenden Einblick in ihren beklemmenden Alltag. Sie erzählen offen von schrecklichen Anschlägen und quälender Langeweile, von gefährlichen Einsätzen und den Menschen vor Ort, von Wut, Rührung und Tod, von Lagerkoller und Liebe, von Sehnsucht nach Familie und Freunden und von dem, was sie vermissen und fürchten. Und davon, was sie von den deutschen Politikern halten, die sie in den Krieg geschickt haben. Ein Dokument deutscher Gegenwart für alle, die wissen wollen, wie der Krieg in Afghanistan wirklich ist, und die einen unzensierten Blick auf die Lage bekommen wollen.

Franziska Storz, Martin Langeder und Mauritius Much arbeiten als freie Journalisten in München.

Marc Baumann und Bastian Obermayer sind Redakteure beim SZ-Magazin.

Für ihre Sammlung von Briefen und Mails von Soldaten aus Afghanistan wurden die fünf Autoren 2010 mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet.

Das Hörspiel „Feldpost“ besteht aus echten Fragmenten aus Briefen, die deutsche Soldaten, unterschiedlichen Ranges und Aufgabe, an ihre Familien nach Deutschland geschrieben haben. Aus den Schilderungen ergibt sich ein lebendiges Bild der Lage in Afghanistan. Obwohl die persönliche Einstellung jedes Schreibers zum Einsatz anders ist, wird das Bild kaum verzerrt. Im Gegenteil, dadurch, dass die Persönlichkeiten durch das Geschriebene erkennbar werden, lassen sich die Schilderungen sogar besser einordnen.

Die Hörspielfassung hat gegenüber der ausgezeichneten Briefsammlung den Vorteil, dass sich einzelne Sequenzen ordnen und deutlich schärfer schneiden lassen. Durch den Einsatz der unterschiedlichen Sprecher bleiben die Fragmente aber stets zuordenbar – so gelingt es gut, das gezeichnete Bild nachzuvollziehen.

Hörenswert – auch wenn es nicht dem typischen Hörspielbegriff entspricht, aber dessen Möglichkeiten sehr gut nutzt, um die Idee des Stückes zu verwirklichen.

Meine Wertung: + + +


BR 2
Sonntag, 27. Januar 2013, 15:00

Zorro – Der Fluch von Capistrano Teil 1
von Johnston McCulley

BR 1999
55 Min.

sh. 01. Januar 2013, 14:05 Uhr, SRF 1


slangradio
Sonntag, 27. Januar 2013, 17:00

Hörspiele für Kinder
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


SR 2
Sonntag, 27. Januar 2013, 17:04

Chambre heißt Zimmer und Gaz heißt Gas
von Peter Steinbach

Regie: Bernd Lau
SR / SFB 1983
71 Min.

Mit:
Theo Maier-Körner, Marianne Weber-Riedel, Irene Marhold, Walter Buschhoff, Hans Helmut Dickow, Burkhard Heim, Joachim Deichsel u.a.

Wie in mehreren seiner Drehbücher und Hörspiele setzt sich Peter Steinbach in der Realsatire „Chambre heißt Kammer und Gaz heißt Gas“ mit der Beziehungslosigkeit der Menschen zu ihrer eigenen Geschichte auseinander. Der titelgebende Satz ist die Auskunft des Pförtners, der die wenigen Besucher eines ehemaligen KZs in den Vogesen betreut. Schaller aber, der seinen 70sten Geburtstag in dieser Gedenkstätte mit den untereinander zerstrittenen Töchtern und seinem Schwiegersohn verbringen will, weiß es besser. „Wir hatten aber keine Gaskammer. (…) Wir wurden alle erschossen!“ Und auch der Galgen ist offensichtlich von seinem ursprünglich versteckten Ort mit Sorgfalt an eine unübersehbare Stelle versetzt worden. Zwei Installateure allerdings richten gerade den Elektrozaun wieder originalgetreu her…
Eine Parabel auf die Beziehungslosigkeit zur eigenen Geschichte und die auf Anlässe reduzierte „Aufarbeitung“ unserer Vergangenheit.


Stadtfilter
Sonntag, 27. Januar 2013, 17:30

Hörspiel
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


DLR Kultur
Sonntag, 27. Januar 2013, 18:20

Gilsbrod
von Sabine Bergk

Regie: Leopold von Verschuer
Musik: Bo Wiget
DLR 2013
ca. 70 Min.

Mit:
Kristen Hartung

An einem kleinen Stadttheater ist der Souffleuse gekündigt worden. Wie es dazu kam, erzählt die Souffleuse selbst. Frau Gilsbrod, Diva des Hauses und Muse des Dirigenten, gerade im Begriff, ihr erstes viergestrichenes c im Fortissimo zu singen, hat sich im Text verhakt und wartet auf den Einsatz der Souffleuse. Doch die kann ihr den Text nicht geben, denn sie muss beim Anblick der Gilsbrod schrecklich lachen. Während Gilsbrod ihre Koloratur verzweifelt auf a weitersingt, steigert sich die Souffleuse in die Versatzstücke ihrer Erinnerung hinein, an ein Leben im Theater, an kleinbürgerliche und größenwahnsinnige Stadttheaterillusionen. Eine komische und zugleich abgründige Parabel.


SWR 2
Sonntag, 27. Januar 2013, 18:20

Pieta Piëch
Das Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche zum Download/Podcast zur Verfügung

von Walter Filz

Regie: Walter Filz
Musik: Walter Filz
SWR 2012
ca. 70 Min.

Mit:
Nadja Schulz-Berlinghoff, Jürg Löw, Armin Chodzinski u. a.

Der Porsche-Enkel und VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Karl Piëch gilt als mächtigster und einflussreichster Manager Deutschlands. Das Beamten-Vehikel Audi verwandelte er in eine Nobelmarke für Schnellerverdienende. Den behäbigen Staatskonzern Volkswagen steuerte er an die Weltspitze der Autohersteller, unter deren Dach vom MAN-Supertruck bis zur Edelschlitten-Marke Bugatti alles vereint ist, was Räder hat. Unvergessen ist Piëchs Anteil an der dramatischen Übernahmeschlacht um und gegen Porsche. Piëch hat den zweifelhaften Ruf eines eiskalten Machtmenschen, aber auch den eines genialen Ingenieurs mit Benzin im Blut. Tatsächlich ist der 75-Jährige der letzte große Industrie-Manager, der das, was er herstellen lässt auch selbst konstruieren kann. Und er ist einer, der darüber nicht viel Worte verliert. Piëch gibt sich wortkarg, schmallippig, öffentlichkeitsscheu. Was steckt hinter der grimmigen Fassade des Spitzenunternehmers? Vielleicht ein Schmerzensmann der deutschen Industrie? Ein Leidender, der tut, was er tun muss, weil er weiß, wozu er da ist? In seinem Live-Hörspiel „Pieta Piëch“ lässt Walter Filz einen Passionsweg in sieben Stationen vielfältig bedenken, vielstimmig besingen und vielspurig befahren.


WDR 5
Sonntag, 27. Januar 2013, 19:30

Stuarts Cape Teil 4
von Sara Pennyacker

Bearbeitung: Ulla Illerhaus
Regie: Christoph Pragua
Musik: Matthias Hornschuh
WDR 2011
ca. 10 Min.

Stuart ist mit seiner Familie nach Punbury gezogen und muss in eine neue Schule gehen. Dass seine wertvolle Sammlung – der Arm einer Schaufensterpuppe, eine Ofentür, ein vertrockneter Weihnachtsbaum, eine Klobrille mit Sprung, eine Schachtel mit verbogenen Kleiderbügeln und ein Gebiss – beim Umzug im Müll gelandet ist, war ja schon schlimm genug. Aber noch schlimmer ist die Sorge: Was, wenn keiner sein Freund sein will? Was soll man außerdem tun, gegen Langeweile? Stuart findet die Lösung. Aus 100 Krawatten und einer lila Socke bastelt er sich ein Cape. Und diese Cape ist magisch!


Radio Corax
Sonntag, 27. Januar 2013, 20:00

Freispiel
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


WDR 3
Sonntag, 27. Januar 2013, 20:05

Warten auf Godot
von Samuel Beckett

Bearbeitung: Elmar Tophoven (Übersetzung)
Regie: Samuel Beckett; Radioregie: Ulrich Gerhardt
RIAS 1976
120 Min.

Mit:
Horst Bollmann, Stefan Wigger, Klaus Herm, Carl Raddatz, Torsten Sense u. a.

Horst Bollemann; Bild: WDR / H.Güldemeister
Horst Bollemann; Bild: WDR / H.Güldemeister

Die Aufnahme dokumentiert in einer Kunstkopf-Produktion Samuel Becketts eigene Inszenierung, die am 8. März 1975 am Berliner Schillertheater Premiere hatte. Das Stück, das im Januar 1953 in Paris uraufgeführt wurde, begründete Becketts Weltruhm.

Die Funktion des Dialogs scheint einzig die zu sein, das Warten zu registrieren und die Langeweile erträglich zu machen. In den mal banal realistischen, mal burlesken oder von Tiefsinn und Ironie jäh durchblitzten Wechselreden der vier Hauptpersonen wird kein Ausweg aus der problematischen Situation des Wartenden gefunden. Das Denken geschieht um seiner selbst willen. Es ist Spiel und Kunst und als solches Ort möglicher Freiheit. In der ungeheuren Verwirrung ist eines klar: Sie warten auf Godot.

Samuel Beckett (1906-1989) wuchs in einem Dubliner Vorort auf und kam nach seinem Studium (Französisch, Italienisch und Neuere Literatur) als Englisch-Lektor an die Pariser Ecole Normale Supérieure. Während des Krieges arbeitete er in der Résistance, nach dem Krieg lebte er bis zu seinem Tode abseits der Öffentlichkeit in Paris. 1969 erhielt er den Nobelpreis.


NDR-Info
Sonntag, 27. Januar 2013, 21:05

Radio Scheherazade
von Hans-Peter Litscher

Bearbeitung: Andres Bosshard
Regie: Andres Bosshard
Musik: Andres Bosshard
DRS 2007
57 Min.

Mit:
Hans-Peter Litscher

Hans-Peter Litscher ist Erfinder unglaublichster Geschichten, und wenn er erzählt, verwischen sich die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion wie von Zauberhand. Die charmanten Schummeleien des Dandys, Lügenbarons und Weltenbummlers machen natürlich auch vor der eigenen Biografie nicht halt: Vater Litscher, Bandmitglied der ‚Moonlight Serenaders‘, soll den Sohn einst mit Berichten über Auftritte in Kairo, Damaskus und anderen orientalischen Städten in den Schlaf gewiegt und ihn später auf seine abenteuerlichen Tourneen mitgenommen haben. Soviel jedenfalls ist sicher: die Liebe zum Morgenland war geweckt – und Hans-Peter Litscher, unterstützt von Klangarchitekt Andres Bosshard, frönt ihr in seinem ‚Echokammerspiel‘ mit Unmengen von Tondokumenten und fabulierend wie weiland Scheherazade.

Hans Peter Litscher, geboren 1955 in der Innerschweiz, lebt als Ausstellungs- und Filmemacher, Regisseur und Autor in Paris. Er besuchte die Theaterschule von Jacques Lecoq sowie Seminare bei Gilles Deleuze, bevor er 1983 sein erstes Theaterprojekt präsentierte. Seither zahlreiche theatrale «Spurensuch-Projekte».

Andres Bosshard, geboren 1955 in Zürich, arbeitete zuerst als Maler, bevor er sich dem experimentellen Musiktheater zuwandte, die Improvisationsgruppe «Nachtluft» gründete, Klanginstallationen realisierte, Simultankonzerte über Satellit veranstaltete, sich als Klangarchitekt betätigte, eigene live-elektronische Musikinstrumente, solarbetriebene Klangobjekte und interaktive Computermusikprogramme entwickelte.


890RTL
Sonntag, 27. Januar 2013, 22:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


DLR Kultur
Montag, 28. Januar 2013, 00:05

Kurzstrecke 10

mit

Später
von Heike Fröhlich und Krister Schuchardt

Manche sagen, ich hätte Ähnlichkeit mit einem Meerschweinchen
von Christine Kewitz

Iota Mikro
von Aurelie Liermann
von Div.

DLR 2013
55 min.


SRF 1
Montag, 28. Januar 2013, 14:00

Der Richter und sein Henker Teil 4
von Friedrich Dürrenmatt

DRS 1989
ca. 47 Min.

sh. 7 Januar 2013, 14:00 Uhr, SRF 1


rbb-kulturradio
Montag, 28. Januar 2013, 14:10

Fünf Versuche
Erster Versuch: Lasagne

von Cartin Lüb

Regie: Heike Tauch
rbb 2013
ca. 5 Min.

Wie muss ein Mann sein? Edith hat da ganz bestimmte Vorstellungen. Spontan soll er sein, aber auch verantwortungsvoll, authentisch, aber ohne ihre Bedürfnisse zu vernachlässigen, und durchsetzungsfähig, aber bitte mit Feingefühl. Erfüllen soll all diese Anforderungen Jonas. Und Jonas tut, was er kann. Da sich nicht alle Eigenschaften gleichzeitig ausleben lassen, muss er sich immer wieder in neuen Charakterfarben üben. Dass er dabei nicht immer Maß hält – Übungssache. Dass er oftmals nicht mehr weiß, wer und vor allem: wie er eigentlich ist – Kollateralschäden. Das einzige, worin er sich immer gleich bleibt, ist seine Vorliebe für kulinarische Köstlichkeiten. Darin ist sich Jonas ganz sicher: von Albondigas bis Currywurst – nur jeweils gut müssen sie sein und schmecken!


DLR Kultur
Montag, 28. Januar 2013, 21:33

Ich bin ein Schweinehund, das ist gar nicht auszudenken
von Matthias Eckoldt und Tatjana Rese

Studio H2 ArGel 2011
55 min.

sh. 11. Januar 2013, 22:03 Uhr, SWR 2


mdr-figaro
Montag, 28. Januar 2013, 22:00

Die Affäre Ernst Winter
von Rolf Schneider

Regie: Götz Fritsch
mdr 2008
56 Min.

Mit:
Kriminalkommissar Braun: Vadim Glowna
Staatsanwalt Settegast: Jürgen Holtz
Schlachter Levy: Horst Hiemer
Moritz Levy: Fabian Busch
Fleischermeister Hoffmann: Klaus Manchen
sowie Franziska Troegner, Danne Hoffmann, Effi Rabsilber, Elisabeth Trissenaar, Stefanie Rösner, Günter Grabbert, Dieter Wien, Martin Seifert, Hans-Jürgen Hürrig, Jens Wawrczeck, Mirko Kreibich, Traugott Buhre

Im März des Jahres 1900 wird in der westpreußischen Kreisstadt Konitz, nahe der Tucheler Heide, verschnürt in einen Sack der verstümmelte Oberkörper einer männlichen Leiche entdeckt. Wie die Ermittlungen der Behörden ergeben, handelt es sich bei dem aus dem flachen Wasser des Mönchsees geborgenen Rumpf um den bereits seit einigen Tagen vermissten Gymniasasten Ernst Winter. Die abgetrennten Beine und Arme werden im Laufe der Nachforschungen aufgefunden, zuletzt der Kopf. Das Zerstückeln des Körpers lässt auf Fachkenntnisse schließen. Der wohlhabende Fleischermeister Hoffmann gerät unter Verdacht, zumal er den als Frauenhelden verschrieenen Oberschüler mit seiner Tochter erwischt haben könnte. Doch beweisen lässt sich nichts, Hoffmann kommt wieder auf freien Fuß. Währenddessen erregt der Fall Aufsehen, der Name Konitz geht durch die Blätter des Kaiserreichs. Umso mehr drängt die aus Berlin angerückte Verstärkung auf Aufklärung. Dann kommen Gerüchte auf. Sie beziehen sich zuerst auf den jüdischen Fleischer Isidor Lewy und seinen Sohn Moritz, der einer Falschaussage überführt werden kann. Wenig später bereits auf die Konitzer Juden im allgemeinen. Und das Motiv? Plötzlich ist vom „Ritualmord“ die Rede, von jüdischer Gier nach dem Blut unschuldiger christlicher Knaben. Die aufgebrachte Menge, mehrere hundert Menschen, zieht vor die Synagoge und steckt sie in Brand. Erst durch herbeigerufenes Militär kann diesem schwersten Ausbruch antisemitischer Gewalt im wilhelminischen Deutschland Einhalt geboten werden. Ernst Winters wirklicher Mörder wird nie ermittelt.

Rolf Schneider, geboren am 17. April 1932 in Chemnitz, aufgewachsen in Wernigerode. Seit Ende der 50er Jahre freier Schriftsteller. 1976 einer der Erstunterzeichner der Biermann- Protestresolution. Über fünfzig Hörspiele, u.a. „Zwielicht“ (Hörspielpreis der Kriegsblinden 1966). Zuletzt beim MDR: „Die Affäre d’Aubray“ (MDR/RBB 2004), „Die Affäre Loepod-Loeb“ (RBB/MDR 2004), „Nach der Liebelei“ (ORF/MDR 2006) und „Feuer an bloßer Haut“ (MDR 2007)


nordwestradio
Montag, 28. Januar 2013, 22:05

Lütetsburg
von Erna Brüchert

RB / NDR 2006
ca. 50 Min.

sh. 25. Januar 2013, 19:05 Uhr, nordwestradio


SRF 1
Montag, 28. Januar 2013, 23:00

Schreckmümpfeli: Tod im Liegewagen
von Simon Chen

SRF 2013
10 Min.


WDR 3
Montag, 28. Januar 2013, 23:05

Höllenengel
von Tom Schimmeck

Regie: Thomas Wolfertz
WDR 2011
53 Min.

Mit:
Nina Petri, Bruno Winzen

Erzählerin: Nina Petri; Bild: WDR/Sybille Anneck
Erzählerin: Nina Petri; Bild: WDR/Sybille Anneck

Sie stinken nach Schweiß und Benzin, cruisen auf ihren Höllenmaschinen zwischen Finnland und Südafrika und sind stolz auf ihre Kutte: die Hell’s Angels. In den 90ern tobten regelrechte „Biker-Kriege“ mit etlichen Toten. Doch zum vereinbarten Friedensabkommen mit den verfeindeten Bandidos werden keine Rituale zelebriert, sondern Treffen beim Notar in Hannover. Die ehemaligen Outlaws sind längst Unternehmer in lukrativen Geschäftssegmenten. Immer wieder stehen Mitglieder der Hell’s Angels wegen Drogenhandel, Prostitution und Gewaltdelikten vor Gericht. Ermittler sehen in ihrem hierarchischen Netzwerk eine Infrastruktur für organisierte Kriminalität. Die freiheitsliebenden Biker fahren heute mit Panzerfaust.


890RTL
Dienstag, 29. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


rbb-kulturradio
Dienstag, 29. Januar 2013, 14:10

Fünf Versuche
Zweiter Versuch: Albondigas

von Cartin Lüb

rbb 2013
ca. 5 Min.

sh. 28. Januar 2013, 14:10 Uhr, rbb kulturradio


SWR 2
Dienstag, 29. Januar 2013, 19:20

The last supper
von Claudia Gabler

Regie: Judith Lorentz
SWR 2013
ca. 30 Min.

Ein Museumswärter steht unter einem Gemälde von Andy Warhol und kämpft mit seinen Gedanken. Wird das wahr, was man ausspricht? Und wie weit hat man sich selbst eigentlich unter Kontrolle? Würde nicht eine einzige blitzschnelle Handlung genügen und das Bild von Warhol wäre für immer zerstört? So wie ein einziger Rechenfehler genügt hat, um einen ganzen Lebensentwurf zu vernichten. Aber was bleibt denn, wenn man sich nicht einmal mehr an Zahlen festhalten kann?


WDR 5
Dienstag, 29. Januar 2013, 20:05

Eis
Teil 1

von James Follett

Regie: Heinz Dieter Köhler
Musik: Matthias Thurow
WDR 1988
ca. 40 Min.

Mit:
Josef Tratnik, Matthias Ponnier, Susanne Tremper, Michael Prelle, Hansjoachim Krietsch u. a.

In einem geophysikalischen Labor in der Antarktis wird ein ungewöhnliches Beben registriert. Der Forscher Glyn Sherwood hat den Verdacht, dass es dadurch zu einer weiteren Naturkatastrophe gekommen sein könnte: Seiner Meinung nach hat sich ein riesiges Eisstück vom Südpol gelöst. Da ihm der Chef der Beobachtungsstation nicht glauben will, begibt Sherwood sich mit zwei Kollegen heimlich auf eine Expedition zur fraglichen Stelle. Sie entdecken eine riesige neue Bucht, doch von dem Eisberg ist nichts zu sehen. Erst auf der Schiffsreise nach Hause finden die Wissenschaftler zufällig den Beweis: Ihr Schiff kollidiert nur einen Segeltag von Kapstadt entfernt mit dem Eisberg und kentert. Die Medien sind zunächst begeistert von diesem neuen ‚weißen Atlantis‘. Doch nach einiger Zeit erkennt man die Bedrohung: Die Eisinsel von der Größe Grönlands bewegt sich auf das amerikanische Festland zu. Manhattan ist in Gefahr ­ eine Kollision würde katastrophale Auswirkungen haben. In einem verzweifelten Großeinsatz werden zivile und militärische Schiffe zur Kurskorrektur der überdimensionalen Eisscholle eingesetzt, aber der Erfolg bleibt bis zur letzten Minute ungewiss.

James Follett, geboren 1939 im englischen Tollworth, arbeitete bis 1976 als Schreibkraft beim britischen Verteidigungsministerium, ehe er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Er schrieb über 20 Romane (zuletzt ‚Return of the Eagles‘, 2004), mehre

Das Thema und die Produktion wirken ein bisschen dünn geraten. Die Geschichte hat zwar grundsätzlich viel Spannung, die aber größtenteils von der Produktion nicht vermittelt werden kann. Etwa zu unspektakulär geht es hier zur Sache. Sicherlich hat das Hörspiel zwanzig Jahre auf dem Rücken, aber der Produktionsstandard hätte auch damals schon deutlich mehr möglich gemacht. Die Geschichte schreit gerade zu danach, sie mit Sound zu füllen. Die trockene Art passt leider rein gar nicht zum Inhalt.

Schade, die Story bietet sich wirklich für einen spannenden Zweiteiler an, leider lässt man dieses Potential zu ungenutzt. Man kann sich zwar an den guten Sprechern und der guten Geschichte erfreuen, aber hier wäre deutlich mehr möglich gewesen.

Meine Wertung: +


DLF
Dienstag, 29. Januar 2013, 20:10

Hochstand
von Steffen Thiemann

Regie: Thomas Wolfertz
mdr 2012
49 Min.

Mit:
Jäger: Martin Brambach
Ina: Bibiana Beglau
Der Mann: Rudolf Krause
u. a.

 Bibiana Beglau, Regisseur Thomas Wolfertz, Rudolf Krause; Bild: MDR/Marco Prosch
Bibiana Beglau, Regisseur Thomas Wolfertz, Rudolf Krause; Bild: MDR/Marco Prosch

Ein Mann geht auf die Jagd. In den Wald. Der Mann will es wissen. Die Jagd, das ist etwas Uraltes. „Ein Urtrieb. Etwas, das jeder in sich spürt. Jeder Mann zumindest. Einen Funken davon. Jäger sein. Wild erlegen.“ Soweit ist alles klar. Und sonst? Eigentlich ist er nämlich kein Jäger.
Eigentlich ist er ein Großstadtmensch. Schlimmer, ein Stubenhocker. Schlimmer, ein Mann in der Krise. Aber jetzt ist Schluss, jetzt wird das Leben in die Hand genommen, jetzt bekommt es die richtige Richtung. Er hat bereits Waldhorn geübt. Er hat sich belesen, Lexika frequentiert, sich Gedanken gemacht. Auch mit seiner Frau hat er gesprochen. Soll sie sich doch wundern, was in ihn gefahren ist. Er wird auf die Jagd gehen! Er wird zielen, schießen, treffen. Beute machen. Waidmanns Heil! Ein richtiger Mann sein! Auf dem Hochstand. Nachts, bei Vollmond.

Steffen Thiemann, Jahrgang1966, lebt in Berlin. Er schreibt Hörspiele, Kurzprosa, Lyrik, Opernbearbeitungen, Libretti, Manifeste und Kurznachrichten. Hörspiele u.a. „Nichtschwimmercafe“, NDR 2001, und „Erntelied“ RBB/NDR 2009.


OE 1
Dienstag, 29. Januar 2013, 21:00

Lob der Außenseiter (4) Sade oder Der Glanz des Verbrechens
von Marianne Sula

Regie: Renate Pittroff
ORF 2012
59 Min.

Mit:
lorian Teichtmeister , Dorothee Hartinger , Markus Hering , Paul Wolff-Plottegg , Michou Friesz , Joachim Bißmeier , Eva Mayer , Karin Lischka und Marlena Keil

Sein Name – und das gelingt nur den Wenigsten – hat Eingang in den alltäglichen Sprachgebrauch gefunden. Der Begriff „Sadismus“ ist auch jenen geläufig, die mit dem am 2. Juni 1740 in Paris geborenen Donatien-Alphonse-François de Sade nicht unbedingt etwas anzufangen wissen. Aber es wäre verfehlt, den exaltierten Marquis allein auf pornografische Texte und auf bestimmte sexuelle Praktiken zu reduzieren. De Sade war Schriftsteller, Philosoph und freilich auch ein hemmungsloser Lebemann, der gesellschaftliche Normen missachtete, häufig mit dem Gesetz in Konflikt geriet und einen beträchtlichen Teil seines Lebens hinter Gittern verbrachte.
Die österreichische Autorin Marianne Sula hat sich nun, an Ort und Stelle, auf Spurensuche begeben. „Ich bin“, schreibt Marianne Sula, „Sade in sein Herkunftsland, die Provence gefolgt, habe die Ruinen seiner Schlösser besucht, denn Sade ist trotz oder gerade seiner wilden Ausschweifungen wegen ein Sohn dieses Landstrichs“. In Briefen und Zeitdokumenten porträtiert sie einen Mann, der Opfer seiner Obsessionen wurde. Und der seine Gefängnisaufenthalte nutzte, um ein beträchtliches – selbstverständlich Anstoß erregendes – Werk zu schaffen.


1Live
Dienstag, 29. Januar 2013, 23:00

Höllenengel
von Tom Schimmeck

WDR 2011
53 Min.

sh. 28. Januar 2013, 23:05 Uhr, WDR 3


890RTL
Mittwoch, 30. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


rbb-kulturradio
Mittwoch, 30. Januar 2013, 14:10

Fünf Versuche
Dritter Versuch: Argentinisches Hüftsteak

von Cartin Lüb

rbb 2013
ca. 5 Min.

sh. 28. Januar 2013, 14:10 Uhr, rbb kulturradio


SRF 2 Kultur
Mittwoch, 30. Januar 2013, 20:00

Manna in die Damen
von Konrad Bayer

Bearbeitung: Herbert Fritsch und Claude Pierre Salmony
Regie: Claude Pierre Salmony
DRS 2003
46 Min.

Mit:
Herbert Fritsch

«Und ich geh hin und zieh den Vorhang zur Seite, und da trifft mich gleich der Sonnenstrahl mit zirka dreihunderttausend Kilometer pro Sekunde ins Auge, und da dreh ich mich um und leg mich wieder ins Bett.» Konrad Bayers Prosatexte sind aberwitzige Situationsbeschreibungen und skurrile Geschichten.

Der Wiener Dichter stellt seine Gesellschaft als eine unendliche Liste von Leuten dar, die sich die Hand geben – in unendlicher Freundlichkeit. Er holt dann aber die unterschwelligen Tendenzen eben dieser Gesellschaft ans Licht. So etwa einen auch nach dem Zweiten Weltkrieg ungebrochenen Rassismus. Der Kindsmissbrauch in honorigem Dekor taucht ebenso auf wie der notorische Hang zum Grossartigen: Ein Bericht über das Wachsen eines nicht näher definierten Gegenstandes, zum Beispiel, liegt zwischen begeisterter Fussballreportage und faschistischer Rhetorik. – Da steht einer am Rand und schüttelt den Kopf.

Bayers avantgardistische Sprachverfahren waren keineswegs nur ästhetisches Spiel, sondern auch gesellschaftspolitischer Kampf. Ostentativ wurde eine literarische Richtung weiterverfolgt, die unter den Nationalsozialisten verboten und nach 1945 durchaus noch verpönt war. Als Ziel der Literatur galt Bayer, übernommene Denkschablonen ad absurdum zu führen und – nicht zuletzt durch einen grossen Humor – Lust auf neue, ungewohnte, eigene Sichtweisen zu machen.

Konrad Bayer,1932 in Wien geboren. Bayer war befreundet mit Schriftstellern wie Oswald Wiener, Gerhard Rühm, H. C. Artmann und Friedrich Achleitner, die er ab 1951 im Art Club kennengelernt hatte. Von 1954 bis 1960 bildeten sie die Wiener Gruppe. Nach einem Besuch bei der Gruppe 47 im Jahr 1964, in der seine präsentierten Werke eine äusserst kritische Aufnahme gefunden hatten, setzte Bayer seinem Leben ein Ende.


BR 2
Mittwoch, 30. Januar 2013, 20:03

Kreuzeder und der Tote im Wald
von Jörg Graser

Regie: Stefan Dutt
DLR 2012
57 Min.

Mit:
Sigi Zimmerschied, Luise Kinseher, Maria Peschek, Martin Engler, Michaela May, Marian Funk

Sigi Zimmerschied und Michaela May; Bild: ©DLR/Sandro Most
Sigi Zimmerschied und Michaela May; Bild: ©DLR/Sandro Most

Polizeipsychologin März informiert Kriminalrat Kreuzeder, dass in der Nähe zur tschechischen Grenze eine Leiche gefunden wurde. Kreuzeder mag sich am Sonntag nicht mit einem Mord befassen. Außerdem leidet er mal wieder an den Auswirkungen eines Alkoholrausches. Um den Fall nicht bearbeiten zu müssen, schleppt er den Toten über die Grenze nach Tschechien. Doch das hilft ihm nicht. Die tschechische Polizei bittet prompt um Amtshilfe, denn Spuren führen nach Deutschland. Der Tote, Max Krobel, wurde mit einem Kopfschuss regelrecht hingerichtet. Er war Hausmeister einer Schule und wenig beliebt. Die Art und Weise, wie er ums Leben kam, spricht für einen Auftragsmord.

Nachdem der erste „Kreuzeder“ eine wahrlich positive Überraschung war, hat mich der zweite Teil – „Kreuzeder und die Kellnerin“ – kaum begeistern können. Daher war die Spannung groß, wie denn dieser dritte Teil nun ausfallen würde. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Begeisterung ist zurück. „Kreuzeder und der Tote im Wald“ bringt die bekannten Schrullen des untermotivierten Kommissars zurück. Er ist sich beispielsweise nicht zu schade, eine Leiche über die tschechische Grenze zu bringen, damit sich die Kollegen dort mit dem Fall befassen müssen. Natürlich funktioniert das nur bedingt und letztlich muss Kreuzeder dann doch irgendwie ermitteln. Dem dann zu lauschen ist ein Genuss – denn Kreuzeder ist hier wieder so ein wunderbarer Gegenentwurf zum Klischee-Kommissar, dass man sich fragt, warum es diese Art der Figur nicht viel öfter gibt. Natürlich hat Jörg Graser damit nicht einen neue Krimisparte erfunden, aber sein origineller Protagonist bringt zumindest eine sehr rare Facette ins Krimifach.

Das Hörspiel, das die meines Erachtens aktuell beste Krimihörspielredaktion produziert hat, kommt mit viel bayerischem Flair daher. Das bedingt auch eine gewisse Ruhe und Tempoarmut, was aber perfekt ins System passt – Zumal damit auch ein perfektes Timing gewährleistet ist.

Der großartige Kabarettist und Schauspieler Siggi Zimmerschied ist eine perfekte Besetzung dieser besonderen Figur. Aber auch das restliche Ensemble kann sich durchaus hören lassen.

Eine Rückkehr zu alter Stärke – Kreuzeder besticht durch einen ordentlichen Kriminalfall in origineller Kulisse und sehr guter Umsetzung. Das sollte man sich nicht entgehen lassen!

Meine Wertung: + + + +


NDR-Kultur
Mittwoch, 30. Januar 2013, 20:05

Der hinkende Hund
von Renate Goergen

Regie: Alexander Schuhmacher
NDR 2013
ca. 60 Min.

Mit:
Christian Redl, Rafael Stachowiak, Marion Breckwoldt, Marlena Keil, Ralf Jordan

Christian Redl und Marion Breckwoldt; Bild: NDR / Fritz Meffert
Christian Redl und Marion Breckwoldt; Bild: NDR / Fritz Meffert

Der einst angesagte Maler P. P. Linde hat sich, um seine künstlerische Schaffenskrise zu bewältigen, in einen kleinen Ort nach Südfrankreich geflüchtet. Doch die Ruhe, die er dort gesucht hat, hält nicht lange vor. Sein Berliner Galerist meldet sich und bedrängt ihn. Er erwartet neue Werke und droht indirekt, Lindes Freundin Antonia, einer Kunststudentin, den Vorzug zu geben. Linde verliert zunehmend die Selbstkontrolle, Vergangenes schiebt sich in sein halluzinierendes Bewusstsein. Er stürzt immer mehr ab, fühlt sich verfolgt und bedroht. Ein Linde anonym zugesandtes Foto einer Handkamera gibt ihm den Rest. Ähnelt er darauf nicht jenem hinkenden Hund vor seinem Bistrot, der mit Fußtritten verjagt wird? Die Autorin erzählt auf subtile und spannende Weise von der persönlichen Lebenskrise eines Künstlers.


hr 2
Mittwoch, 30. Januar 2013, 21:30

Hafiz – Logbuch einer Dichterfahrt
oder
Was ist schon Zeit unter Freunden?

von Axel-R. Oestmann

Regie: Heide Schwochow
DLF 2012
49 Min.

Mit:
Mit Stipe Erceg , Peter Matic , Michael Rotschopf , Gerd Wameling , Matthias Matschke , Alex Brendenmühl , Marleen Lohse , Friedhelm Ptok , Eduardo Mulone

Nachdem Hafis von der grenzenlosen Zuneigung deutscher Dichter und Gelehrter erfahren hatte, entschloss er sich zu einem Besuch. Allerdings hatte er zahlreiche Hindernisse zu überwinden, von denen sein bereits einige Hundert Jahre zurückliegender Tod noch das Geringste war. Der hatte schon etwa J. W. Goethe keinen Augenblick daran gehindert, in Hafiz den lebenden Beweis einer aufklärerischen und widerständigen Kunst zu sehen, die sein mimetisches Vermögen reizte. Eine Dichtung, umwölkt von ketzerischer Religiosität: Klugheit, Schönheit, Rausch und Traum. Was also ist schon Zeit unter Freunden?


DLR Kultur
Mittwoch, 30. Januar 2013, 21:33

Die Zeremonie
von Cécile Wajsbrot

Bearbeitung: Hans Thill (Übersetzung)
Regie: Christiane Ohaus
DLR / RB 2011
54 Min.

Mit:
Imogen Kogge, Christian Gaul, Pierre Clément, Tony de Maeyer, Christine Oesterlein, Cécile Wajsbrot

Cécile Wajsbrot; Bild: Dradio / Jonas Maron
Cécile Wajsbrot; Bild: Dradio / Jonas Maron

Alljährlich fuhr sie mit der Mutter und der Großmutter nach Beaune-la-Rolande. Hier war ab 1941 ein Durchgangslager für Juden auf dem Weg nach Auschwitz. Für den Großvater die letzte Station auf französischem Boden. Die Vorladung kam von der französischen Polizei am 14. Mai 1941 zur Feststellung der Identität, wie es hieß. Dann mussten die Frauen für ihre Männer einen Koffer packen. So hat es die Großmutter erzählt. Aber wie es genau war, weiß die Enkelin nicht. „Die Fragen kommen später, lange nach dem Tod derer, denen man sie stellen wollte, denn anfangs will man es nicht wissen, wenn sie noch da sind, weil jedes Wort ein Gewicht mehr ist, das sich auf die Waage legt, und später dann wüsste man gerne alles.“

„Die Zeremonie“ schildert Cécile Wajsbrots Erleben des jährlichen Gedenktages in Beaune-la-Rolande. Zusammen mit ihrer Großmutter fuhr sie in jedem Jahr an den Ort des ehemaligen Durchgangslagers, um der Menschen zu Gedenken, deren Schicksal im Lager eine schreckliche Wende nahm. Die Zeremonie bleibt in all den Jahren bestehen, aber sie ändert sich und wirkt entsprechend anders. Die Autorin schildert den Wandel im Erinnern, aber auch die mit dem Ort und Tag verbundenen Schrecken.

Die Schilderungen sind eindringlich, die Bilder einprägsam – ein Hörspiel, das sich einzuschalten lohnt.

Meine Wertung: + + +


Stadtfilter
Donnerstag, 31. Januar 2013, 00:00

Hörspiel
von NN

NN
NN

Wiederholung des Hörspiels vom Sonntag, 17:30 Uhr


890RTL
Donnerstag, 31. Januar 2013, 02:00

Hörspielnacht
von NN

NN
NN

Die Bekanntgabe, welches Hörspiel gesendet wird, erfolgt kurzfristig im Programm des Senders


rbb-kulturradio
Donnerstag, 31. Januar 2013, 14:10

Fünf Versuche
Vierter Versuch: Picknick

von Cartin Lüb

rbb 2013
ca. 5 Min.

sh. 28. Januar 2013, 14:10 Uhr, rbb kulturradio


BR 2
Donnerstag, 31. Januar 2013, 21:03

Kreuzeder und der Tote im Wald
von Jörg Graser

DLR 2012
57 Min.

sh. 30. Januar 2013, 20:03 Uhr, BR 2


SWR 2
Donnerstag, 31. Januar 2013, 22:03

Oberman
von Ètienne Pivert de Senancour und Rainer Römer

Bearbeitung: Rainer Römer
Regie: Rainer Römer
Musik: Rainer Römer
hr 2006
53 Min.

Mit:
Stimme: Martin Reinke
Gesang: Sonja Kandels
Doppelalphorn / Trompete: Lutz Mandler
Piano: Ulrich Roman Murtfeld
Piano / Sampler: Rainer Römer

»’Oberman‘, 1804 erschienen, in Deutschland weitgehend unbekannt, gilt als eines der wichtigsten Werke der französischen Frühromantik und Nachrevolutions-Zeit. Diese ‚Rêveries‘ Obermans in der Schweizer Hochgebirgswelt zeichnen die Fluchtbewegung des romantischen Gefühls. Dabei aber fällt die Erfahrung der Erhabenheit der Natur oder der Freiheit von gesellschaftlicher Bedrängnis ins Nichts zurück: Lebensverneinung oder – gleichmut anstatt euphorischer Lebensbejahung à la Rousseau. Der monodische Monolith Oberman gleicht dem leisen Summen eines Nachdenkenden. Es formt sich für mich im Spiel mit Gesang, Alphorn, Trompete, Klavier, Elektronik und modernen Stadtklängen zu einem Arrangement um das Alleinsein als aufrechte und unsentimentale Haltung.« (Rainer Römer)
Expertenmeinung: Hörspiel des Monats März 2006, Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
‚Da ich von Musik nichts verstehe, habe ich vom bloß künstlichen oder komplizierten keinen Genuß‘, Rainer Römer, sonst Perkussionist des renommierten Klangkörpers Ensemble Modern und bereits mehrfach ausgezeichneter Hörspielautor/Komponist, hat sich diese zentrale Aussage des Protagonisten in Etienne Pivert de Sénancourts Roman “Oberman‘,1804 erschienen und in Deutschland bisher weitgehend unbekannt geblieben, zum Programm seines gleichnamigen Hörspiels gemacht.
Tatsächlich schafft es Römer mit einer gelungen zurückgenommenen Kombination von Sprache und Musik die Textinhalte – Naturbetrachtungen, ästhetisches Denken, gesellschaftliche Bezüge – in klangliche Sphären zu überführen, ohne der Gefahr gänzlich subjektiver Verzückung freie Bahn zu lassen. Die Musik ist in diesem luftigen Konzept aus schwindelnder Höhe der eigentliche Dialogpartner des über das Gebirg‘ gehenden, hier den Alpen, Oberman. Und wie in jeder gleichberechtigten Beziehung, muß der Partner nicht jeder Regung seines Gegenübers folgen. So kann die geräusch-durchsetzte Musik einfach nur den Hintergrund klanglich aufrauen oder mit ihrem Gestus gänzlich in Kontrast zum Gesagten stehen. Am Text entlang, sich vom Text emanzipiert: könnte diese komposito-rische Haltung charakterisiert werden. Im gleichen Verhältnis steht das gesamte Hörspiel zur heute medial bestimmten Welt mit ihrem bis zur Neurose ausgewachsenen Kommunikationszwang und Vernetzungswahn, in dem das Medium selbst oft anstelle der Botschaft tritt: Ein fataler Irrtum.
So lehrt uns Römer wieder das Hören, nämlich auf die innere Stimme und das Gewissen.
Rainer Römer: ‚Diese ‚Rêveries‘ Obermans in der Schweizer Hochgebirgswelt zeichnen die Flucht-bewegung des romantischen Gefühls. Dabei aber fällt die Erfahrung der Erhabenheit der Natur oder der Freiheit von gesellschaftlicher Bedrängnis ins Nichts zurück: Lebensverneinung oder -gleichmut anstatt euphorischer Lebensbejahung à la Rousseau. Der monodische Monolith Oberman gleicht dem leisen Summen eines Nachdenkenden. Es formt sich für mich im Spiel mit Gesang, Alphorn, Trompete, Klavier, Elektronik und modernen Stadtklängen zu einem Arrangement um das Alleinsein als aufrechte und unsentimentale Haltung.‘


1Live
Donnerstag, 31. Januar 2013, 23:00

Gevatter Tod
Teil 1
Tod geht Angeln

von Terry Pratchett

Bearbeitung: Leonhard Koppelmann und Robert Steudtner; Andreas Brandhorst (Übersetzung)
Regie: Leonhard Koppelmann
Musik: Alexander Geringas
WDR / SWR 2005
54 Min.

Cover

Mit:
Mort: Andreas Pietschmann
Tod: Peer Augustinski
Prinzessin Keli: Laura Maire
Ysabell: Nina Weniger
Schneidgut/Türklopfer: Juan Carlos Lopez
Albert: Hermann Lause
König Olerve/Terpsic Mims: Viktor Weiß
Lezek: Alexander Grill
Hamesh/

Der junge Mort ist verzweifelt auf der Suche nach einer Lehrstelle. Da kommt ihm das Angebot Gevatter Tods gerade recht: freie Kost und Logis, Nutzung des betriebseigenen Pferdes, Sonderurlaub für die Beerdigung naher Verwandter nicht erforderlich. Mort macht seine Sache so gut, dass TOD sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt und endlich mal Urlaub macht. Doch schon bald gibt es Probleme: Mort sieht einfach nicht ein, warum manche Leute vor ihrer Zeit sterben sollen. Kurzentschlossen rettet er deshalb das Leben der Prinzessin Keli, die bei einem Attentat ums Leben kommen soll. Doch damit setzt er nicht nur seine Lehrstelle aufs Spiel, sondern das Gefüge aus Leben und Tod auf der ganzen Scheibenwelt…

Terry Pratchett, geboren 1948 in Beaconsfield/England, war Lokalredakteur und Sprecher der zentralen Elektrizitätserzeugungsbehörde. In den 80er-Jahren erfand er eine ungemein flache Welt, die auf dem Rücken von vier Elefanten und einer Riesenschildkröte ruht. Seine „Scheibenwelt“-Romane werden in England weitaus häufiger gestohlen als alle anderen Bücher.

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. 2. Januar 2013 um 18:45

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