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Das OhrCast – Radiotatort – Special ist da!

radiotatort-SpecialWas lange währt, grub dem Zimmermann eine Kuhhaut!

Lange hat es gedauert, aber jetzt ist es endlich fertig geworden: Das Special zum ARD-Radiotatort!

Wir blicken zurück auf fünf Jahre ARD-Radiotatort und sprechen mit Ekkehard Skoruppa (SWR), Holger Rink (RB) und dem Regisseur (u. a. des NDR-Radiotatorts) Sven Stricker.

Hier gibt es das Special zum Download!

Wir wünschen viel Spaß beim Hören!

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  1. 9. April 2013 um 11:22

    Wat, wie wo? Böses Ende als Film? Und dann am besten noch mit dem Duo Mädel und Lukas…hach wie geil wär das!

    Äh, aber sonst auch ein sehr schönes Special, dass man einen guten groben Überblick bekommt. Ich hab den Tatort ehrich gesagt in letzter immer auch bei den WDR-Downloads links liegen lassen da ich damals regelmäßig enttäuscht bzw. nur mäßig unterhalten wurde. Aber mindestens Hamm werde ich mal eine Chance geben und ich denke auch die weiteren Teams ab heute in meine persönlichen Radio-Downloads mit einfließen lassen.
    Aber 1.000.000 Downloads = 1.000.000 Hörer halte ich für nicht realistisch. Trotzdem, selbst ein Bruchteil sind natürlich keine kleine Zahl, also wird die Reihe so schnell nciht stoppen.
    Ich finde übrigens, dass der Werbeeffekt der Tataort-Reihe für das Medium an sich überwiegt. Das die Sendeplätze anders „hochwertiger“ befüllt wären bezweifel ich. Im Schnitt würde man wohl ähnliche Qualität erhalten und auch die Krimi-Rate ist bei der Stoff-Auswahl allgemein recht hoch. Von mir aus darf der Tatort also gerne auch weiter Sendeplätze „blockieren“. Bei dem trotzdem sehr breiten Angebot (wer schafft das tatsächlich alles zu hören?) kommt es da auch die Tatort-Fenster meiner Meinung nach nicht an.

  2. FrF
    11. April 2013 um 20:57

    Lade das Special gerade und bin gespannt!

    Ich habe erst vor kurzem einen Komplettdurchgang der Radio Tatorte hinter mich gebracht. Es war eine intensive Erfahrung (tatsächlich!) und hatte den Vorteil, dass mir folgen- und ermittlerübergreifende Themen besser auffallen sind. Ein paar meiner Lieblingsfolgen (Zählung entspricht nicht einer etwaigen Wertung):

    1. Abriss (2008): Das Berliner Ermittler-Team beginnt SEHR stark mit den verschiedenen Ebenen wie Poetry Slam & Partnervermittlung

    2. Laute und leise weibliche Schreie: Ich habe diesen Tatort gelungen als einen Versuch in Richtung Screwball Comedy in Erinnerung (Ermittler-Vater/Photograph Camillo Falk als unermüdlicher Erotomane!)

    3. Finkbeiners Geburtstag (2010): Ein sehr komischer Tatort. Ich sage nur Heidegger! (Gerade die humoristische Verwendung des Philosophen hat manche Hörer verstimmt…)

    4. rot ist tot (2010): Wohl einer der experimentellsten Radio Tatorte überhaupt. Möglicherweise nicht zu 100% gelungen, aber der Versuch hat mich begeistert. Leider der letzte Tatort mit Vater und Sohn Falk.

    5. Störtebekers Rache (2010): Die Songs von Jac Garthmann und dem neuen Bandmitglied Madeleine sind doch irgendwie amüsant…

    6. Blutoper (2011): Ich muss gestehen, dass ich ab und an meine Problemchen mit den Stuttgarter Tatorten habe. Diese Episode gefällt mir aber sehr gut. Pluspunkte gibt es für die Musik!

    7. Fischers Fall (2011): Spannend mit einem fast schockierenden Finale

    8. Baginsky (2012): Doch, ja, das ist streckenweise schon sehr komisch

    9. Touristen (2012): Diesen melancholischen Tatort habe ich als eine EXZELLENTE Folge in Erinnerung

    10. Abschaum (2011) + Vorahnung (2012): Die Spezialität der Rotenburger Tatort scheinen die besonders dunklen Stoffe zu werden. Allerdings finde ich (zumindest nach dem ersten Hören) die formalen Hörspiel-Aspekte besonders interessant.

  3. FrF
    16. April 2013 um 23:05

    Mittlerweile habe diesen Ohrcast gehört. Eine gute Folge mit interessanten Interviews!

    Ich würde euch, Martin und Olaf, allerdings noch einmal die Tatorte mit Vater und Sohn Falk zum Wiederhören empfehlen. Die Idee, für jede Folge dieses Teams eine jeweils eigene Erzählweise zu benutzen hat schon etwas und wurde zumindest in „Laute und leise weibliche Schreie“ und „rot ist tot“ gut bis beachtenswert umgesetzt.

    Mein Eindruck ist (kontra der Einschätzung der Ohrcaster), dass die WDR-Tatorte nach dem Wechsel zu Martin Waschke als Nadir Taraki doch mehr „Drive“ hatten und an Erzählwitz gewannen. Besonders ist mir hier „Warlords“ in Erinnerung geblieben, eine Folge in der Nadir und Felix Lenz in Belgien ermitteln. Sehr gut gefallen hat mir auch – nur als Detailbemerkung zu einer weiteren WDR-Folge – die Musik von Matthias und Andreas Hornschuh in „Verhandlungssache“.

    Bemerkenswert, dass Ekkehard Skoruppa den bayrischen Radio Tatort positiv hervorhebt. „Irmis Ehre“ war mein erster Radio Tatort überhaupt und die Folge hat mir damals immerhin so zugesagt, dass ich unbedingt mehr hören wollte; aber etwas hat das Konzept von Robert Hültner doch gelitten, das unleugbare „Ganz Gallien? Nein!“-Tendenzen zeigt. Jedenfalls ist es ein Warnzeichen, wenn eine von Hültners Figuren nicht im bayrischen Dialekt spricht: Sie ist mit hoher Warhscheinlichkeit entweder unbegründet arrogant oder verbrecherisch.

    Zu meiner Nr. 5 von oben (Störtebekers Rache): Muss immer wieder über folgende Zeilen schmunzeln, die Madeleine über einen eingängigen Groove des Jac Gartmann Trios legt. Ich bin nicht sicher, inwieweit man das, was man da hört für bare Münze nehmen soll:

    „Das Kapital läßt die Natur verdrecken / Und wir…wir sollen verrecken / Wir wollen die Barsche / Keine Verarsche / Bullen schlagen auf uns nieder / Die Politiker…die Politiker sind uns zu bieder / [Singend] Störtebeker war ein Held / Dem ging es nicht nur um’s…[Bombenexplosion]“

  1. 8. April 2013 um 17:43
  2. 6. Juni 2014 um 09:12

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